Schlenz
Mitglied
- Beiträge:
- 177
- Themen:
- 5
- Danke erhalten:
- 69
- Mitglied seit:
ist ja ganz toll was für nen Spaß du mir wieder bereitest. Ich dachte ich könnte diesen Traum leichter wegstekcne als ich es wirklich kann. Ich merke gerade wie ich Anfange wieder in das Loch abzudriften. Ich stehe am rand und wackle, vielleicht falle ich, vielleicht nicht, weiß ich noch nicht. Die ganzen Emotionen kommen wieder hoch. Ich mache meinen Wert meine Existenz wieder emotional komplett von dir abhängig. Die Hilflosigkeit, der Schmerz, die Sehnsucht und der Selbsthass kommen langsam wieder empor gekrochen. Du hast meine Psyche ganz schön fest im Griff, zumindest hast du mehr macht über mich als ich selber. Ich verliere immer wieder die Kontrolle über mich, meine Emotionen. Du hast sie, du hast mich und du hast dich dazu entschieden mit mir destruktiv umzugehen, ja manchmal habe ich das Gefühl eine Seite von dir will mich verletzen, will mich leiden sehen, will macht über mich ausüben und ich kann gar nicht anders als es zuzulassen. Ich bin abhängig von dir und es ist schwer sich daraus zu lösen. Das einzig richtige ist, dich und deine zerstörerische und sadistische Seite aus meinem Leben zu verbannen. Blöd ist nur das du mein ein und alles warst. Ich manchmal immer noch der Meinung bin, du warst das beste was mir jeh passieren konnte. Irgendwie liebe und vermisse ich dich immer noch auf eine kranke art und weise. Ich weiß inzwischen das unsere Beziehung nciht gut für mich war, es liegt auf der hand. Ich weiß inzwischen das du ein Muster hast mit dem du mich manipuliert hast und macht über mich ausüben wolltest. Du bist zerstörerisch, du bist kalt, du bist liebevoll, du bist warm, du bist hilfsbedürftig und du bist übermächtig und erhaben. Du bist ein wiederspruch, so ambivalent. Diese hübsche zärtliche und irgendwie zerbrechlich wirkende frau, kann im gleichen moment so übermächtig und zerstörerisch sein. Das geht manchmal einfach nicht in meinen kopf.
Du löst etwas in mir aus, dass mächtig ist. Einen drang für dich da zu sein, einen drang verantwortung für dich zu übernehmen. Ich war immer der Beschützer, der Helfer durfte keine Schwäche zeigen, dass war zu viel für mich, die Last für uns beide Tragen, dafür war ich zu schwach. Manchmal wünschte ich ich könnte stärker sein, ich könnte deinem Leistungsanspruch genügen, nicht so minderwertig sein. Dann wird mir wieder klar, dass das nicht mit Liebe zu tun hat und dass ich mich auf solche Gedanken nur einlassen kann, wenn ich mich selbst untergrabe. Etwas was ich oft tue, auch etwas das sehr ungesund ist. Wo bleibe ich denn bei der ganzen Sache? Genau nirgendwo. Ich werde nicht als Mensch gesehen, sondern als eine Leistung die ich für dich bringe? Ist das Liebe? Nein das ist Dienstleistung. Keine emotionale Verbindung, nur Austauschbarkeit wenn ich nicht mehr funktioniere! Danke für dein Theaterspiel, es war lange Zeit das einzige an das ich mich klammern konnte. Jetzt ist es weg und ich beginne die Welt in einem anderen Licht zu sehen. Die Nacht ist vorrüber, ein neuer Tag bricht an. Das ist schön, aber auch beängstigend, denn ich sehe erst jetzt das ich in einem Minenfeld stehe, das wir zusammen errichtet haben. Jeder schritt birgt gefahr, jeder schritt bedeutet Angst, jeder schritt kann mich wieder zurück katapultieren in diese vertraute Dunkelheit nach der etwas in mir sich immer noch sehnt. Es ist schwer wirklich seinen Mustern, dem übermächtigen ES zu entkommen, aber wenn ich es nicht versuche, welchen sinn hat diese Leben dann noch? Weiter in der Dunkelheit und mit der Schmerzhaften Sehnsucht nach dir, meiner zerstörerischen Erlösung, warten auf etwas das nie kommt? Nein danke, ich nehme das selbst in die Hand, ich werd schon noch hier raus kommen. Diesen öden Sumpf, diese Minenfeld verlassen! Du wirst irgendwann jegliche Macht über mich verloren haben und ich werde wieder ganz unabhängig sein. Du hast ja eh schon wieder den nächsten, der sich mit dir in der Dunkelheit suhlt. Bah, das ist echt traurig und erschreckend. Aber die blicke zurück machen keinen sinn, die blicke zu dir sind Verschwendung. Die Blicke nach vorn, die Blicke auf mich sind das was ich brauche um in die richtige Richtung zu gehen! Leb wohl du schrecklich schöne Hassliebe!

