Odium
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Zitat von Carlaa:Hallo Odium,
darf ich dir mal einen Gedankenanstoß geben? Ich glaube, dein Problem ist zwar ein Sich-schlecht-und-ohnmächtig-Fühlen aufgrund chronisch unbefriedigter Bedürfnisse, jedoch keine typische Depression. Depressive geben sich selbst übermäßig viel Schuld an ihrem Elend. Du siehst das Schlechte jedoch ganz überwiegend im Außen und im Anderen; wenn das Leben nicht gut ist, liegt es nicht an dir.
Die anderen sind unvollkommen, langweilig, enttäuschend, unempathisch, nur auf Äußerlichkeiten bedacht usw.
Wo Verliebte eine rosa Brille haben, trägst du eine graubraunschwarze, und zwar gegenüber dem großen Ganzen.
Lies doch mal hier und vielleicht macht es klick ... und du erkennst etwas davon wieder und willst anders denken und fühlen lernen. Das ist möglich! Das Leben kann sich tatsächlich viel besser anfühlen von innen raus - egal was draußen vorhanden ist. Was für eine Therapie machst du?
http://aggressionenabbauen.de/passiv_ag ... _verhalten
Ich erkenne mich durchaus bei den 'Typische Auffälligkeiten' wieder. Streitsüchtig und manipulativ bin ich allerdings überhaupt nicht, aber es muss ja zum Glück nicht immer alles 100% zutreffen. Finde ich auf jeden Fall einen interessanten Ansatz, ich werde mich da noch etwas weiter in das Thema einlesen. Danke.
Es wäre schön, wenn ich nur eine Brille aufhätte, die alles zu einem Zerrbild der Realität formt, aber wie kann ich mir da sicher sein? Ich habe es doch versucht, aber es versteht mich keiner, es wollte keiner meine Gesellschaft. Wie lange, oder wie oft soll ich es denn versuchen, bis ich behaupten darf, dass es da einfach nichts schönes zu sehen gibt?


