Hope0194
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Zitat von Kampfschnake:Du hast erkannt, dass Du der Spielball zwischen "bürgerlicher Behaglichkeit und prekären Verhältnissen" bist. Beide Parteien zerren an Dir. Das wäre kein Problem, wenn Dein Partner eine klare Position beziehen würde. Das macht er aber nicht.
Danke, genau das ist es! Er steckt auch in einem Zwiespalt, zwischen dem Drang Anerkennung und Respekt von meinen Eltern zu bekommen, der Liebe zu mir und der Dinge, die seine Mutter zu ihm sagt.
Was mich sehr traurig gerade macht und ich in diesem Moment einen riesigen Stein im Herzen trage ist, weil er nicht immer so war. Noch 1 1/2 bis 2 Jahren war er ein ganz anderer Mann. Er wollte mich heiraten, eine Zukunft mit mir und ich spürte das Commitment zu mir.
Mir fällt jetzt tatsächlich eine Situation ein, ab dem seine Verbindung zu mir spürbar geringer wurde - eines Abends sagt er mir, dass durch die Konflikte, durch das Drama seine Liebe zu mir geringer geworden ist. Und ich vermute, dass sie seitdem auch nicht mehr gewachsen ist...das war vor ca. 2 Jahren.
Gerade jetzt wünsche ich mir unsere damalige Beziehung zurück, in der wir erst 2 Jahre zusammen waren und hätten so viel besser machen können.
Seine Mutter ist ihm halt heilig. Nicht ohne Grund sagte er das ein oder andere Mal, dass seine Mutter immer die Wichtigste Frau in seinem Leben bleiben wird...
Mein Gott, ich erwarte doch nicht, dass er sich entscheidet! Mutterliebe und die Liebe zu der Partnerin sind 2 verschiedene Dinge. Aber das macht es halt deutlich, dass er nichts zwischen sich und seiner Mutter kommen lässt.
Was habe ich bloß falsch gemacht, dass mein Kind mir was husten würde, wenn ich mich ungefragt in dessen (Liebes)Angelegenheiten einmischen würde? 
