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Nach 16 Jahren getrennt - nach 2 Monaten neue Beziehung

S
Zitat von Ouabain:
Du irrst. Sie wünscht sich einen Mann, der dominanter ist als sie. Wo willst Du den denn jetzt auf einmal hernehmen ? Das ist mit ein bisschen ...

Ganz ehrlich auch wenn es so sein sollte, als Sie mich kennengelernt hat, wusste Sie was Sie erwartet. 4 Jahre später haben wir geheiratet. Bis dahin wusste Sie das ich nicht dominant bin. Das hat Sie nie gestört. Warst du mit Ihr 16 Jahre zusammen oder ich?

Also das nervt mich hier, das einige meinen Sie könnten alles besser einschätzen und genau wissen was im Kopf meiner noch Frau abgeht und vor allem meinen die eigene Situation auf meine zu übertragen. Ich bereue es mittlerweile hier meine Geschichte geteilt zu haben, weil eigentlich nur noch gegen mich geschossen wird. Auf solch eine Hilfe kann ich dann auch verzichten.

#226


Heffalump
Gruppenumarmung

x 1 #227


A


Nach 16 Jahren getrennt - nach 2 Monaten neue Beziehung

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S
Zitat von Scarmanga:
Auf solch eine Hilfe kann ich dann auch verzichten.

Wie sähe denn die Hilfe aus, die du dir wünschst?

#228


S
Zitat von Sincerite:
Wie sähe denn die Hilfe aus, die du dir wünschst?

Wie man mit der Trennung und der Tatsache das Sie mich nach kurzer Zeit ausgetauscht hat klar kommt. Wie gehe ich mit dieser Situation um, damit ich nicht daran kaputt gehe. Ich möchte gerne weiterleben und nach vorne schauen, mir ein neues Leben aufbauen. Aber ich Falle ständig zurück in ein tiefes Loch. Ich denke andere hier kennen das trotz unterschiedlicher Situation. Wie schaffen das andere? Andere haben ja durchaus sicherlich schlimmeres erlebt. Wie habt Ihr das geschafft? Ich möchte wieder glücklich sein.

Ich glaube mein größter Fehler ist im Moment zu warten und zu hoffen das Sie zurück kommt. Ich glaube damit komme ich nicht voran. Wie schaffe ich es endlich loszulassen?

x 1 #229


Ouabain
Zitat von Scarmanga:

Ganz ehrlich auch wenn es so sein sollte, als Sie mich kennengelernt hat, wusste Sie was Sie erwartet. 4 Jahre später haben wir geheiratet. Bis dahin wusste Sie das ich nicht dominant bin. Das hat Sie nie gestört.

Ja. Doch Menschen ändern sich.
Und gerade bei dem Dominanzthema kommt es vor, dass einige Frauen mit dieser Neigung sich selber davor verschließen.

Hab's bei einer Freundin von mir gesehen. 20 Jahre Ehe, zwei Kinder. Anfang 50 bei ihr der innere Durchbruch. Neuer Partner. Nebenbei auch in diesem Fall über eine Sexseite gefunden. Scheidung. Ihr Mann am Boden zerstört. Unwissender Smiley

Jede Wette, er hat damals auch geglaubt, dass er nach so langer Ehe seine Frau doch wohl in- und auswendig kennt.

Zitat von Scarmanga:

Ich glaube mein größter Fehler ist im Moment zu warten und zu hoffen das Sie zurück kommt

Ja. Und der Weg da heraus ist es , zu akzeptieren, dass es die Frau, die Dich geheiratet hat, so nicht mehr gibt.

#230


S
Zitat von Ouabain:
Ja. Doch Menschen ändern sich. Und gerade bei dem Dominanzthema kommt es vor, dass einige Frauen mit dieser Neigung sich selber davor verschließen. ...

Nette Anekdote, aber du verwechselst hier Ursache und Wirkung.
Ich habe 16 Jahre lang mit offenen Karten gespielt, war ehrlich und habe mich nie verstellt. Wenn jemand nach anderthalb Jahrzehnten plötzlich feststellt, dass er ein anderes Lebensmodell braucht, ist das das eine. Wie man eine Ehe beendet, das andere.
Wer nach 16 Jahren den Notausgang über den nächstbesten Rebound nimmt, tut das nicht wegen mangelnder 'Dominanz', sondern aus Angst vor einer erwachsenen Auseinandersetzung.

#231


A
Zitat von Scarmanga:
Wie man mit der Trennung und der Tatsache das Sie mich nach kurzer Zeit ausgetauscht hat klar kommt. Wie gehe ich mit dieser Situation um, damit ich ...


Geh raus spazieren. Bei mir hat es geholfen, als ich angefangen habe mit joggen.
Kontaktier deine alten Freunde, die durch deine NF vergrault wurden, schildere denen die Situation. Der ein oder andere wird sicherlich reagieren.

#232


S
@Scarmanga
Ich habe die Gefühle, die nach meiner Trennung hoch kamen, zu Ende gefühlt, auch wenn ich in die Knie gegangen bin. Dabei habe ich auch überlegt, ob ich diese auch aus meiner Kindheit kenne. Es hatte sich aus meiner Kindheit fast alles eins zu eins wiederholt. Wenn ich das erkannt habe bei jedem einzelnen Gefühl, dann wurde es noch mal stärker. Aber danach flaute es ab. Jetzt kann ich an alles denken, ohne dass die Post in mir abgeht.
Ich habe auch alles, was mir an seinem Verhalten "komisch" vorkam oder eigentlich auch nicht in Ordnung war, aufgeschrieben. Dadurch zirkulierte es nicht mehr in meinem Gehirn rum, weil es ja geschrieben stand und dadurch nicht mehr weg konnte. Es entsteht Platz, aber dann kommt schon das nächste, usw. Aber auch das hört irgendwann auf.
Mir ist dabei aufgefallen, dass ich viele Grenzen nicht gesetzt habe, weil ich dachte, ich könnte es an mir abtropfen lassen. Es war mir auch bewusst, wenn ich eine Grenze setze, muss ich ggfs. auch Taten folgen lassen, wenn sie nicht geachtet werden. Aber ich wollte meine Liebe leben und nicht kämpfen und ich war noch nicht bereit, ihn aufzugeben. Irgendwann konnte ich nicht mehr und bin gegangen. Was mir auch aufgefallen ist, dass ich oft nichts gesagt habe, noch nicht einmal meine Meinung. Ich war ein angepasstes Kind, dass immer versuchte keine Wellen zu machen und unter dem Radar flog, aus Angst geschlagen und verlassen zu werden. Ich konnte mir nicht vorstellen, ohne meine Eltern zu überleben. Dieses Verhaltensmuster habe ich immer noch.
Reflektieren bedeutet nicht nur, seine angeblichen Fehler in der Beziehung zu erkennen. Reflektieren bedeutet, sich ständig bewusst wahrzunehmen, was fühle ich gerade, welches Bedürfnis habe ich gerade, welche Werte habe ich, warum habe ich das so und nicht anders gemacht, Gedanken und Gefühle wahrnehmen, beobachten und wieder gehen lassen. Reflektieren bedeutet für mich, mich kennen zu lernen, bewusster werden, Achtsamkeit, Empathie entwickeln für mich und für andere.
Ich höre mal auf.

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