Zitat von acre:Lieber @Rheinländer, deine Worte haben mir heute gut getan. Nach allem, was diese Woche so passiert ist, fühle ich mich sehr verlassen. Und manchmal fühle ich mich so dumm in meinem Schmerz um die Familie. Ich muss doch nur akzeptieren, mich gut organisieren, Hilfe annehmen und dann geht ja schon alles. Es geht ...
Tja. Aber es lässt sich nicht ändern. Auch hier hilft am Ende nur Akzeptanz.
Und wenn man dorthin gekommen ist (wie zuvor schon beim Liebeskummer), kann man auch damit gut umgehen. Also jedenfalls kann ich es.
Es bleibt diese, ich nenne es mal leise Melancholie, die der Rheinländer angesprochen hat. Irgendwo ist es noch traurig, dass es so ist, jedenfalls, wenn die Familie einem wichtig war, was wohl auf alle, die hier schreiben, zutrifft.
Am Ende sollte man wohl in allem im Leben eine Chance sehen, auch die schlechten Dinge haben irgend etwas Gutes oder können jedenfalls dorthin führen.
Das hat mir ein enger "Berater" am Anfang, also kurz nach der Trennung gesagt.
Ich konnte das damals überhaupt nicht annehmen, es war unvorstellbar und ich fand die Aussage eigentlich sogar idiotisch.
Aber: Er hatte Recht. Heute geht es mir besser als in der Beziehung mit meiner Ex-Frau (womit ich ausdrücklich nicht sagen willl, dass ich da 'gelitten' habe und alles sch. war).
Es tut mir heute Leid, dass sie voller Hass auf mich ist, den ich nicht verstehe und den sie mir auch nicht erklärt. Aber: Auch hier habe ich aufgegeben und es akzeptiert. Alles andere hilft nämlich nach meiner in den letzten Jahren gemachten Erfahrung - gar nichts.