Zitat von Knoxville: Wir sind einer Lösung noch nicht näher gekommen. Wir haben lange geredet gestern, es fehlt das Gefühl begehrt zu werden, das gemeinsame Kribbeln. Das kann ich bei ihr wohl nicht mehr auslösen.
Was wäre denn (d)eine Lösung? Mir scheint, das du viel Hoffnung in die "Paartherapie" steckst. Auch wenn es hier viele Verfechter einer solchen "Therapie" gibt, so kann diese das Ende einer Partnerschaft nicht mehr aufhalten, wenn die Partnerschaft an einem Punkt angelangt ist, wie es bei euch beiden ist. Deine Frau sagt dir ins Gesicht, das Sie dich nicht mehr begehrt. Es wird der Punkt kommen (vielleicht ist dieser schon erreicht) das sie sich vor dir ekelt, wenn du körperlich werden möchtest.
Harte Realität, der du ins Auge blicken musst. Den Umstand des nicht Begehrens kann man leider nicht durch Gespräche und "Therapie" ändern. Mit Quatschen erzeugt man keine Anziehung. Wenn diese weg ist, wird sie nicht wieder kommen.
Zitat von Knoxville: Dafür will sie tanzen gehen. Es ginge ihr nicht um den S., eigentlich nur um das Spiel vorher...
Kommt dieses Tanzen gehen plötzlich? Wenn ja, dann geht es ihr natürlich nicht nur um den S..e.x..
Es geht "ersteinmal" nur darum, sich wieder auf dem Dating-Markt zu präsentieren. Nichts anderes ist es. Wenn sich dabei etwas ergibt, dann wird es mitgenommen - denn sie ist ja "ausgehungert". Und vielleicht ist dann auch einer dabei, der ihr dann den Hof macht und eine Beziehung mit ihr eingehen würde.
Das muss nicht morgen passieren, oder nächste Woche, aber es wird passieren.
Das will ich jetzt nicht verurteilen, es ist nun Mal von ihrer Seite so, das sie dich nicht mehr als (einzigen) Partner haben möchte. Sie hat keine "Verbindung" mehr zu dir und auf der anderen Seite möchte Sie begehrt werden, von anderen Männern, die Sie wieder als Liebhaberin behandeln und nicht als Mutter und Frau.
Zitat von Knoxville: My life is *beep*.
Völlig verständlich. Das kracht rein, wenn man von seiner Frau die Ansage bekommt: "Du reichst mir nicht mehr. Ich möchte mich anderweitig umschauen."
Der bisherige Lebensentwurf knallt gegen die Wand. Von daher würde ich dir dazu raten (wenn ich darf) die "Paartherapie" als Trennungsbegleitung zu nutzen. Ich sitze hier und hab leicht Reden, aber der Weg der vor dir ist, den kannst du nur Allein beschreiten. Er ist lang und steinig, aber es kann auch für dich eine Chance sein, ein neues und besseres Leben zu erreichen, in der nicht 3-4 Jahre lang Flaute herrscht.