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Neustart 2023 - Ex, Next und Kinder

Z
@Balu85
Wir sind da unterschiedlicher Meinung. Ich finde wie gesagt dass eine Entscheidung ob ein Kind im Homeoffice oder im Kiga betreut ist eine gemeinsame ist und nicht einer da einfach macht was er will.

#1456


Balu85
Zitat von Name:
Der Donnerstag ist nicht sein Umgangstag. Und da entscheidet die TE, was für das Kind wichtig wäre. Und sie ist der Meinung, dass dem Kind Zuverlässigkeit bei zu bringen ist.

Wenn es so ist, dann sollte das Problem ja garnicht erst auftreten, weil der Kleine ja dann nicht beim Papa ist. Und man kann auch mal die Kirche im Dorf lassen....Kindergarten ist keine Schule. Das hat mit "Zuverlässigkeit" beibringen so viel zu tun wie eine Fertigpizza mit kochen.

@Zitronenfalter2
ja da sind wir unterschiedlicher Ansicht. Wenn das Kind, warum auch immer, bei dem anderen Elternteil ist...dann hat dieser auch die Entscheidungshoheit. Ich hab irgendwie den Eindruck als würden hier über die "Erziehung" noch alte Grabenkämpfe ausgetragen werden.

x 1 #1457


A


Neustart 2023 - Ex, Next und Kinder

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N
Zitat von Balu85:
Kindergarten ist keine Schule. Das hat mit "Zuverlässigkeit" beibringen so viel zu tun wie eine Fertigpizza mit kochen.


Deine Meinung. Ich sehe es anders.

Zitat von Balu85:
dann hat dieser auch die Entscheidungshoheit.


Das stimmt wieder nicht! Oder entscheidet er dann auch ob er das Kind zurück zu Mama bringt oder lieber noch 1-2 Tage mit dem Kind verbringt, nur weil das Kind, warum auch immer, gerade bei ihm ist? In seinen Umgangszeiten kann er tun und lassen was er will. In den Umgangszeiten der Mama wiederum nicht. Und der Donnerstag ist wie gesagt nicht sein Umgangstag. Wenn er sich da durchsetzen will, dann muss er sich freundlich mit der Mama abstimmen.

#1458


Balu85
Zitat von Name:
Deine Meinung. Ich sehe es anders.

Dann wäre es also deiner Ansicht nach besser, den kleinen zum Schwimmkurs zu schleifen nachdem er in der Kita war?

Zitat von Name:
Das stimmt wieder nicht! Oder entscheidet er dann auch ob er das Kind zurück zu Mama bringt oder lieber noch 1-2 Tage mit dem Kind verbringt, nur weil das Kind, warum auch immer, gerade bei ihm ist?

Äpfel und Birnen....wenn es für @Zitronenfalter2 ein Problem ist, dann kann sie ja auch die Sache mit dem Schwimmkurs bzw. den gesamten Donnerstag übernehmen, wenn es eh nicht der Papatag ist...und schon gibt es das Problem nicht mehr.

x 1 #1459


DieSeherin
Zitat von Name:
Worüber will er jetzt nachdenken? Du findest seine Idee blöd (ich bin da bei dir) und das muss er akzeptieren!


ich finde nicht, dass das andere elternteil das akzeptieren muss! ja, der vater ist gegangen und vielleicht gewinnt er nicht den preis "bester vater des jahrhunderts", aber er ist nach wie vor sorgeberechtigt (und -verpflichtet) - deswegen finde ich es richtig und wichtig, dass man (egal wie verletzt man ist) versucht solche unterschiedlichen meinungen in ruhe zu diskutieren.

Zitat von Zitronenfalter2:
Und ich finde schon dass es nicht seine Entscheidung alleine ist ob das Kind zuhause im Homeoffice oder im kindi betreut wird. Das heißt nicht dass ich das bestimme sondern dass wir so etwas gleichberechtigt diskutieren.


ganz genau! vielleicht ist ja eine möglichkeit, dass man es mal einen donnerstga ausprobiert, wie es dem kleinen geht, wenn er beim homeoffssienden papa ist und dann im schwimmkurs!?

x 1 #1460


J
Ich denke, dass man sehr genau schauen muss, ob nicht dem Kind unterschiedliche Botschaften vermittelt werden. Eltern müssen reden und der eine Entscheidung in wichtigen Dingen besprechen. Aber, wenn der eine Elternteil eine Meinung gleich als Querulantentum entwertet, ist das sicher schwer. Zitronenfalter, schau warum der Kleine so unsicher ist. Vielleicht ist dass auch seine Reaktion auf die Trennung.

x 4 #1461


Z
Zitat von Balu85:
Dann wäre es also deiner Ansicht nach besser, den kleinen zum Schwimmkurs zu schleifen nachdem er in der Kita war?

Sicher nicht, aber versuchen zu motivieren. Ich hab auch nicht immer für alles eine Lösung.
Bei dem Thema kindergarten finde ich schlicht die Konstanz wichtig. Ich kenn da ja mein Kind. Bei mir wird das nicht diskutiert weil ich zur Arbeit muss. Und ich weiß, dass es Thema werden wird wenn das Signal kommt, das kann man ja auch wegen Schwimmkurs lassen. Aber das muss der Papa dann ja nicht ausbaden.

Zitat von DieSeherin:
versucht solche unterschiedlichen meinungen in ruhe zu diskutieren.

Genau das meine ich. Gemeinsam. Nicht einer alleine, weder er noch ich.
Wir werden dazu nochmal sprechen hoffe ich und ich höre mir seine Idee an.

x 2 #1462


Balu85
Zitat von Zitronenfalter2:
Bei mir wird das nicht diskutiert weil ich zur Arbeit muss. Und ich weiß, dass es Thema werden wird wenn das Signal kommt, das kann man ja auch wegen Schwimmkurs lassen.

Ich glaub du machst dir hier wegen einer Kleinigkeit eine Birne...es wird immer unterschiedliche Herangehensweisen geben...auch wenn die Eltern nicht getrennt sind. Und Kinder wissen sehr genau was bei wem geht und was nicht. Und wenn dein kleiner merkt das er eben in die Kita muss weil du arbeiten bist und das so ist....dann akzeptiert er das. Sicher wird er es mal versuchen aber dann erklärst du ihm halt das es nicht so geht wie beim Papa und fertig ist es.

Das Thema Konstanz finde ich bei der Kita nicht sooo wichtig das ich wegen einem Tag in der Woche, für einen überschaubaren Zeitraum erst riskieren würde das es Streit gibt.

x 1 #1463


Z
@Balu85
Vielleicht liegt daran auch mein Problem... der Papa schafft die Ausnahmen, dann wenn es ihm passt, relativ unverbindlich und nur wenn er es einrichten kann. Die Konstanz schaffe ich, die verbindlichen Termine auf Dauer und das ist am Ende das anstrengendere. Das ist das was einen mehr einschränkt (auch beruflich) und häufiger für Diskussionen mit den Kindern sorgt.

Zitat von Balu85:

#1464


N
Zitat von Balu85:
Dann wäre es also deiner Ansicht nach besser, den kleinen zum Schwimmkurs zu schleifen nachdem er in der Kita war?


Mein "ich sehe es anders" war bzgl. deiner Meinung über Zuverlässigkeit im Kindergarten.
Was ich zu der Situation denke habe ich gestern geschrieben. Die Kinder tauschen. Da der kleine an ihr hängt. Vielleicht kann sie ihm besser dazu motivieren. Es gab auch den Vorschlag, den kleinen früher von dem KiGa abzuholen. Aber einfach ausfallen lassen würde ich nicht. Weil,... Siehe einen meiner Beiträge oben.

Zitat von DieSeherin:
deswegen finde ich es richtig und wichtig, dass man (egal wie verletzt man ist) versucht solche unterschiedlichen meinungen in ruhe zu diskutieren.

theoretisch schon. Aber es gehört zwei dazu. Und in diesem speziellen Fall war/ist es so:
Sie:
Zitat von Zitronenfalter2:
Hab das freundlich gesagt und dass ich das nicht möchte weil es so eine Diskussion bei anderen Aktivitäten auch nicht gibt.


Und er:
Zitat von Zitronenfalter2:
Er hat ziemlich genervt reagiert


Also bitte... Hier geht es auch nicht darum, wie verletzt die verlassene ist. Hier geht es auch nicht um die Trennung. Meinungsverschiedenheiten gibt es auch wenn man zusammen ist. Aber wenn der eine dann genervt reagiert, dann nur weil den Respekt ggü. nicht (mehr) vorhanden ist. Und da gilt es seine Ansicht zu verteidigen, wenn man für sich weiß, dass diese Ansicht richtig ist.

#1465


N
Zitat von Jamirah:
Ich denke, dass man sehr genau schauen muss, ob nicht dem Kind unterschiedliche Botschaften vermittelt werden.

💯

x 1 #1466


G
Es sollte stets darum gehen, was ist für das Kind das Beste.
Das Leben ist ein Irrweg und folgt nicht vorgegebenen Wegen.
Es gibt kein Richtig oder falsch dabei.
Ich denke man sollte Fehler dabei auf jeden Fall zulassen.
Manchmal muss man einfach was ausprobieren.
Es gilt stets zu prüfen was ist das Beste für das Kind.
Den die können nicht entscheiden und müssen sich dem hingeben was die Eltern entscheiden.
Denn das bleibt man.
Die Beziehung die man vorher hatte ist vorbei. Nun muss eine neue Aufgebaut werden zum wohle des Kindes.
Das geht mit Respekt und Verständnis für den anderen.
Ich stehe selbst vor der Herausforderung dies umzusetzen.
Ich und meine Ex haben bei dem Thema scheinbar unterschiedliche Werte und Vorstellungen. Ich respektiere ihre Wünsche vorbehaltlos. Obwohl sie sich machmal wiedersprechen.
Ich nehme dabei meine Position und Wünsche genauso ernst. Und das ist wichtig.
Die Wahrheit liegt nämlich irgendwo dazwischen.
Wichtig finde ich, das gerade zum Anfang regelmäßig Abgleichgespräche geführt werden sollten. Was lief gut und was nicht.
Das Thema ist das Kind und nicht wie war die Arbeit oder Ärger mit den Neuen Partner.
Das ist dabei egal und geht uns nix an.
Ich denke das wird sowieso bleiben.
Denn man muss ja immer was anpassen und versuchen flexibel zu bleiben.
Die Kinder machen ja auch einen Lebenswandel durch. Je kleiner sie sind desto mehr Betreuung brauchen und wollen sie.
Das lässt aber nach. Sie müssen einen eigenen Weg im Leben finden.
Da dürfen die Vorstellungen der Eltern kein Hindenis sein, sondern eher ein verlässlicher Rückzugsort.
So zumindest meine Sicht darauf.
Mal sehen ob ich das selbst hinbekomme. 😉

x 2 #1467


F
Zitat von Balu85:
Ich glaub du machst dir hier wegen einer Kleinigkeit eine Birne...es wird immer unterschiedliche Herangehensweisen geben...auch wenn die Eltern nicht ...

Aus meiner Sicht ist das von Dir zu kurz gesprungen. Natürlich jast Du Recht: sein Umgang, seine Entscheidung (egal ob jetzt Regelfall oder Hilfestellung). Aber der Punkt Konstanz und Struktur ist aus meiner Sicht enorm wichtig und sollte von beiden Elternteilen zu gleich vermittelt werden. Ich habs im letzten Jahr mit meiner NF mehrfach erlebt, dass die Kids nicht zur Kita sind wenn die beiden von Dienstag / Mittwoch bei ihr waren. Da gabs dann die wildesten Begründungen, ua hatten die beiden gefühlt jede 2te Woche Fieber. Natürlich, es ist nur Kita, keine Schule und somit keine Pflicht zum Erscheinen. Aber ich denke, dass es vor allem auch Trennungskindern sehr gut tut, wenn gewisse Strukturen von beiden Elternteilen gewährleistet werden.

x 2 #1468


F
Mal was anderes...

Die Tage war ich ein paar Klamotten für die Kids kaufen. Da sprach mich an der Kasse die Verkäuferin an, ob ich denn deren Payback-Karte hätte. Nein, hab ich nicht. Die Dame hat dann so penetrant gefordert, dass ich die Mama anrufe und wegen ihrer Karte frage, dass ich irgendwann sagte ich bin alleinerziehend. Darauf kam ein "oh" und ein Brummeln und zum Abschied noch der Satz "meistens wissen die Mütter ja über Größen und so besser bescheid".

Klar, alleinerziehende Väter sind nicht die Regel, aber dass es dann teilweise doch noch soooo neu ist für die einen oder anderen, überrascht mich in 2023 dann doch...

x 1 #1469


Z
Zitat von Golem:
Es sollte stets darum gehen, was ist für das Kind das Beste.

Grundsätzlich ja. Allerdings ist das bei dem Thema vielleicht hoch gegriffen. Es ist ein Schwimmkurs... er ist 5... ehrlich gesagt ists mit da schon wichtiger dass ich nicht eine Inkonstanz schaffe und dadurch vielleicht ständig Diskussionen darüber ob Kita sein muss oder nicht, im Vergleich dazu, dass das Kind vielleicht ein Jahr später schwimmen lernt. Kann sein ich koche das jetzt auch zu hoch. Mich hat glaub seine Reaktion gestern einfach auch geärgert dass er meine Gedanken dazu so genervt aufgenommen hat. Ich merke ja dass es ihn sofort triggern wenn ich etwas anders sehe, sein Weg ist dann halt die Flucht und er geht nicht in den Austausch. Und das ist anstrengend weil man so einfach auch keinen Kompromiss finden kann sondern einfach zwei Fronten ungeklärt voreinander stehen.

Ich glaube eben dass es gar nicht an dem ko sein liegt sondern an dem Kurs an sich dass er überfordert damit ist. Jetzt höre ich mir die Argumente vom Papa an und vermittel meine Bedenken. Vielleicht finden wir nen Kompromiss.


Zitat von Franek:
Aber ich denke, dass es vor allem auch Trennungskindern sehr gut tut, wenn gewisse Strukturen von beiden Elternteilen gewährleistet werden.

Das sehe ich auch so.

x 1 #1470


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