Zitat von whynot60:Ich glaube, das Einzige, das ich schreiben könnte, um Dich zufriedenzustellen, wäre: Ja, Du hast in allem uneingeschränkt recht!
Nein, mir würde schon reichen, wenn wir beide ontopic bleiben. Im übrigen diskutiere zumindest ich hier mit niemand, um ihn "zufriedenzustellen". Bitte sieh es mir nach, daß diese Deine Motivation mir - sagen wir mal - merkwürdig erscheint...
Zitat:Das kann ich aber leider nicht, weil meine Ansichten, so unsinnig sie Dir erscheinen mögen, eben andere sind als Deine, und es zudem bedeuten würde, daß ich Dich nicht ernstnehmen würde (und das ist ja durchaus nicht der Fall - wie schon einmal an anderer Stelle gesagt, halte ich Dich für eine sehr intelligente Frau).
Vor allem würde mich derlei Jasagerei tödlich langweilen; im übrigen wurde mir vor Jahren von einer bekannten Kapazität auf dem Gebiet bereits "
normale Intelligenz" bestätigt, also halt Dich bittte
auch mit positiven Unterstellungen zurück, danke.
Zitat:Warum ich nichts zu diesem doch sehr speziellen "Fall" geschrieben habe, liegt daran, daß die TE geschrieben hat, sie habe psychische Probleme, habe keine Impulskontrolle usw., und ich der Meinung bin, daß man hier nicht auch noch etwas weiter anheizen sollte.
Ich weiß, daß ich allmählich penetrant werde, aber da es
so geflissentlich ignoriert bzw. beiseite gewischt wird, jetzt nochmal:
Die TE hat mit ihren beiden Auftritten
das Leben eines werdenden Menschenwesens akut gefährdet (übrigens womöglich auch das der Mutter, wir wissen ja nicht, ob eine durch den Stress der TE ausgelöste Fehlgeburt auch bei ihr Komplikationen auslösen könnte, Blutungen etwa, oder eine handfeste Depression) und weder sie, noch die Betroffenen, noch Du, noch wir alle hier werden jemals um die etwaigen Spätfolgen wissen (sofern es die geben wird).
Ein Wesen, das sich selbst nicht dagegen schützen kann und das daher
unbedingt darauf angewiesen ist, daß ihm sowas
nicht widerfährt. Dennoch kam es gleich
zwei Mal hintereinander dazu (sic!) und schon im Eröffnungsbeitrag fiel der TE
nichts Besseres ein, als uns zu fragen, was wir davon
halten, wenn sie nun ein
drittes (!) Mal Kontakt zu diesen Eheleuten sucht, um sich zu entschuldigen - was vermutlich auf eine weitere Stressfausschüttung für Mutter und Fötus hinausgelaufen wäre, oder meint hier etwa jemand, der neuerliche Kontakt wäre spurlos an beiden vorübergegangen?
Am 28.7. erschien die TE hier im Thread erneut, siehe Beitrag #201:
nach-oeffentlicher-demuetigung-bei-ihm-entschuldigen-t33563-s195.html#p777548Wo steht da eigentlich
- noch etwas zu ihrer Ausgangsfrage in Sachen Entschuldigung?
- daß sie das damit verbundene Gefährdungspotential für Mutter und Fötus jetzt endich erkannt hat?
Vielleicht bin ich ja blind? Also ich lese da nur was von
Selbstschutz und ansonsten keinen Ton dazu.
Zitat:Wenn jemand keine Impulskontrolle hat (und daß dies stimmen wird, zeigt ja auch ihr Ausraster), dann kann man ihn schon gar nicht so krass einfach als asozial usw. abtun.
Erstens wissen wir gar nicht, ob das stimmt, zweitens zeigt ihre Aussage in Beitrag #6
Zitat:Da wir uns in eoner psychiatrischen Klinik kennen gelernt haben wusste er aber auch worauf er soch mit mir einlässt. Ich war nämlich eben wegen dieser Impulskontrollstörung da.
nach-oeffentlicher-demuetigung-bei-ihm-entschuldigen-t33563.html#p774848daß sie offenbar meint, die ganze Welt habe sich mit ihrer Impulskontrollstörung zu arrangieren. Es wäre aber ihre ureigene Aufgabe, diese zu bearbeiten und vor allem hatte sie nach den ersten beiden Zwischenfällen genug Zeit, das Geschehene zu reflektieren und sich über das von ihr ausgegangene Gefährdungspotential für Mutter und Fötus (beide waren übrigens nicht in der Klinik, daher zieht dies "Argument" hier auch nicht) wenigstens nachträglich klarzuwerden.
Stattdessen schiebt sie a) die Verantwortung für ihr eigenes Handeln mal eben so zu ihrem Ex-AF rüber und b) übersieht sie weiterhin, daß es längst nicht mehr nur um sie und ihn, sondern auch um zwei weitere Wesen geht, die null und nichts für ihr Affairengedöns mit diesem selten dämlichen Elch können, dank ihrer Ausraster nun aber womöglich auf lange Zeit erheblich mit deren Folgen zu kämpfen haben!
Zitat:Denn niemand sucht sich seine Problematiken, seine Fähigkeiten und Unfähigkeiten, sein Unzulänglichkeiten, seine Verhaltensweisen usw. selbst aus.
Hier stimme ich Dir zu, allein: Es wäre Aufgabe der TE, diese angemessen zu bearbeiten. Ich entnehme ihrem Beitrag aber nur folgende Schlußfolgerung: "Nie wieder Gefühle zulassen, wenn er gebunden ist."
Kein Ton dazu, wie sie künftig mit ihrer Impulskontrollstörung umzugehen gedenkt.
Kein Ton dazu, daß ihr das damit verbundene Gefährdungspotential auch nur bewußt geworden ist.
Kein Ton dazu, daß sie sich Sorgen macht, zumindest um den Fötus, der gleich zweimal hintereinander schutzlos (!) ihrer Stresserei ausgesetzt war.
Und im übrigen frage ich mich gerade, wie jemand es schaffen will, "keine Gefühle zuzulassen"? Das wäre ja der beste Weg in Richtung Zwangsstörung... ja was ist denn das für eine Therapie, sag mal?
nach-oeffentlicher-demuetigung-bei-ihm-entschuldigen-t33563-s195.html#p777548Zitat:Und ich meine halt, wenn jemand ohnehin sein Fehlverhalten einsieht, auch in psychologischer Behandlung ist, alles bereut, braucht man ihm nicht hinterher auch noch ein paar auf den Deckel zu geben und ihn am Pranger festzunageln (das z. B. halte ich für unmoralisch und asozial).
Siehe oben. Mag sein, daß meine Nachfragen unbequem wirken, aber mich deshalb in die geistige Nähe mittelalterlicher Strafmaßnahmen zu rücken, empfinde ich dennoch als bestenfalls unfaire, schlimmstenfalls hochaggressiven Diskussionsstil.
Könnten wir uns also bitte darauf verständigen, daß Du künftig etwas sachlicher mit meinen Beiträgen umgehst, oder hast Du da ein Problem?
Zitat:Wenn der gute Mann
Um den Vollrottel geht es hier nicht. Zu ihm hatte ich mich in Beitrag #170 und in Beitrag #220 ("offenkundig drittklassigen Mann") geäußert und dem möchte ich nichts hinzufügen:
nach-oeffentlicher-demuetigung-bei-ihm-entschuldigen-t33563-s165.html#p776986nach-oeffentlicher-demuetigung-bei-ihm-entschuldigen-t33563-s210.html#p777915Es steht außer Frage, daß er seiner Frau - vielleicht eines Tages auch seinem jetzt noch (geschädigt?) werdenden Kind - so einiges an Fragen zu beantworten hat. Aber a) steht er hier nicht zur Debatte und b) ändert das nichts daran, daß beide Konfrontationen von der TE ausgingen. Daß er nicht den Schneid hatte, sie rückzurufen oder ihr Gelegenheit zum eingeforderten Abschlußgespräch zu geben, damit die Affaire eleganter beendet werden kann, statt so zu eskalieren, ist zwar eine Erklärung, aber keinesfalls eine Rechtfertigung für ihre Reaktion.
Dasselbe gilt für ihre gestörte Impulskontrolle übrigens auch. Wenn sie die so wenig im Griff hat, daß sie zu einer Gefahr für andere wird, gehört die TE aus dem Verkehr gezogen, bis sie sie in den Griff bekommen hat. Ich kann daher nur hoffen, daß sie der Therapeutin wirklich alle Details geschildert hat und daß deren Behandlung auch darauf abzielen wird, dies zu bearbeiten, denn ansonsten sind weitere Zwischenfälle - mit anderen Menschen - vorprogrammiert.
Vielleicht gerät sie beim Mal allerdings an jemand, der
selbst eine gestörte Impulskontrolle hat, sie daher in Gegenwehr totschlägt dafür und mit "Körperverletzung mit Todesfolge" bzw. "Totschlag" auch vor Gericht davonkommen wird - aus denselben Gründen - tja...
Zitat:Ich kann auch dem Schwangerschafts- und Kinderargument nichts abgewinnen. Ich glaube, das Wichtigste für ein Kind ist, in eine liebvolle Umgebung hineingeboren zu werden
Im Falle einer durch die beiden Stressituationen ausgelösten Fehlgeburt wäre es soweit gar nicht erst gekommen. Im übrigen ist es mindestens genauso wichtig, daß ein Kind schon pränatal so geschützt wird, daß sich keine Spätfolgen entwickeln. Die können nämlich erheblich sein - u.a. kann es zu Dauerstress führen oder eben auch zu einer gestörten Impulskontrolle...
Zitat:Ich habe hier immer von tiefen Gefühlen geredet,
Und ich habe bewußt von Hormonrausch und Intensität (der Gefühle der TE) geredet, weil eine große "Liebe" in nur 7 Wochen und im Rahmen einer Affaire meines Erachtens gar keine Luft zum Atmen hätte, geschweige denn gebührend ausgelebt werden kann.
Zitat:Sind die Gefühle nämlich nur seichte,
Das hat niemand behauptet, im Sinne von: Die Intensität des Gemischs aus Verliebtheit, gut und Sympathie, das die TE in dieser Affaire erlebt haben mag, hat niemand ernsthaft bestritten. Und auch dazu kann und darf man sich gern offen bekennen. Allerdings im Sinne von erklären, nicht um etwas zu rechtfertigen, wofür es keine Rechtfertigung geben kann, darf und sollte: Die TE hat das Leben schutzloser, völlig unbeteiligter Drittermutwillig zu gefährdet. Sie muß sich das klarmachen und auch ehrlich bereuen, über sowas geht man nicht einfach so hinweg, wie über den Furz, der jemand am Restauranttisch nebenan versehentlich entfahren ist.
Zitat:Weißt Du, ich frage mich ja manchmal, wie solche Dinge bei Dir ablaufen bzw. abgelaufen sind.
Meine Persönlichkeit steht hier nicht zur Debatte.
Zitat:Und gerade deshalb habe ich eben den Eindruck - ohne es Dir unterstellen zu wollen, es ist nur mein subjektiver Eindruck -, daß Du selber, aus eigener Erfahrung, gar nicht weißt, wovon ich hier überhaupt rede.
Fakt ist, daß Du ständig driftest.
Zitat:Aber die Frage ist halt, wie man, noch dazu mit dieser Härte und Strenge, über etwas urteilen kann, das man selber nicht kennt.
Ich denke, daß ich meinen Standpunkt sachlich genug begründet habe.
Zitat:daß Du in einer anderen, mutmaßlich preußischeren Gegend lebst als ich.
Ich habe in divrsen Gegenden gelebt, in- und ausländisch.
Zitat:Damit hast Du recht: Menschen, die sich von ihren Gefühlen leiten lassen, fallen öfter auf die Nase. Dafür aber haben sie von dem, weswegen sie auf die Nase fallen, auch mehr.
Mag sein, aber dann sollten sie auch bittschön in diesen Erinnerungen schwelgen, statt zu jammern, wenn es soweit ist. Ich schrieb dazu bereits in Beitrag #222.
nach-oeffentlicher-demuetigung-bei-ihm-entschuldigen-t33563-s210.html#p777949Zitat:Ich glaube nicht, daß jemand eine Beziehung mit einem gebundenen Menschen eingeht, weil er sich nicht mehr wert wäre.
Wäre er sich mehr wert, würde ihn eben das davon abhalten. Eben das ist auch der springende Punkt, den die Therapeutin der TE jetzt vermittelt zu haben scheint: siehe deren Beitrag und erneut das Schlußzitat: "Nie wieder Gefühle zulassen, wenn er gebunden ist." (Wobei ich das für eine fragwürdige Schlußfolgerung halte, so wie es da steht, siehe oben.)
Zitat:So böse und grobschlächtig, wie ich Dir erscheine,
Und da ist sie wieder, die fiese Unterstellung... <<seufz>>