Zitat von PuMa: Area 51?
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Was soll diese echt nervende Anmache. Ich argumentiere mit öffentlich zugänglichen Zahlen. Du argumentierst mit lokalem Wissen ohne meinen Hintergrund zu kenne, ohne zu wissen, was ich im Beruf so mache. Ob ich den Markt kenne oder nicht.
Selbstverständlich ist es keine Hexenwerk Klimakammern in ausreichender Mengen zu bauen. Die Technik ist vergleichsweise simpel und easy. Und das wurde schon letztes Jahr vor Beginn der Impfungen angeschoben. Eine Lagerung der Impfstoffe ist überhaupt kein Problem. Glaubst Du allen Ernstes, die Produktion wäre JITJIS? Nein, das ist sie nämlich nicht.
Noch vor der Zulassung haben die Unternehmen auf Halde produziert. Und dementsprechend gelagert.
Zwischenlager existieren. Es ginge logistisch ohne sie auch gar nicht. Oder meinst Du so kleine BoFrost Laster würden aus Gießen und anderen Produktionsstätten die einzelnen Impfzentren deutschlandweit abklappern?
Ein Bericht von BR24 zur Logistik der Impfstoffversorgung in Bayern.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/co...im,SJAacRlEin Bericht zur Existenz von nicht verimpften Dosen:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/...n-im-LagerDie Originalzahlen finden sich im Dashbord des RKI und auf den Seiten des Gesundheitsministeriums.
Weiter oben hatte verlinkt, was die einzelnen Verantwortlichen gesagt haben.
Richtig und unstrittig ist, dass es noch viel zu wenig Impfstoff für alle gibt. Und man daraus einen gewissen Konflikt hat: Entweder impfe ich alle vorschriftsmäßig und vollständig, oder aber ich verimpfe was ich habe und baue darauf, dass die Produktion gesteigert wird und durch ein Ausdehnen der Wartefristen dennoch alle vollständig versorgt werden können.
Letztenende kommt es darauf an, wie man impft. Bislang war die Strategie, gründlich jedem Impfling einen vollständigen Impfschutz mitzugeben.
Diese Zwei Szenarien haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.
Es gibt Modellstudien, die das mal untersucht haben. Bereits die Erstimpfung bietet bereits soviel Schutz, dass es erheblich weniger schwere und nahezu keine tödlichen Verläufe gibt, dagegen gewinnt man durch die Zweitimpfung einen noch besseren Schutz, nämlich noch deutlich weniger Erkrankungen unter den doppelt geimpften und noch weniger tödliche Verläufe.
Die Modellstudien haben ergeben, dass die erste Vorgehensweise unterm Strich zu weniger Toten führen wird. Von daher hat zunächst Lauterbach und jetzt zunehmend Entscheidungsträger zu einem Strategiewechsel aufgerufen.