Zitat von acre: Erst hat sich das wirklich gut angefühlt. Aber mittlerweile ist es einfach nur fies.
Sehe ich wie Balu..
☹ Hier wird das auch nicht passieren (selbst wenn der Ex so empfinden würde, was ich nicht glaube, würde er das niemals zugeben), aber ich glaube, mich würde auch die Sinnlosigkeit des Ganzen total bedröppelt zurücklassen. Würde bei mir auch eine etwaige Genugtuung bzw. den Push fürs Selbstwertgefühl (den es sicher auch gäbe) überwiegen.
Zitat von acre: Habt ihr eigentlich alle Therapeuten? Wie seid ihr daran gekommen?
Nein.
Ich bin eine Weile zu (sogar zwei verschiedenen) kostenlosen Beratungsstellen gegangen (von der Diakonie). Bei mir war der Hauptzweck, mich hemmungslos "auskotzen" zu können, nicht politisch korrekt sein zu müssen, verstanden zu werden - und dabei Freunde (m,w,d) nicht über Gebühr zu belasten. Für diese Zwecke war das völlig ausreichend und wenn ich wieder Bedarf hätte, könnte ich da zeitnah Termine bekommen.
Eine "richtige" Psychotherapie brauche ich glaube ich nicht - sicher wäre es ganz interessant, einige Dinge aus dem eigenen Seelenleben besser zu verstehen - aber "nötig" im eigentlichen Sinne ist es sicher nicht. Ohne die Trennung hätte ich nie darüber nachgedacht, eine Psychotherapie zu machen - ich halte mich eigentlich für einen psychisch recht stabilen Menschen. Hier ist es auch so, dass auch Leute, die dringenden Bedarf haben, monatelang auf einen Platz warten (kenne einige Fälle in meinem Umfeld
☹ ) - das habe ich natürlich auch im Hinterkopf und würde das Ganze vielleicht anders sehen, wenn es genug Angebote gäbe.