karin_1966
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Ich führe seit 6 Monaten eine Beziehung nach einer 2-jährigen Singlephase. Nach der Coronakrise die mir beruflich viel abverlangt hat, habe ich das Gefühl, dass mich diese Beziehung mehr und mehr erdrückt.
Als wir uns kennenlernten hat er Vollgas gegeben, was zu Beginn etwas zu viel war für mich. Da mir seine Nähe jedoch echt gut getan hat, hab ich "leider" zu Vielem "ja und amen" gesagt und dadurch kam es dazu, dass er nach sicher schon 1 Monat bei mir eingezogen ist. Ich habe viele Wochen sehr viel gearbeitet und er hat immer bei mir daheim auf mich gewartet (seine Firma war in Kurzarbeit). Jetzt wo ich wieder mehr Freizeit habe möchte ich natürlich auch wieder Dinge für mich tun. Meine Freunde treffen, mit meiner Familie Zeit verbringen usw. Er duldet es, hinterfragt aber indirekt immer, ob das notwendig ist, da wir jetzt endlich wieder mehr Zeit miteinander hätten. Ich fühle mich richtig zerrissen.
Wie ist die Zeit "miteinander" dann? Der TV rennt pausenlos, er sitzt auf der Couch . . hautpsache ich bin da sagt er immer! S. hatten wir das letzte mal sicher vor 6 Wochen.
Das ist doch nicht normal oder? Ich fühle mich weder begehrt, noch gesehen, noch verstanden! Jedes Gespräch erstickt er im Keim. Entweder mit den Worten "ich liebe dich, ich will dich nicht verlieren" oder "du machst ein Drama wo keines ist". Ich weiß nicht was ich machen soll! So stelle ich mir keine Beziehung vor! Ich habe das Gefühl Zeit zu verschwenden!
