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Meine Ehefrau und mein Stiefbruder haben sich verliebt?

M
Zitat von David8989:
ch probiere alles zu machen was sie sich wünscht.

Ich glaube, das ist der falsche Weg. Denn wie du selbst sagst, es ist ziemlich egal was du tust oder vielleicht auch nicht tust, es ist nie zufriedenstellend oder genug. Damit machst du dich zum Hampelmann. Sie zieht am Fädchen und du richtest dich danach aus. Das macht dich leider sehr berechenbar und in ihren Augen langweilig und reizlos.

Diese Herabwürdigung deiner Person liegt wohl auch daran, dass sie diesen Stefan sehr reizvoll findet und sich womöglich in ihn verliebt hat. Um ihr Verhalten vor sich selbst zu rechtfertigen, wird sie dir gegenüber aggressiv, entweder offen durch Abwertung oder versteckt durch Kälte und Unerreichbarkeit. Sie hat sich sehr weit von dir entfernt. Und ob Stefan übergewichtig ist, muss dabei keine Rolle spielen. Sie steht wohl auf sein Wesen und passt sich dem an. Es ist ein beliebter Mechanismus, vor sich selbst gut dazu stehen, indem man oft unbewusst damit beginnt, den Partner abzuwerten. Ach der, ja, ich kenne ihn schon so lange, er macht und tut, aber im Grund genommen bringt er ja doch nicht viel zuwege. Du stehst auf einmal als ungenügend da, während der Stern von Stefan erstrahlt.

Du kannst versuchen mit ihr zu reden. Es kann aber auch sein, dass sie abblockt weil sie sich nicht rechtfertigen will und auch gar nicht hören will, wie es dir damit geht.

In einem Satz hat sie dich ja schon zum Gehen aufgefordert. Das zeigt das ganze Ausmaß der Entfremdung. Ihre Aussage, wenn es dir nicht passt, was ich mache, kannst du gerne von hier verschwinden
Es wäre ihr wohl sehr recht, wenn du das tun würdest, dann hätte sie freie Bahn.

Das Schlimme ist, du willst die Frau von früher zurück, du willst die Ehe auf Biegen und Brechen erhalten und denkst an die Zeiten, in denen ihr noch ein Team wart. Diese Zeiten sind vorbei, denn sie ist auf dem Egotrip, sie will sich alle Freiheiten nehmen und du stehst hilflos daneben und schaust zu.

Ich fürchte, dass sie mit Worten derzeit nicht erreichbar ist, denn sie hat dicht gemacht. Und nur einer reicht nicht, um eine Beziehung zu verbessern. Wenn ihr nichts daran liegt, sie dich als Bremser und Verhinderer ansieht, der ihre Freiheit einschränkt, stehst du auf verlorenem Posten. Du stehst ihr sozusagen im Weg.

Hör auf damit zu betteln, dich klein zu machen, denn sie wird es dir nicht lohnen. Im Gegenteil, du erscheinst ihr noch reizloser. ich denke, sie weiß, wenn sie zu sich selbst ehrlich wäre, durchaus, wie fies ihr Verhalten ist, aber sie überdeckt es indem sie dich schlecht macht und dich ins Abseits stellt. Du kannst durch deine Anpassung an ihre Wünsche nichts gewinnen, du erntest stattdessen noch mehr Verachtung.

Und darum geht es ja auch. Sie verachtet dich für das was du bist und was du tust. Sie wertet dich ab, sie entwürdigt dich. Es ist unglaublich destruktiv wie sie dich und eure "Ehe" torpediert und dich demontiert.

Warum geht sie denn nicht, wenn es ihr nicht gefällt und du sowieso nicht mehr taugst? Warum sollst du gehen, wenn es dir hier nicht mehr passt? Eine berechtigte Frage.

Ich befürchte, eure Ehe von früher gibt es nicht mehr. Es ist etwas passiert, was sie kaputt gemacht hat. Es kann an diesem Stefan liegen, von dem ich vermute, dass das häufige Zusammensein über eine harmlose Freundschaft hinaus geht. Da er sich dir gegenüber auch immer versteckt aggressiv verhalten hat, hat er sie vielleicht auch dahingehend beeinflusst.

Ich würde dir raten, dich zurückzuziehen und keinesfalls zu betteln und Zugeständnisse zu machen. ich tu alles was du willst, wenn du nur bleibst - damti machst du dich zum Affen. Entschuldige diese Wortwahl, aber es ist leider so. Du gewinnst durch Anpassen, Verbiegung und Angst rein gar nichts.

Sieh doch mal zu, dass du einen Beratungstermin z.'B. bei der Caritas oder etwas ähnlichem bekommst. Wo du hingehen kannst und die Lage schilderst und dir hört eine unbeteiligte Person zu. Manchmal klärt sich auch etwas in einem, wenn man es ausspricht. Einen Versuch wäre es wert. Es versteht sich von selbst, dass du das allein in die Hand nimmst und ihr nichts davon erzählst.

Und dann überlege, wie es weiter gehen soll, nachdem alle Versuche von deiner Seite nichts gefruchtet haben, sondern nur dazu führten, dass sie noch aggressiver wurde.
Wer würde denn gehen von Euch? Vielleicht solltest du dich darauf einrichten dass hier für dich nichts mehr zu retten ist. Oder kannst du vorübergehend mal ausziehen, einfach um einen klaren Gedanken für dich fassen zu können? Abstand würde dir denke ich gut tun. Oder du sagst ihr, sie soll gehen, wenn es ihr hier nicht mehr passt. Du bist nicht mehr bereit in diese Ehe zu investieren, wenn sie nicht mitzieht.
Zeig endlcih mal Flagge und lass dich nicht so mies behandeln. Stell dich auf deine Beine und lass nicht länger so mit dir verfahren. Zeige deine Grenzen auf, denn sie hat das Gefühl dafür, dass auch du eine Würde besitzt, verloren. Sie tritt dich mit Füßen und du bist bereit, diese zu küssen. Damit erntest du nur Verachtung.

x 6 #46


S
Zitat von David8989:
Hallo zusammen, ich weiß nicht recht, wo ich anfangen soll. Mein Name ist David, ich bin 36, und seit 9 Jahren glücklich (dachte ich) mit meiner Frau Gabi verheiratet. Aber seit etwa einem Jahr ist alles anders. Es fing schleichend an. Gabi wurde kälter, distanzierter. Gespräche wurden oberflächlicher, Umarmungen ...

Nicht schön, was Du schreibst... Deine Frau ist nicht mehr im Game 🤨

Nach dem verflixten 7. Jahr habt ihr jetzt eine Grenze erreicht, die durchaus das Ende Euer Beziehung bedeuten könnte.

Ja, romantische Liebesbeziehungen haben nicht selten ein Ablaufdatum.

Alles Gute für Dich 🤝

x 3 #47


A


Meine Ehefrau und mein Stiefbruder haben sich verliebt?

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S
Hallo @David8989
bei den folgenden Gedanken gehe ich davon aus, dass eure Beziehung gemeinsam als eine monogame Beziehung geplant war.
Zitat von David8989:
sie brauche mehr Freiheit


Zitat von David8989:
dass die beiden schon vor einiger Zeit zwei Mal zusammen im Urlaub waren. Alleine!

Ohne es irgendwie zu werten, aber seine Frau zweimal alleine mit einem Mann, den man selber nicht gut findet und dem man nicht vertraut, alleine in Urlaub fahren zu lassen, ist sicherlich deutlich mehr Freiheit, als in einer durchschnittlichen monogamen Beziehung üblich ist. Monogame Beziehungen bedeutet per Definition, dass die Freiheiten etwas eingeschränkt sind.
Zitat von David8989:
Sie hat mir verschiedene gute Argumente für eine polyamore oder offene Ehe präsentiert. Das ist auch der Grund warum ich vielleicht noch irgendwie an uns glaube.

Ich drücke es so aus, wenn mir meine Frau, mit der ich seit neun Jahren verheiratet bin, nach acht Jahren Ehe mitteilt, dass sie eine offene Ehe möchte, dann wäre das genau der Grund, warum ich nicht mehr an unsere Ehe glaube.

Es gibt Menschen, denen sagt das Konzept einer monogamen Ehe zu, und die können meistens mit einer offenen Ehe gar nichts anfangen, und es gibt Menschen, denen sagt das Konzept offene Ehe zu, und die haben kein Problem damit, diese auch auszuleben.

Aber ihr habt euch für eine monogame Ehe entschieden, und das ist irgendwie nicht so leicht änderbar, so als ob man nicht mehr an den gleichen Urlaubsort fährt, sondern an einen anderen. Und wenn nach acht Jahren Ehe einer das gemeinsame Konzept komplett über den Haufen schmeißt, dann sehe ich kaum Chancen, dass der andere, wenn er nicht gerade zufälligerweise auch auf diesen Gedanken kam, da emotional mitgehen kann. Und das ist keine Frage des Wollens, sondern eine des Könnens.

Zitat von David8989:
Ich erinnere mich noch genau an das Gespräch. Sie hat es sehr vernünftig klingen lassen. Es geht nicht darum, dass sie mich nicht mehr liebt, hat sie gesagt. Es geht darum, dass Liebe nicht besitzergreifend sein muss. Sie hat von "mehr Liebe" und "mehr Erfüllung" für uns beide gesprochen. Sie hat gesagt, dass wir uns dadurch nicht verlieren würden, sondern als Paar sogar wachsen könnten, weil wir uns gegenseitig diese Freiheit zugestehen.

Ich gebe zu, ich käme mit einer offenen Ehe nicht zurecht, aber ich kann es vollkommen akzeptieren, wenn andere Menschen mit diesem Konzept sehr gut zurechtkommen.

Es jedoch so zu rahmen, als ob man eine offene Beziehung deswegen führen wollte, weil man gemeinsam als Paar wachsen wollte, halte ich ehrlich gesagt für Schwachsinn. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn man sagt, ich möchte mehrere Partner haben, aber andere Partner einzuführen, um mit dem Ursprungspartner besser zusammenwachsen zu können, ist irgendwie nicht glaubwürdig.

Und die Ebene, ob es vernünftig klingt, spielt überhaupt keine Rolle. Ich zum Beispiel mag keinen Rosenkohl. Und ich frage mich nicht, ob das vernünftig oder unvernünftig ist, sondern ich mag einfach keinen Rosenkohl.

Zitat von David8989:
Und ich muss zugeben: Ein Teil von mir hat es verstanden. Die Argumente waren logisch, modern, fast schon… überzeugend. Ich habe darüber nachgedacht. Ich habe wirklich versucht, mich vorzustellen, wie das wäre. Aber tief in meinem Bauch hat sich alles dagegen gesträubt. Ich bin einfach nicht so gebaut. Für mich ist Ehe Exklusivität.

Es kommt hier ganz allein darauf an, was dein Bauch dir sagt, ob du das willst und nicht, ob sich die Argumente logisch und oder modern anfühlen. Es wäre vollkommen unsinnig, dass du etwas machst, mit dem du extreme Bauchweh hättest, aber sagst dir dann, juhu, ich bin modern. Wenn für dich Ehe Exklusivität bedeutet, dann ist das so und dann wirst du keine Ehe glücklich führen können, die offen gestaltet wird.

Zitat von David8989:
"Wenn du ein Problem damit hast, dass ich mir Freiheiten nehme, kannst du gerne gehen."

Leider muss ich sagen, dass dieses Zitat deine Ehefrau sehr deutlich repräsentiert, wie ich eure Beziehung sehe. Sie macht, was sie will, und du hast dich anzupassen. Ihr scheinen deine Gefühle aus meiner Sicht nicht besonders wichtig zu sein. Getreu dem Motto: Schatz, ich mache das, ist mir egal, ob es dir weh tut, kannst ja mitgehen, aber ich werde auf keinen Fall für dich auf irgendetwas verzichten. Und du machst in diesem Spiel, tut mir leid, es zu sagen, mit, indem du nicht deine Grenzen zeigst.

Ich muss leider zugeben, dass ich kaum sehe, dass eure Ehe wieder funktionieren wird. Aber ich gebe dir folgenden Rat, auf diese Äußerung deiner Frau folgendermaßen zu reagieren:

"Schatz, wenn du dir diese Freiheiten nehmen willst und es dir relativ egal ist, wie ich darunter leide, dann macht unsere Beziehung keinen Sinn und dann musst du tatsächlich gehen, dann passen wir nicht zusammen. Denn ich bin entweder ganz oder gar nicht zu haben, aber ich werde auf gar keinen Fall die Rolle des sicheren Hafens spielen, während du deine Freiheiten auslebst, die mich emotional verletzen. Das bin ich mir wert, dann werde ich lieber darauf zu verzichten, mit dir eine Beziehung zu führen. Jetzt musst du entscheiden, aber ich sage dir, du musst dich glasklar entscheiden. Es gibt rote Linien bei mir, die ich nicht übertreten werde.

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Worrior
Ich empfinde es als traurig dass ein Mann der theoretisch in den besten Jahren ist, das Potential hat Dinge zu bewegen und sich eine schöne Zukunft aufzubauen, seine wertvolle Lebenszeit in so einer ungünstigen Konstellation verbringt.
Die vergeudete Lebenszeit, die Abenteuer und Chancen die sich ihm geboten hätten werden nicht noch einmal kommen.
Seine Lebensfreude, Lebensqualität und Männlichkeit opfert er für "nichts".

Ich wünsche ihm dass die Sache gut für ihn ausgeht, vermute aber dass er sich gerade seine eigene Hölle auf Erden aufbaut.

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D
@Worrior

wie ich geschrieben habe wo anders, Mann wie Frau in sich wünscht, den man noch die Rute ins Fenster stellt, wenn er nicht nach wunsch Hüpft

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B
Ich schrieb es so oft: offene Beziehungen sind die Königsdisziplin und funktionieren nur im Einvernehmen. Alles andre sind Ausbrüche und der andere leidet. Insofern bin ich komplett bei mrs lilly sie will Freiheit? Da ist die Tür

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