SonnenschWein
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Zitat von Tom42:Dann liest man so Sachen wie die Kinder können ein Trauma bekommen,lernschwäche,Verlust Ängste usw...Ich kann da gar net darüber lesen weil ich sofort in Tränen ausbrich und mich fast übergeben muss weil mich das so triggert.
Dann liest du aber gerade mit deinem Schwarzmal-Filter vor den Augen. Selektive Wahrnehmung.
Ich habe mir nach der Trennung Bücher besorgt, wie ich die Kinder da am besten durchbekomme.
Ich hatte die gleichen Ängste. Natürlich wollen wir unsere Kinder vor unangenehmen oder schlimmen Situationen bewahren, aber das wird ihnen dann irgendwann zum Verhängnis werden. Spätestens, wenn sie auf eigenen Beinen stehen und die erste Krise auf sie zukommt. Wie sollen sie mit dieser umgehen, wenn sie nie gelernt haben, auch schwierige Situationen zu meistern? Früher oder später muss jeder Mensch lernen, dass eben nicht alles ideal läuft und schon gar nicht alles nach seinen eigenen Wünschen.
Das, was ich in den Büchern gelesen habe, war folgendes:
Solange DIE ELTERN einen guten Weg miteinander finden, kommen auch die Kinder gut durch eine Trennung.
Das A und O ist aber, dass die Eltern miteinander kommunizieren und auf keinen Fall einen Rosenkrieg beginnen! DAS würde die Kinder dann nämlich in die Negativ-Folgen einer Trennung treiben.
Und deiner Tochter geht es ingesamt ja eventuell nicht so schlecht wie dir, denn SIE verliert ihre Mutter (und ihren Vater) ja nicht. Nur du verlierst deine Frau.
Versuche, dein Leid nicht auf sie zu übertragen. Auch, wenn es schwer ist.
Achso. Und, du darfst auch vor dem Kind weinen nach der Trennung. Auch Kinder dürfen wissen, dass ihre Eltern keine Maschinen sind, sondern menschliche Wesen mit Gefühlen. Und dass es ganz normal und erlaubt ist, in der ersten Zeit traurig zu sein.