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Nach 14 Jahren verlässt er uns

M
@tina1955

Da würde ich Tessa empfehlen, gründlich nachzudenken was seit seiner Schwärmerei, im Jänner glaube ich, wie toll die alleinerziehende Kollegin des 2jährigen Kindes ist, so passiert ist im Eheleben. Überstunden? Dienstreisen? Seit wann Fitnessstudio etc.

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T
@tina1955 ja das ist wahr und ich habe es gemerkt angesprochen geredet seine Distanz die er emotional aufbaut und auch körperlich und Auch das ganz klare abgrenzen. Auch den Kindern gegenüber zwar nicht in der ausgeprägten Form wie bei mir aber dennoch zuviel Abgrenzung den eigenen Kindern gegenüber.

x 3 #2402


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Nach 14 Jahren verlässt er uns

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Unhinged
Zitat von TESSA81:
ich kann dir nur sagen das dieser Mann im Keller nichts mit dem.Mann gemeinsam hat den ich geheiratet habe.


Und ich hoffe, dass du weiterhin diese Klarheit hast und beide Persona klar trennst. Für dich, damit du nicht durch- oder abdrehst.

Es ist leider gerade so, wie es ist. Du schlägst dich absolut tapfer und ehrenwert. Das kann nicht jede(r) und das ist eine besondere Leistung und gerade deine Stärke. Mehr kannst du nicht tun. Lass dich nicht verwirren. Dein innerer Kompass hat dich in dieser konfusen Situation bis jetzt sehr gut geleitet und wird das auch weiterhin tun.

x 4 #2403


M
@TESSA81

Das kann ich verstehen, dennoch schade, Du beschreibst ein inniges Verhältnis bis hin zum Urlaub in Dänemark. Es geht leider viel in die Brüche bei so einer Trennung.

Ist sie auch gläubig, oder genauer gefragt, kommt er aus einem gläubigen Elternhaus? Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass Du einen Agnostiker geheiratet hättest. Wie habt Dein Mann und Du Euch kennengelernt?

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tina1955
Zitat von TESSA81:
@tina1955 ja das ist wahr und ich habe es gemerkt angesprochen geredet seine Distanz die er emotional aufbaut und auch körperlich und Auch das ganz ...

Aber seinen Job hat er noch?
Kennst Du seine aktuelle finanzielle Situation?

Er sperrt Dir den Kontozugriff, obwohl Dir genau die Hälfte des Guthabens zugestanden hätte.

#2405


Gorch_Fock
Was Du natürlich bedenken solltest, Tessa: durch Dein Festhalten am gewohnten Verhalten (ins Wohnzimmer setzen) folgst Du deinen alten "Aufgaben", z.B Gemütlichkeit für die Familie schaffen. Das "heimelige" Gefühl ist aber auch etwas, dass ihm wieder in die Hände spielt. Damit stützt Du indirekt sein System. Die Frage, warum Du dich nicht mal zurückziehst bzw. Euch mal komplett aus diesem Szenario rausnimmst, finde ich auch berechtigt. Du bist durch die jahrelange Rollenerwartung sehr berechenbar für ihn. Das würde ich auflösen. Z.b durch Kinder gut versorgen bei Dritten und dann mal alleine weggehen. Ohne Ankündigung. Ohne "Bespielung" seines Zuhauses. Alleine solche Veränderungen dürften ihm auffallen.

x 11 #2406


A
Zitat von BernhardQXY:
In diesem Strang hier gibt es nur die Tendenz das hier eigendynamiken starten, die keine Hilfestellung mehr sind sondern teilweise schon fast voyeuristische Züge haben.
Sinngemäß hach Tessa es ist soo spannend.
Und das geht gar nicht imho.

Danke, Danke, dass du das ansprichst. Genau das gleiche Gefühl beschleicht mich nämlich beim Lesen mancher Beiträge mittlerweile auch.
Zitat von BernhardQXY:
Und aus diesem Grund lohnt es sich, einen Schritt zurück zu treten und sachlich die Situation betrachten.

Deswegen hatte mich auch dieses herumreiten auf dem "klopfen müssen" so gestört. Denn auch hier wurde ein Sachverhalt hochgeschaukelt, der eigentlich normal ist - eben an den Türen klopfen.

Natürlich ist es für die Kinder eine sehr befremdliche Situation, wenn Papa plötzlich im Keller haust und dort auf Privatsphäre pocht. Aber er ist ja nunmal sozusagen "ausgezogen" hat sich getrennt. 1000 Mal gescheiter und sauberer wäre es natürlich gewesen, wenn er wirklich das Haus geräumt hätte. Nur in sich selbst, wenn man mal die Aussenwirkung für die Kinder ausser acht lässt, ist es durchaus stimmig was er macht. Er verschliesst die Türen, weil Tessa ja tatsächlich in "SEINEN" Privatbereich eingedrungen ist, während seiner Abwesenheit.

x 2 #2407


T
@Gorch_Fock ja sicherlich aber ich kann doch nicht abends einfach gehen dann sitzen die Kinder komplett alleine da dss finde ich nicht richtig.
Ich werde sicherlich mal weg gehen und auch schauen das ich am WE weg bin aber gerade die Abende möchte ich die Kinder nicht sich selbst überlassen.
Was wäre das für ein Signal an die Kinder Papa ist nicht mehr greifbar und Mama nun auch nicht mehr.
Ich glaube nicht das es gut wäre und ich möchte es auch nicht .
Und es sind schon Veränderungen da wen er zur Tür rein kommt ist keiner da der ihn begrüsst das war sonst anders wir saßen zusammen in Küche und Kinder haben erzählt vom Tag jetzt kommt er rein zur Tür und jeder von uns gesagt seinen Dingen weiter nach.
Aber ich verstehe was du meinst und ich glaube es wird noch eine Weile brauchen und das ich für mich und Kinder weiter gemütlich machen werde hab ich nicht vor zu ändern. Es ist unser zuhause und darin sollten wir uns Wohlfühlen. Trotz allem was gerade läuft.

x 6 #2408


T
@Anaria ja das kann schon sein er ist aber hier der einzige der das so für sich beansprucht und du hast recht sauberer und konsequenter wäre es wen er einfach ausziehen würde er hat eben diesen weg gewählt aus welchen Gründen auch immer.

x 5 #2409


T
@TESSA81 aber kannst du ihm denn nicht einfach mal sagen dass du Abends weggehen möchtest und er sich um die Kinder kümmern soll?
Sprich - ohne sich dabei in den Keller zurückzuziehen..? Paar Spiele spielen, ihnen einfach zuhören, Kakao mit ihnen trinken, etc..?


Und wegen der Tür... also, es IST für Kinder sehr befremdlich, wenn die Eltern sich plötzlich einsperren und alles wegsperren
- und der Mann ist genauso in Tessas Privaten Bereich eingedrungen (oberes Stockwerk) wie andersherum.
Ich vermute dass diejenigen, die das nicht nachvollziehen können, selbst eher keine Kinder haben..?

Und ja, aus Erwachsenensicht sagt sich das einfach: "Der Vater hat sich getrennt, klar zieht er sich jetzt zurück und braucht seinen Bereich."

Für Kinder fühlt sich das ganz anders an. Für die bricht die Welt zusammen. Sie haben noch nicht die vielen Erfahrungen und die Distanz die ein Erwachsener hat! Es ist für sie nicht "nur" eine Trennung, es ist der Zusammenbruch ihrer Welt. Als Mutter steht man dem völlig hilflos gegenüber und versucht mit selbst gebrochenem Herzen, die Scherben zu kitten - wohl wissend, dass es niemals mehr ein ganzes, unzerstörtes Bild geben wird.

Mit der Zeit kann man anfangen, ein neues Bild zu malen. Aber Teile dieses zerstörten Bildes wird man immer im Herzen tragen.

Aber, ich fürchte es ist schwierig das Menschen näher zu bringen, die nichts vergleichbares erlebt haben und das nur mit der Außensicht eines umbeteiligten Dritten Erwachsenen sehen. Natürlich sieht da vieles harmloser aus und die überbesorgte Mutter dramatisiert.

Aber das, was Tessas Mann abzieht, ist wirklich übel, und sie hat alles Recht der Welt, das so zu sehen und so zu empfinden.

Sie sagt es ja nicht vor den Kindern - sie sagt es hier!
Und dazu hat sie jedes Recht. Auch sind genügend Leute hier, die genau verstehen was sie gerade durchmacht und was dieser häusliche Terror für sie und ihre Kinder bedeutet!

x 6 #2410


Wollie
Zitat von thegirlnextdoor:
Aber das, was Tessas Mann abzieht, ist wirklich übel, und sie hat alles Recht der Welt, das so zu sehen und so zu empfinden.

du schreibst aus der Seele....ich sehe dies genauso.

x 4 #2411


Wollie
ich finde es für die Kinder furchtbar, was der Ex da durch sein Verhalten anrichtet. Und ja, es wird bei den Kindern Schäden hinterlassen, die können mit Sowas nicht so umgehen wie Erwachsene damit umgehen.

x 4 #2412


E
Guten Morgen liebe Tessa,

Ich lese hier mit, auch wenn ich nicht oft was schreibe. Du bist gläubig, das ist gut, es ist bestimmt eine große Stütze.

Dieser Mensch, der jetzt in eurem Keller haust und mit deinem Ehemann so wenig gemeinsam hat, ist irgendwie fehlgeleitet. Es täte dir gut, ihn nicht als Täter anzusehen. Ich weiß, dass das schwierig ist, aber es würde dich befreien. Für Krieg sind nötig zwei, für Frieden reicht einer.

Du erlebst gerade schwierige Zeiten und meistert sie sehr gut. Wozu das "gut" sein sollte, das weiß man nie. Oder höchstens im Nachhinein. Ich bin nicht religiös, aber dennoch der Überzeugung, dass es was "Größeres" gibt und dass meine subjektive menschliche Sicht nicht alles erkennen kann, was ist. Bin sicher, dass man an den Herausforderungen wächst und danach gestärkt aus der Situation raus kommt. Worum es auch immer handeln mag.

Seit einer Weile denke ich abends im Bett daran, wofür ich dankbar bin. Ich wusste am Anfang kaum was, aber es kommen mir immer mehr Sachen in den Sinn und ich schlafe friedlich ein in dieser Dankbarkeit. Es ist empfehlenswert, es tut gut, sich bewusst zu werden, dass nicht alles negativ ist, dass man sogar in schwierigen Zeiten so reichlich beschenkt ist. Meiner Erfahrung nach zieht man auch mehr von dem an, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet. Ja, es gibt Probleme, aber die sind bestimmt lösbar. Alles zu seiner Zeit. Ich hoffe, du kannst verstehen, was ich meine....

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Vegetari
Zitat von TESSA81:
wo gibt's den einen mediator?


Schau im Internet ,Telefonbuch .

Frag Deinen NM ob er auch eine Konsenslösung möchte, womit alle Beteiligten, auch die Kinder, einigermassen mit leben können, dann wäre Mediation hilfreich. Ein Mediator ist neutral und versucht mit euch einen Konsens zu finden, wo keiner als Gewinner oder Verlierer raus geht. Mediator bezieht nicht nur sachliche Fragen auch emotionale Frage mit ein, das wäre anders beim Rechtsanwalt .Wenn der Mediator selbst kein Notar ist, kannst Du miit dieser Vereinbarung (solltet ihr später durch Mediation dazu kommen) zum Notar gehen und dies bindent schriftlich fixieren. So hat man uns es damals erklärt, uns hat es damals sehr geholfen, die Geldinvestion lohnt sich. Mediation ist nicht Paarberatung,hier geht es um Trennungsmediation

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B
Zitat von Rosy:
Aus Sicht der Seite von Tessas Mann. Keine Reaktion ist taktisch am klügsten.

Und genau das ist es, was ich meine.
Es mag für den Nochmann strategisch das sinnvollste sein, aber für ein zielorientierte respektvolle Trennung ist es das nicht.
Ergo landet es im Rosenkrieg und dort ist es wie in einem richtigen Krieg. Es gibt nur Verlierer und einen Haufen Kollateralschäden und immense unnötige Kosten.
Also denke ich nicht dass der Anwalt so handelt wie von dir beschrieben.
Von daher muss es gar kein Jurist sein sondern es geht darum, wieder ins Gespräch kommen um überhaupt gemeinsame Ziele zu definieren.

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