@Stoker
Zitat von Stoker: Dies habe ich in den letzten Tagen sehr intensiv gemacht und auch gemerkt,
das man mal "loslassen" soll.
Man kann nicht alles im Leben kontrollieren.
Loslassen bedeutet für mich akzeptieren können, dass es so ist wie es ist.
Manchmal kann daraufhin noch eine Lösung/Änderung der Situation gefunden werden.
Für unser Überleben war es mal notwendig bei Gefahr die Kontrolle zu behalten, damit wird dieser entgegenwirken können, dieses ist immer noch in uns gespeichert und es verstärkte unser Vertrauen ins Leben.
Als "Kopfarbeiter" sitzt deine Energie überwiegend im Kopf, der in Krisenzeiten dann blockiert ist und nicht mehr richtig funktioniert und sein Eigenleben führt.
Vermutlich fühlst du jetzt den Boden unter deinen Füssen verloren, so als hätte sich eine Falltür unter dir aufgemacht.
Mir half es durch Erdung wie z.B. Sport/Bewegung in der Natur, Essen kochen, Barfuß gehen, mit einem (Salz)Fussbad, durch Aufenthalt an einem Fluss oder See, durch tiefe und ruhige meditative Ein- und Ausatmung usw. mein Vernichtungsgefühl wieder zu verbessern und so zu mehr Kraft und Zuversicht zu kommen.
Zitat von Stoker: Ich versuche den drive ein paar Tage mitzunehmen und hoffe, dass ich positiv aus meinem Kurzurlaub wiederkomme und mich da das absolute Tief einholt.
Alles sehr labil aktuell.
Nutze die Zeit für dich, verständlich und nachvollziehbar das du dich am Tiefpunkt deines Lebens angekommen fühlst. Das ist jetzt eine harte Zeit, die uns an unsere Grenzen bringen kann, nur um uns erstmal über Wasser halten zu können. Je besser und fürsorglicher wir dann für uns selbst sorgen, je besser kommen wir über diese Krise hinweg und können gleichzeitig unsere Resilienzentwicklung fördern.