Zitat von Cocolores: Aber ich bin noch so erzogen worden, dass es für mich selbstverständlich ist, auch Dankbarkeit zu zeigen, wenn mir geholfen wurde.
Und wie genau sieht das aus?
Tessa hatte sich doch mehrmals bedankt.
Ich bin auch ein Mensch, der "so erzogen wurde" und glaube mir, ich bedanke mich sehr, sehr oft.
Und trotzdem (und wie gesagt, dass es ist jetzt eben MEIN Ding, weil es mich an MEINE Themen erinnert) wurde mir in der Trennungszeit von meinem NM beispielsweise vorgeworfen, ich hätte mich nicht "genug" bedankt. Er hatte da Dinge im Kopf, die ICH für völlig überzogen halte in einer Ehe, in der jeder immer mal was für den anderen macht.
Vor allem hat er diese Erwartungen einfach gehabt, ohne mich einzuweihen.
Und wenn man sich dann im Anschluss beschwert, dass ich das ja hätte wissen müssen...
Nee, da steig ich aus.
Ich steige ab jetzt immer aus, wenn jemand nur etwas nettes tut, um dafür etwas zu erhalten.
Und wie gesagt: Ich bin nun wirklich das Gegenteil von undankbar!