@KBR
Ich glaube, du hast meine Worte in den falschen Hals bekommen, ich bin nicht materialistisch und mein Mann war eben kein Großverdiener, sind Landwirte im allgemeinen nicht.
Wenn ich mir eine Person in dieser Dreiecksgeschichte suchen müsste, die meinem Ich am nächsten kommt wäre das die des jungen Flüchtlings. Ich bin aus einer Flüchtlingsfamilie, die nach 1945 in den Westen musste. Obwohl wir Landsleute waren und Christen wurden wir behandelt wie Aussätzige. Mein Vater ein katholischer Bauernsohn durfte meine Mutter nicht heiraten und ich war der illegitime Nachkomme. Meine Kindheit war der Renner, überall außen vor weil unehelich und falschen Gebetbuch. Nur die Leiterin vom Kindergarten eine Nonne sagte immer "Gott liebt jedes Kind" wenn wieder einer mich beschimpfte. Sie war aber meine einzige Freundin in der Zeit

Deshalb war ich auch die gesagt hat, ist doch egal ob es ein 20 jähriger Asylbewerber oder ein 38 jähriger Belgier ist. Fakt ist, Orlandos Frau hat einen anderen Mann und die Trennung eine Frage der Zeit. Dem flüchtling will ich nichts unterstellen, ich kenne ihn nicht und von pauschalen Verurteilungen halte ich wenig.
Als ich meinen Mann kennengelernt habe haben auch alle so getan, als ob ich mich ins gemachte Nest setzen will, ich passe nicht in die Familie etc. Da hat es mir gereicht und ich habe gesagt, ok wir machen einen Ehevertrag, Gütertrennung und Unterhaltsverzicht etc. Der Anwalt bei dem wir waren hat sogar noch versucht mich umzustimmen. Er hat gesagt ich soll auf gar keinen Fall auf Unterhalt für meine Kinder verzichten etc. Fakt ist, ich habe auf alles verzichtet, hätte es auch nicht gebraucht, da ich sehr gut für mich und die meinen gesorgt habe. Das der Hof so lange gut lief lag an meinem Geld und daran, dass ich gut wirtschaften kann, Buchführung für mich lernbar war. Seit der Scheidung geht es bergab. Bald übernimmt mein Sohn den Hof, mein Mann schafft es einfach nicht alleine und meinem Sohn helfe ich jederzeit.
Warum ich das schreibe, weil ich daraus gelernt habe, ordne deine Dinge beizeiten, sieh zu dass du den Überblick behälst und gucke darauf, dass du selbst weißt was du machen musst. Ich habe mich nie auf meinen Mann verlassen, mich um alles was ich machen konnte selbst gekümmert. Das war auch gut für meine jungs, die nie in so ärmlichen Verhältnissen leben mussten wie ich, wo mein leiblicher Vater nicht mal Unterhalt gezahlt hat. Orlando sollte immer das Wohl seiner Kinder im Auge haben und aus dem Grund kann ich auch verstehen, dass er ausgezogen ist. Seine Frau kümmert sich mehr als er um die Kinder und die Kinder sollte man dann auch in ihrer gewohnten Umgebung lassen, erst mal, hätte ich bei meinen Jungs auch so gemacht. Ob es für eine Frau eine Komfortzone ist zu arbeiten, zwei Kinder großzuziehen und das Haus sauber und in Ordnung zu halten stelle ich zur Diskussion. Und ob ein muslimischer Mann viel im Haushalt hilft
Und Leute, hackt nicht auf ihn rum, wenn sie ihn nicht ausgesucht hätte würde er sicher nicht mit im Haus leben, nicht er ist schludig am Eheaus von Orlando und seiner Frau.