senzanome
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Ehrlich :Ich habe die komplett gegensätzliche Erfahrung. In der Jugend ging es darum zu gefallen, anderen zu zeigen, wie begehrt man ist, eine gewisse Revolte gegen das Elternhaus, deshalb bei mir stets Typen, die meinen Vater das Blut zum kochen brachte, von nichts eine Ahnung, was daran idealistisch (Definition wohl sehr persoenlich variabel) sein soll, kann ich, bei mir, nicht sehen. Schoen war es trotzdem, aber ich wusste ja noch lange nicht, wer ich bin, konnte mich daher weder zeigen, noch geben, noch als ich selbst, für mich selbst geliebt werden.
Das ist heute anders. Wahrhaftiger. Ich bin einfach, was und wer ich bin, mit zig Macken und Blessuren und fernab eines Anspruchs mit der Wahl meines Partners jemanden beeindrucken zu wollen. In spaeten Jahren lieben zu koennen, wiedergeliebt zu werden, ist, für mich dem Ideal reinen Herzens viel näher,da man sich und anderen nichts mehr damit zeigen, beweisen will.