Zitat von kuddel7591: Die verwendeten Adjektive hervorzuheben oder aber als solches einfach stehen zu lassen - wer
nimmt sich einer Hervorhebung von Adjektiven wirklich an? Es sind doch meist diejenigen, die eh
schon wissen, worum es geht.
Also ich hebe nie Adjektive hervor, weil das der Sprache nicht gerecht wird, die ganz andere Möglichkeiten bietet als - lektoratsmäßig ohnehin nicht gerne gesehene - Hervorhebungen.
Aber es stimmt: Es heben gerade diejenigen hervor, die eh schon wissen, worum es geht. Gerade dann ist ja eine Hervorhebung auch besonders wichtig, weil ansonsten ja gerade jene, die wissen, worum es geht, nicht mehr so einfach wissen würden, worum es geht, es also ausgesprochen wichtig für jene ist, dass sie hervorheben, worum es ihnen geht, weil ansonsten ja kein lesender Mensch bergreifen würde, worum es den Wissenden geht, sie selber eingeschlossen (deshalb die Hervorhebungen, um sich deutlich zu erinnern).
Mich würde ja, ernsthaft, nur mal eines interessieren: Denkt jemand auch in derselben Art, wie er schreibt, oder schreibt er, wie er denkt? Ersteres würde ich mir nämlich furchtbar vorstellen, wie einen alles verwirbelnden Schrägschnitt durch das Hirn, der zwar bisweilen nicht schadet, aber mehr zu Tage bringt als einem als normalem Menschen lieb sein kann und von Amts wegen darf.
Zitat von kuddel7591: Die "MEISTEN" Verbal-Akrobaten sind ja genau die, die mit den Adjektiven ihre Strategien an die Frau/den Mann zu bringen versuchen. In den Corona-Threads ist das nicht anders, um ihr "gegen-
alles-und-jedes-und-jeden" zu wettern, was "MEIST" eh fern ab jeder Realität angesiedelt ist. Dazu -
diese "MEISTEN" Verbal-Akrobaten versuchen zudem ihre persönlichen Animositäten gegen ALLE med. wie auch pol. Fachleute zu publizieren....als Stimmungsmache, um eine persönliche "Bestätigung" zu bekommen, OHNE auch nur ansatzweise nachvollziehbar Inhaltliches mitzuteilen.
Ich weiß zwar nicht, welche adjektivischen Strategien die Verbal-Akrobaten an den Tag legen, um gegen alles und jedes zu wettern, was Du als veritabler dysreflektierter Optimist zum Glück ja gleich durchschaut hast, aber was die med. und pol. Fachleute betrifft (seit wann gibt es eigentlich ein politisches Fachleut? - das wäre ja ganz außerordentlich, ein politisches Nessie sozusagen, und auf welchem Gebiet genau ist dieses Fachleut genialistisch ausgebildet oder eingebildet?), so möchte ich Dir zu Deiner Minus-Erleichterung einmal sagen: Etliche unbezweifelhafte Studien (und nur die sind für mich relevant) haben gezeigt, dass Fachleute, Experten usw. in ihren Einschätzungen und Zukunftsprognosen ebenso zu 95% irren wie Laien. "Experte" zu sein bedeutet nämlich nicht, auch klug zu sein oder gar weise, sondern es bedeutet: verdummt auf einem ganz speziellen Gebiet. Hellseher haben eine deutlich höhere Quote.
Was das nachvollziehbare Inhaltliche betrifft: Eine kleine, aber mathematisch sicher sehr schwierige Aufgabe an Dich. Wenn man z. B. 10 Millonen Jugendliche zweimal pro Woche auf Diabetes testet und die Tests eine Fehlerquote von 1% haben - wie viele Diabetiker werden dann pro Woche entdeckt? (Du weißt schon: 2 x 10 Mill., ergibt 20 Mill., davon 1%, also dividiert durch 100.)
Damit kann man die Diabetikerwelle endlos ausdehnen, bis es schon mehr Diabetiker gibt als Menschen. Völlig logisch,oder?
Genauso ist es ja völlige Zeitverschwendung, den Ursachen mal auf den Grund zu gehen, es reicht das Unglück in den prädementen Händen. Mehr braucht es nicht für eine fundierte Expertise.
Noch etwas: Ich glaube, ich habe es schon mal gesagt - aber ich verfolge die Dinge stets möglichst objektiv, ohne ideoligische oder sonstige Bevorzugungen. Und wenn man sich nun einmal alle diese Prognosen vom letzten Jahr ansieht, so kann es doch keinen Zweifel darüber geben, dass die Verschwörungstheoretiker bei weitem öfter ins Schwarze getroffen haben als die Normaltheoretiker. Im Grunde ist alles genau so gekommen, wie die Theoretiker der Verschwörung es vorhergesagt haben. Etwa der grenzdebile Bakhdi.
Sehr seltsam ... ich rätsle selber noch, wie das sein kann und ob es überhaupt sein darf.
(Ich besuche übrigens gerade ein Seminar zum Thema "Wie argumentieren wir gegen Verschwörungstheorien", und bislang sind die Argumente noch ausgeblieben, was GsD ansonsten ja so gut wie nicht vorkommt, laut ARD und ZDF).
Verbringe einen schönen Tag, Kuddel!
(Bist Du, wenn ich fragen darf, nun eigentlich schon geimpft oder lediglich priorisiert, also bevorzugt, was die Impfung betrifft? Ich habe kürzlich ein Statemant (von anno 1981) eines Mitterand-Beraters gelesen, der daruaf beharrt hat, dass sich die Idioten irgendwann von selbst auslöschen - was ganz in meinem Sinne wäre.)