Zitat von DieJeanne17:Was ihr alle mit eurem "nach oben daten" habt. Ich habe studiert und verdiene trotz Teilzeit mehr als so manche, die Vollzeit arbeiten. Ich habe bisher keinen Mann dazu aufgefordert seinen Kontoauszug zum Date mitzubringen
Liebe Jeanne17, schau mal hier in diesem Video bei Youtube "Frauen legen mehr Wert auf den sozialen Status ihrer Partner - Conclusio von Karl Grammer". Ist zwar schon etwas älter (wurde 2009 ausgestrahlt, aber die "Message" von dem Prof. Grammer ist noch heute gültig).
Ich selbst hatte vor wenigen Jahren ein Berufsseminar besucht, dabei ging es auch u.a. um das Thema Emanzipation und die Auswirkungen im Alltag, Beruf und in
Beziehungen. Da referierten diverse Experten wie Psychologen, Professoren von Unis etc. und schilderten uns Teilnehmern die Entwicklung der Emanzipation und deren Auswirkungen. Sie sagten nach angeblich unzähligen Untersuchungen und Befragungen bei Frauen zwischen 18 und 55 in angeblich ca. 10.000 Fällen über mehrere Jahre, in allen gesellschaftlichen Schichten, dass Frauen in dieser Altersstruktur zu mehr als 85% (!) nur nach dem sozialen Status des Mannes schauen und danach ihre Partner/Ehemänner/Liebhaber etc. auswählen. Kümmerlich 8,5% würden nach der wahren Liebe schauen, der Rest bekommt das an Männern, was übrig bleibt (sorry für die Ausdrucksweise, so wurde es uns aber einst wortwörtlich übermittelt!).
Ferner sagten sie, dass die Emanzipation "Mitschuld" hat. Bedingt durch den Wandel in der Gesellschaft (Frauen haben heutzutage weit mehr Möglichkeiten, sich beruflich und gesellschaftlich nach oben zu orientieren als vor etwa 50-75 Jahren) sind die Ansprüche der Frauen gewachsen. Sie suchen nicht mehr den typischen Versorger oder den einfühlsamen Mann, der ggf. auf der gleichen Stufe oder gar darunter ist. Sie wollen noch weiter vorankommen und suchen deshalb in Phären oberhalb ihrer eigenen Stufe. Gleichzeitig haben Frauen gelernt, gewisse "Programme" abzuarbeiten (z.B. Kinder bekommen, Haus kaufen/bauen etc.), welche oft mit dem ersten Ehemann erledigt werden. Sind die Kinder aus dem Haus oder gröbsten bzw. ist das Haus gebaut bzw. abbezahlt, wird der Mann, der sich im Sinne der Emanzipation ja sensibler, häuslicher und fürsorglicher gezeigt hat, dazu sich mehr auf die Partnerin einstellt und eigene Bedürfnisse zurückschraubt hat, plötzlich uninteressant. Beischl. und Se. werden langweilig für die Frau und sie sucht sich dann absehbar einen neuen Partner, der aber natürlich auch in der Hierarchie/gesellschaftlich über der Frau steht. Und das Spiel beginnt von neuem.
Das Fazit, was die Experten zogen, war, dass die Frauen sich "zu schnell" emanzipiert haben bzw. ihre neuen Vorteile und Rechte auf Kosten der Männer bzw. Beziehungen genießen und damit häufig "verbrannte Erde" hinterließen. Die Frauen, welche nicht so denken und handeln, wären in der deutlichen Minderheit und hätten massive Probleme, noch einen adäquaten Partner zu finden. Frauen würden diesen Sachverhalt stets leugnen, aber später dann doch so handeln.
Als "Rat" wurde den Männern mit auf dem Weg gegeben, den Spieß umzudrehen. Heißt, wenn früher der Mann die Frau "gejagt" und erobert hatte, diese dann Haushalt und Kinder schmiss und die Beziehung zum Partner aufrechterhielt, so sollten Männer nunmehr sich "erobern" lassen (die Frauen suchen ja trotz aller Emanzipation weiterhin den "Beschützer und Versorger", weil die Informationen in den Genen, welche unser menschliches Überleben über zig tausende Jahre sicherte nicht einfach abschalten lassen) und dann die Beziehung am Leben erhalten, so wie es einst die Frauen machten. Das wäre zwar auch keine Garantie, dass dadurch die Beziehung länger halten könne, aber angeblich sehr viel länger als im umgekehrten Falle.
Der Haken ist, dass lt. den Experten Frauen der Emanzipationsbewegung einer Beziehung nicht mehr den großen Stellenwert einräumen werden als früher, sie wollen beruflich und gesellschaftlich vorankommen, zwischendurch spielt mal die biologische Uhr der Frau "verrückt (Kinder kriegen wollen etc.), aber sie kehren später wieder zu alten Mustern zurück.
Dieses ist nur ein kurzer Auszug vom Seminar, war aber sehr interessant und lehrreich. Ob dieses heutzutage noch Gültigkeit hat, sei dahingestellt und vermag ich nicht zu beurteilen. Aber interessant war dieser Lehrgang für´s Leben allemal, zumal es mich auch so böse erwischt hat, dass ich nach über 12 Jahren Ehe mit allen Drum und Dran in den Hintern getreten wurde.
L.G.
Udi74