Zitat von Lost1: Also man kann die Beziehung zu retten versuchen aber so oder so ist die Ursache bzw. der Verantwortliche gesetzt.
Wenn das der Fall ist, ist ein Rettungsversuch sinnlos.
Zitat von Lost1: Die verletzte Person hat ja natürlich auch alles Recht, traurig und verletzt zu sein und dies auch dem anderen zu zeigen bzw. zu erzählen. Dieses recht kann man ja nicht einfach absprechen oder?
Selbstverständlich und selbstverständlich nicht!
Nur muss auch der Partner, oder hier die Partnerin, mal die Kirche im Dorf lassen.
Mir kommt es so vor, als wenn ihr zwei vorher sprachlos im sinkenden Schiff dahin gedümpelt seid. Vielleicht konntet ihr die Schieflage auch nicht beziffern?! Manchmal muss gar nichts wirklich passiert sein, und trotzdem geht einem der andere auf die Nerven. Ich sage nur: "wie der den Kaffee schlürft... ich hasse es." Du weißt was ich meine?
Nun hast du dafür gesorgt, dass etwas passiert. Letztendlich von Außen betrachtet eine Lappalie, jedoch im sprachlosen Eheverlauf ein Ereignis mit Potential, die Schieflage mal auf's Tablett zu bringen.
Dass deine Frau diese dazu nutzt, das Verursacherprinzip zu spielen, zeigt vielleicht, wie sehr sie eure Paarbeziehungen schon ad acta gelegt hat.
Ich würde hier tatsächlich versuchen, herauszubekommen, ist dies aus einer nicht geheilten Verletzung von früher heraus oder ein fortschreitendes Desinteresse an deiner Person.
Je nach dem, würde ich entscheiden ob die Ehe noch zu retten oder bereits zu Ende ist.
Zitat von Lost1: Also in den seltensten Fällen sagen doch beide, dass nichts war und man sich einvernehmlich getrennt hat?
Ist das wirklich so selten?
Aus meiner Sicht ist eine andere Handhabung bei einer Trennung völlig unverständlich, als dies auch im Sinne der weiter harmonisch funktinierenden Familie mit Kindern sein sollte.