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Midlifecrisis 43jähriger

S
Zitat von Catalina:
den sie jetzt vermissen, sondern einen, der lieblos, unzuverlässig und obendrein noch gewalttätig ist.

Ja, das stimmt. Allerdings lieben sie wahrscheinlich trotzdem ihren Vater - der Kontakt ist wahrscheinlich trotzdem schlecht für sie.
Wenn Kontakt nur unter Aussicht...
...so was macht ggf. auch das JA.

#31


Scheol
Zitat von Luna2026:
Die Therapeutin hat gesagt, er ist in der Midlifecrisis deswegen verhält er sich so wie ein Teenie, das mit dem Alk. und Kinder schlagen. Das war schon vorher

Was man hier erkennt ist ein hohes Suchtverhalten und keine eigenmotivation dieses zu ändern, über 14 Jahre und länger.

Er hat ein selbst (!) und ein fremdzerstörendes (!) Verhalten, durch den Konsum und Tod einer anderen Person.

Auch die Schulden kommen nicht durch eine Sache , das hört sich an als ob das über Jahre bis Jahrzehnte aufgestaut.

wie kommt den die Therapeutin nun auf die Idee das das nun eine Midlifecrisis ist ?

Das ganze Leben seit 14 Jahren und länger klingt wie eine Lebenskrise.

Du äußerst hier NPS , egozentrisches Verhalten. Auch da wollte die Therapeutin dann sagen , nehmen sie Abstand.

Schau mal nach den Begriffen Traumabonding und Kinder. Der nicht verfügbare Vater was das bei einem Kind anrichten kann.

Und die Kinder müssen immer aufpassen welchen Pegel der Vater hat und in Wellen Zustand der Vater rief , ob sie ihn ansprechen können oder ob sie lieber in Deckung gehen.

x 1 #32


A


Midlifecrisis 43jähriger

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L
Ja ihr habt ja alle auf eure Weise recht und ich bin ja wirklich auch zufrieden, dass ich ihn los bin was Besseres hätte mir glaube ich nicht passieren können. Naja ich verbringe halt eben Zeit mit den Kindern und genieße das. Und dadurch wird unser Band halt eben noch stärker, als es jetzt schon ist und feststeht für mich. Ich bin nicht alleine auch später nicht, denn die Kinder sind bei mir und ich hab mein Haus was will ich mehr mein Leben läuft und das nicht auf pump

x 2 #33


alleswirdbesser
Zitat von Luna2026:
@Karuna ich wollte mir eigentlich nur mal das von der Seele schreiben, dass es mich halt so stört, wie er mit den Kindern umgeht aber ich weiß, man ...

Schlägt er sie denn erst seit der Trennung?

#34


Error
@Luna2026 Du machst alles richtig.
Wenn er die Kinder geschlagen hat, werden sie erst dann zur Ruhe kommen können wenn überhaupt kein Kontakt oder auch nur die Möglichkeit eines Kontaktes (auch begleitet) vorhanden ist.
Solange wird die innerliche Angst und Anspannung nicht von den Kindern weichen.

Das dauert. Wie es mit einem Kontakt später aussieht, wird man dann sehen. Aber das sollte man immer den Kindern überlassen.

#35


L
@alleswirdbesser nein das war davor bis er gegangen ist die Kinder fühlen sich jetzt endlich wohl

#36


alleswirdbesser
Zitat von Luna2026:
@alleswirdbesser nein das war davor bis er gegangen ist die Kinder fühlen sich jetzt endlich wohl

Aber wieso bist du dann überhaupt bei ihm geblieben? Ist jetzt kein Vorwurf. Ich habe zum Beispiel meinen ersten Mann verlassen, weil er mich geschlagen hat, hätte er unser Kind angefasst, wäre ich noch schneller weg. Ich hatte das alleinige Sorgerecht bekommen und den Umgang nach einiger Zeit von mir aus unterbunden. Er zahlte keinen Cent, aber das Wohlergehen meines Kindes war mir viel wichtiger.

Zitat von Luna2026:
Ich hatte dann mehrfach versucht mit ihm zu reden, dass wir noch mal einen neuen Versuch starten auch zum Wohle der Kinder.

Das habe ich aus deinem ersten Thread. Zum Wohle der Kinder wolltest du ihn zurück?

#37


L
Weil ich mit Vater aufgewachsen bin und ich wollte den Kindern nicht den Vater nehmen und ich hab ja immer gehofft, dass es besser wird, dass er aufhört, sie zu schlagen

#38


alleswirdbesser
Zitat von Luna2026:
Weil ich mit Vater aufgewachsen bin und ich wollte den Kindern nicht den Vater nehmen und ich hab ja immer gehofft, dass es besser wird, dass er ...

Ich habe meine Entscheidung bis heute nicht bereut. Eine Zeitlang hat mich der Gedanke „Das Kind braucht einen Vater“ tatsächlich in der Ehe gehalten, aber zum Glück nicht so lange. Meine Eltern sind auch noch heute zusammen, Ich kannte auch nichts anderes als eine heile Welt, aber manchmal muss man andere Wege gehen, gerade zum Schutz des Kindes. Mein Kind ist schon lange erwachsen, hat seinen Vater aber bis heute nicht getroffen, obwohl ich das nicht mehr beeinflussen kann.

x 1 #39


Sonnenschein85
Zitat von Luna2026:
@alleswirdbesser nein das war davor bis er gegangen ist die Kinder fühlen sich jetzt endlich wohl

Die Kinder müssen geschützt werden. Gewalt prägt und zerstört.
Versuche dir das auch bewusst zu machen welchen Schaden er euch zufügt. Dann sollte es dir leichter fallen ihn loszulassen emotional.

x 2 #40


CanisaWuff
Zitat von Luna2026:
@alleswirdbesser nein das war davor bis er gegangen ist die Kinder fühlen sich jetzt endlich wohl

Ich würde mich auch wohl fühlen, wenn der saufende und schlagende Vater nicht mehr in meinem Umfeld wäre.

x 1 #41


Scheol
Zitat von Luna2026:
ich wollte den Kindern nicht den Vater nehmen und ich hab ja immer gehofft, dass es besser wird, dass er aufhört, sie zu schlagen

schwer erträglicher Satz finde ich……

Du hast gehofft das er aufhört zu trinken…..

Du hast gehofft das er besser mit Geld umgehen wird…..

Du hast gehofft das er die Kinder weniger schlägt….

Du hast gehofft das er dir Kinder gar nicht mehr schlägt….

“Hoffnung hießt nicht das etwas gut wird. Hoffnung heißt das etwas Sinn macht.“

Du hast gehofft , das er dich irgendwann lieben wird, wenn du nur genug aushältst dann muss er dich doch irgendwann zurück Lieben…… ein falscher Glaubenssatz.

Ein Alk. der keine eigenmotivation hat , mit einem Kasten B. umherfährt , da ist die Hoffnung falsch das er motiviert ist das zu ändern.

Schlagen ist Missbrauch…… ein erwachsener der ein Kind schlägt ist massiv übermächtig dem Kind gegenüber.

Die Frage , warum will eine Mutter solch Erzeuger das Kind zuführen und weiter missbrauchen lassen ?

Warum stellt sich die Mutter nicht schützen vor die Kinder und minimiert den Kontakt auf das wesentlich , bis gar kein Kontakt zum Täter.
Das zuführen , das fördern dieses Kontaktes würde eine Mittäterschaft bedeuten,

Ja Täter, weil ein schlagender Vater eine Tat ausübt. Nur mal etwas deutlicher definiert.

Wo wird hier der gesunde liebevolle Vater gesehen ? Der ist hier nicht zu erkennen.

Wo ist hier der Mehrwert für die Kinder ? Die Kinder werden bei diesem Vater eine enorme Anspannung haben und es werden jetzt schon Verhaltensweisen zu beobachten bei ihnen.

was vermittelt eine Mutter in solch Beziehung den Kindern ?
„ Du bist auf dich allein gestellt ,
Hilfe hast du nicht zu erwarten ,
aus solch Beziehung kannst du und darfst du nicht raus gehen.
Man hält DAS alles aus !
wie in schlechten auch in guten Zeiten ( nur das es keine guten Zeiten gibt )………

hier werden falsche Glaubenssätze vermittelt durch die Hilfelose Mutter…..

die Kinder sind zufrieden weil sie keine Aggression mehr spüren , durch den Vater ,
weil sie die Mutter nicht mehr angespannt und traurig erleben ,
und aber auch weil sie keine Schläge mehr bekommen !

von außen betrachtet das beste was den Kinder aber auch dir passieren konnte.

x 8 #42


Sonnenschein85
Zitat von Scheol:
schwer erträglicher Satz finde ich…… Du hast gehofft das er aufhört zu trinken….. Du hast gehofft das er besser mit Geld umgehen wird….. Du ...

Dem stimme ich zu. Das war kein liebender Vater. Er war schlecht zu euch. Und die Kinder dürfen ihm nicht schutzlos ausgesetzt werden.
Es ist das Beste für euch. Ich hoffe, du machst dir das bewusst🍀

#43


Catalina
Zitat von Luna2026:
Weil ich mit Vater aufgewachsen bin und ich wollte den Kindern nicht den Vater nehmen und ich hab ja immer gehofft, dass es besser wird, dass er aufhört, sie zu schlagen

War dein Vater denn auch unberechenbar und gewalttätig? Und ja, ich finde dieses "Ich will den Kindern nicht den Vater nehmen" auch schwierig. Es kommt doch darauf an, ob dieser Vater überhaupt geeignet und auch willens ist, sich um seine Kinder zu kümmern und ob diese aus der Beziehung auch etwas Positives ziehen können. Beides sehe ich bei deinem Ex so gar nicht.

Ich mag dir da von meiner besten Freundin aus Kindertagen erzählen, die hatte einen Vater, der so drauf war wie dein Ex. Hat Frau und Tochter geschlagen und terrorisiert, selbst die Schwiegermutter, die mit im Haus lebte, hat es abbekommen. Ich kann mich gut erinnern, wie sehr meine Freundin unter diesem Vater gelitten hat und wie sehr sie sich gewünscht hat, ihre Mutter würde sich trennen, damit der Terror aufhört. Das ist leider nie passiert, deshalb ist meine Freundin sehr früh von zuhause regelrecht geflohen.

Sowas solltest du deinen Kindern ersparen und dafür sorgen, dass der Kontakt zum Vater so gering wie möglich ausfällt, zumindest solange er sich nicht ändert. Ohne Vater ist in diesem Fall allemal besser als mit!

x 1 #44


N
Ihr seid sehr urteilend gegenüber Luna.

Zitat von Scheol:
Die Frage , warum will eine Mutter solch Erzeuger das Kind zuführen und weiter missbrauchen lassen ?

Ich glaube nicht, dass sie das jemals wollte.

Sie hatte zwei gesellschaftliche Befehle:
1. Kinder schützen
2. Den Kindern nicht den Vater nehmen.

Und beide ging und geht in ihrem Fall eben nicht.

Da ihr Mann auch ein Erwachsener ist, der sicherlich behauptet, die Kinder zu lieben. Und den die Kinder auch lieben und vermissen. Und der das eigentliche Problem darstellt, das er ändern könnte, hat sie gehofft.

Je nachdem, wie alt sie ist und in welcher Kultur sie aufgewachsen ist, war das Schlagen von Kindern zu Erziehungszwecken oder bei persönlicher Überforderung vollkommen normal in ihrer eigenen Kindheit.

Da wo ich aufgewachsen bin wurden ausnahmslos alle Kinder, je nach Strenge und/oder Überforderung der Eltern, geschlagen. Selbst die Ohrfeige vom Schuldirektor war zwar nicht erlaubt, wurde ihm jedoch von niemandem angekreidet.
Heute verlöre der gleiche Mann sowohl Job als auch Pensionsansprüche. Da hat sich viel geändert. Und das ist gut so.

Diese Veränderung einzufordern und für alle 4 Personen endgültige Entscheidungen zu treffen, lastet allein auf Lunas Schultern.
Vielleicht wäre es dann gut, sie zu stärken und nicht zusätzlich zu schelten.

Denn sobald sie hier schreibt, dass sie nun den Kontakt unterbindet, obwohl die Kinder zum Papa wollen, werden sich mindestens 5 Foristen finden, die ihr Kindesentzug und Kinderbesitz und Eigenmacht und Väterfeindlichkeit vorwerfen und ihr am liebsten das Sorgerecht entziehen wollen.

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A


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