Zitat von Chria:Ich bin definitiv keine Expertin auf dem Gebiet, da gebe ich dir Recht.
Es ist ja auch ähnlich wie beim Naturschutz. Da hast Du beispielsweise teils extreme Sichtweisen, die dazu führen, dass privates Eigentum zerstört wird und den Wunsch, am besten sofort alle Kohlekraftwerke abzuschalten. Die Verantwortung übernehmen, dass es viele Menschen, vor allem Frauen und Kinder, in unglaubliches Elend stürzt, wird dabei ausgeblendet.
Du hast also auch unter dem Mantel "Naturschutz" radikale Kräfte, die zersetzend und gefährlich sind. Dennoch behauptet niemand, dass Naturschutz etwas schlechtes ist.
Und "Red Pill" an sich ist erstmal nur der Ansatz für Männer, zu verstehen, dass die Liebe der Frauen nicht bedingungslos ist. Das man als Mann an sich arbeiten muss, um ein besserer Mensch zu werden, der beispielsweise seine eigenen Ängste in den Griff bekommt, damit Frauen ihn als erstrebenswerten Partner sehen und haben wollen.
"Red Pill" im Kern ist also ein realistisches Bild der Welt, was dazu führt, dass Männer bei der Arbeit an sich selbst auf Basis der Realität handeln und nicht auf Basis von einer Utopie, was letzendlich dazu führt, dass Frauen mehr Männer zur Auswahl haben, die in sich selber ruhen.
Und dann kamen halt teils die Geldmacher, wie auch beim Naturschutz, die sich die Bezeichnung geschnapt haben und nun mit etwas PU unter dem Mantel von "Red Pill" den Männern künstlich zeigen wollen, wie sie mehr Frauen bekommen. Die Betonung liegt hier auf künstlich, denn der Weg überspringt die Arbeit am Ich.
Red Pill an sich ist so ziemlich das beste, was aktuell den Männern und Frauen passieren kann. Aber die Extreme, die diesen Begriff kapern, wie auch die beim Naturschutz, sind es nicht.