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Nachehelicher Unterhalt

Uccia

Uccia


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Schönen guten Morgen,

habe gerade mit meinem Anwalt telefoniert.

Seine Prognose lautet, dass ich mindestens für die nächsten sechs Jahre mit dem vollem Unterhalt rechnen kann, den ich jetzt als Trennungsunterhalt bekomme. Er hat mir auch empfohlen nicht die Scheidung einzureichen. Zum einen, da ich eventuell dann zum Wohnort meines NM zum Gerichtstermin müsste (nur über meine Leiche), zum Anderen da jedes Ehejahr sich günstig auf Unterhalt und Versorgungsausgleich auswirkt. Ich bin so mit ihm verblieben, dass ich die Füsse still halte und ihn kommen lasse. Ich bin gespannt, ob er sich rührt. Da er generell sehr träge ist, denke ich mal, da kommt nichts.

Also zusammengefasst, ich bekomme nach seiner Prognose nachehelichen Unterhalt aufgrund von ehelichen Nachteilen im Beruf und der langen Dauer der Ehe. Außerdem, da ich jetzt 53 Jahre alt bin, kann es auch durchaus sein, dass das Gericht mir bis zu meiner Rente den vollen Unterhalt zuspricht - und danach greift der Versorgungsausgleich (Rentenpunkte), der auch nicht von schlechten Eltern ist. Die Prognose ist sehr positiv!

Einen schönen Tag wünsche ich euch

Uccia

14.05.2020 10:53 • x 3 #31


Bayside


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Hallo @uccia,

dass freut mich sehr für Dich.

Bei mir ist ja alles ähnlich. Auch mein Mann ist sehr träge, auch mein Anwalt hat mir geraten die Füße still zu halten.
Keinen falschen Aktionismus, es ist eine Gratwanderung, sagt mein Anwalt, ruhig bleiben

Mein Mann hat zur Zeit so viel anderes im Kopf: Lieschen Müller, Urlaub, sein neuer Camper und seine Firmen hat er ja auch noch , dort, aber nur im Büro, ist Kurzarbeit, d.h. für ihn auch mehr Arbeit, da er den Einkauf zum großen Teil selbst erledigen muss, da fehlt Lieschen wohl die Fachkenntnis.

Meinem Mann fallen beim Anwalt nicht mal die richtigen Fragen ein, weil er sich nicht vorbereitet. Merke ich an seinen Äußerungen

Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

Liebe Grüße
bayside

14.05.2020 10:58 • x 1 #32


Solskinn2015

Solskinn2015


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Da wird nach 27 Jahren schon etwas fällig werden.
Warum soll ein Gericht einem Gerichtsstandwechsel statt geben? Wenn keine der o.g. prozessualen Gründe vorliegen ist da nichts mit Verlagerung vorgesehen. Jeder Richter ist zwar froh ein Verfahren abgeben zu können, aber das kann er nicht einfach so machen.

21.05.2020 19:15 • x 1 #33




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