Zitat von Zugaste:Ich gehe mal davon aus, dass sowohl du als auch @Sohnemann sichere Männer seid.
Klar, ihr werdet auch durch Erfahrungen gelernt haben...
Also ich kann da nur für mich sprechen, aber ich habe genau so viele Unsicherheiten, Fehler und Ängste, wie jeder andere Mensch auch. Ich würde behaupten, dass ich da eher durchschnittlich bin. Einige Ängste dürften sogar etwas gesteigert sein.
Allerdings bemühe ich mich jeden Tag, meine Ängste, die jeder Mensch teilt, nicht in der Dunkelheit meines Unterbewusstseins vor mir selber zu verstecken, sondern ich mache sie mir bewusst, ich mache sie zu einem Teil von mir. Und das erlaubt mir oft, dass ich bewusst wahrnehme, wenn ich mich von Ängsten leiten lasse.
Ich bin also vermutlich wie jeder andere Mann auch, nur lasse ich mich nicht (so sehr) durch Ängste leiten.
Für die mitlesenden Männer: dieser Punkt kann sehr oft verwendet werden, um euch in die Defensive zu bringen. Das ist einfach, in dem einfach Ängste durch Emotionen ausgetauscht werden und schon steht ihr dem Vorwurf gegenüber, eure Emotionen nicht zuzulassen. Hat man oft bei Beziehungsproblemen und in Situationen, in denen die Frau eine Agenda durchdrücken will.
Zitat von Luk:Warum sollte ein Mann aus rein strategischen Gründen einer Frau signalisieren, dass er weg ist, sobald sie mit anderen schläft?
Ein Mann
soll gar nichts. Ich beschreibe nur, was ist und was in Beziehung oft passiert. Was der jeweilige Mann aus der Situation macht, ist seine Sache. Aber es gibt eben Handlungen, die die Anziehungskraft steigern und es gibt welche, die sie senken.
Und wie bereits mehrfach gesagt: ich rede nicht davon, dass ein Mann künstlich eine Strategie anwendet, ich sage, dass es automatisch passiert, dass wenn ein Mann einen gewissen Wert hat, dass eine Frau diese Manifestierung des Werts in der Umwelt erkennt und völlig ohne Zutun des Mannes, einfach auf Basis seines Wesens, seinen Wert hoch einschätzt. Und wenn der Wert von etwas hoch ist, dann achtet man drauf, dass wertgeschätzte nicht zu verlieren. Das bedeutet, dass man sich sehr viel genauer überlegt, wie man sich verhalten kann, weil die Gefahr, dass das Wertgeschätzte weg ist, bei dummen Handlungen höher ist. Und deswegen sage ich, dass Männer an sich arbeiten sollen, damit sie für Frauen wertvoll sind. Denn dann hast Du welche Situation?
Eine Frau will einen Mann haben. Zitat von Zugaste:Und ich glaube auch, dass man in einer Beziehung auf Augenhöhe keine wirklichen Regeln braucht.
Weil jeder selbstsichere Partner überhaupt kein Interesse hat seinen Partner zu testen oder zu prüfen sondern weiß, dass man sich seinem Partner gegenüber so verhält, wie man selbst behandelt werden will.
Diese Annahme ändert sich aber mit der Zeit und/oder mit der Abnahme/Zunahme von Anziehungskraft.
Das heißt, dass diese Annahme mal wahr ist und mal nicht. Und beide Varianten in ein und derselben Frau vorkommen.
Und warum ist das so? Weil die Liebe der Frau nicht bedingungslos ist.
Wenn also eine Frau über Jahre hinweg immer mehr am Wert des Partners zweifelt passiert was? Die Qualität der Beziehung nimmt ab. Auch der Respekt. Und dem Mann (in diesem Fall) wird immer mehr auf den Zahn gefühlt. Was vorher selbstischer und vielleicht frei von Tests war (war es nicht) ist jetzt immer mehr zu einem Fitnesstest seines Wertes geworden. Wie gesagt, es ist nicht statisch, es ändert sich über die Zeit und mit den "Fehlern" des Mannes.