Zitat von Blind-Meg:Kommst du damit gut zurecht? Auch auf Dauer? So habe ich anfangs auch über meinen Exmann gedacht. Seit 2022 sind wir geschieden, weil er selbst dann ...
Mein Exmann redete auch nicht viel, wenn es um Gefühle ging, außer in der Anfangsphase , er schrieb Briefe, Karten, legte sich ins Zeug… Aber später nichts mehr. Von mir aber auch nicht. Was war ich begeistert, als ich meinen FG kennengelernt hatte. Der konnte reden…… Wow dachte ich, das muss Liebe sein. Vera…. war das, zwar eine schön anzuhörende, aber das Thema war für mich später, als ich endlich durch war mit ihm, auch durch. Würde ich nie wieder darauf reinfallen. Lieber einer, der tut, als einer der labbert. Also für mich. Natürlich ist es schwierig, wenn man mit zwei Extremen zu tun hat, das ist keine Frage. Ich hätte mir manchmal gewünscht, dass mein Partner mehr redet. Aber ich schätze den Rest einfach mehr. Und niemals wären wir zusammen gekommen, hätte er so geredet wie der FG. Liegt sicherlich daran, dass ich diese Erfahrung hatte, keine Frage, aber die Lehre war einfach zu schmerzvoll.
Und sollte mein Freund mich eines Tages verlassen, so wird er wenigstens nicht von Liebe und Zukunft am Tag davor geredet haben. Diese Diskrepanz war zu heftig.
Aber ja, meinem Exmann warf ich genau das vor - nie den Mund aufbekommen zu haben. Bloß waren wir verheiratet, hatten gemeinsame Kinder, hatten ein Haus, waren fest verwoben familiär und im Freundeskreis. Da hätte ich tatsächlich erwartet, dass man etwas tut und nicht einfach die nächste sucht. Meine aktuelle Partnerschaft ist anders, meine Erwartungen auch.