Ist immer schwer erstmal irgendwie anzufangen, weil man ja eigentlich keinen Antrieb hat.
Ich hätte eigentlich mehr als genug im/am Haus machen können. Ist aber alles anfangs nichts geworden.
"Wozu auch","bringt ja jetzt eh nix mehr" usw.
Ich hab mir dann erstmal kleine Dinge herausgepickt wo ich auch recht schnell eine Verbesserung sehe.
Und halt mal das gemacht was früher halt nicht ging als die beiden noch bei mir wohnten. Also versucht die unschönen Momente (wobei es ja am Anfang keine Momente waren, sondern ein Dauerzustand)...versucht mit etwas positiven zu belegen.
Will damit sagen, fang klein an und mit Sachen die recht schnell eine positive Rückmeldung bringen.
Zitat von Lumba: Eine absolute Ausnahmesituation bei Dir. Ein normaler Chef versteht das.
hmm....weiß nicht ob das ein normaler Chef verstehen muss. Verstehen können werden es viele, dennoch steht man in einem Lohnverhältnis. Meiner Ansicht nach hat man jetzt keinen Anspruch auf eine Sonderrolle, lediglich evtl. etwas Nachsicht das dass ein oder andere evtl. nicht in gewohnter Qualität erledigt wird.
Auf der anderen Seite weiß ich nicht ob eine Krankschreibung immer so das richtige ist. Denn auf Arbeit ist man nicht die Privatperson, hat eine Aufgabe und sieht das Elend nicht ständig vor sich. Kann evtl. mit Kollegen quatschen, was einen auch manchmal ablenkt.
Zitat von jopp: weiß nicht ob ich überhaupt in absehbarer Zeit noch was genießen kann.
doch wirst du können...nicht 24h am Tag, aber das wird wieder und stetig besser.
Natürlich kommen auch noch genug Phasen oder Augenblicke wo du wieder traurig wirst, dich einsam fühlst und alles nochmal hinterfragst. A
Und so wie ich das bisher verstanden habe, ist das letzte Wort ja noch nicht gesprochen.