Zitat von Rheinländer: Das die Kinder ein Produkt dieser Beziehung sind ist toll
ja...das kann man nicht abstreiten. Und egal wie es zur Trennung kam, wie die Beziehung war, diese Kinder oder das Kind so wie sie sind waren halt auch nur mit dieser Person möglich.
Zitat von Rheinländer: aber an andere Dinge die so passiert sind innerhalb der Beziehung und da meine ich die schönen Dinge kann ich mich kaum erinnern.
ja...geht mir irgendwie auch so. Es gibt ein paar Momente aus der Anfangszeit, vieles wird auch einfach als Folge das es so lange her ist verschwunden sein....aber....
Zitat von Rheinländer: In meinem Kopf ist es so, als wenn die Erinnerungen ausgelöscht sind. Hier und da mal ein paar Gedankenblitze, aber das war es dann auch.
gefühlt sind viele der "schönen Momente" wie mit einem Grauschleier überlagert. Auch weil man inzwischen ja mehr weiß, über Expartner und rückblickend manches anders oder besser versteht. Da ist so manch ein Moment wo man eigentlich denkt "schee war's" wie ein Grauschleier drüber liegt und man merkt...."eigentlich war da auch schon nichts mehr gut".
Zitat von Rheinländer: Was mir fehlt ist auch dieses Dankbare für diese Zeit. Immer wenn ich versuche daran zu denken, kommt mir in den Kopf, dankbar wofür (Kinder schließe ich dabei aus), für 28 verlorene Jahre.
Ich würde es jetzt nicht unbedingt verlorene Jahre nennen....ok bei mir waren es "nur" knapp über 15....aber Dankbarkeit verspüre ich, gerade durch den Abgang keineswegs. Wäre sie schon 13 Jahre eher gegangen bzw. nicht nochmal angekommen hätte ich ja die Chance gehabt eine Frau kennenzulernen die besser passt und mit ihr eine Familie gründen können. Aber das weiß man ja vorher nicht. Und Absicht kann da auch keiner unterstellen. Aber Dankbarkeit sehe ich da nicht als angebracht.
Zitat von Rheinländer: Wenn du jung bist, ist die verlorene Zeit eher gering und du hast noch ganz viel Zeit dich neu aufzustellen, hast aber auch als allein erziehender Mensch viel mehr Stress mit den kleinen und dadurch gar nicht die Zeit und Muße dich so aufzustellen, wie du es gerne würdest.
Ich denke da kommt es sehr auf die Rahmenbedingungen an. Wie läuft die Betreuung, ist Unterstützung seitens der Familie gegeben, wo lebt man, wie sind die Arbeitszeiten usw. Ich persönlich wüsste garnicht wann ich mich da, persönlich neu aufstellen soll. Weil ich immer nur damit beschäftigt bin das Rad irgendwie am Laufen zu halten und möglichst so das meine Kleine dadurch keine Nachteile hat.
Zitat von Kamikazediebin: und meine Mutter nie mehr wieder wen gefunden hat (wollte)... Und das echt meine größte Angst ist 'so zu enden'
hm...ja den Gedanken kenne ich. Aber eher von meinem Vater. Als meine Eltern sich trennten war er genau so alt wie ich bei meiner Trennung. Das ist jetzt bei ihm knapp 22 Jahre her und in der Zeit hatte er soweit ich weiß 1x eine Partnerin und das war auch noch ein richtiger Griff ins Klo.
Sonst immer alleine....ist jetzt auch nicht das was ich als erstrebenswert empfinde. Aber inzwischen wohl besser als die Alternative mit dem ganzen Datenkram.