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Neustart 2023 - Ex, Next und Kinder

M
Ihm richtig schwimmen lernen beibringen werd ich auch nicht machen.Bin da viel zu sehr Papa und anderen erklären was für mich selbstverständlich ist,fällt mir schwer.
Aber darum geht es ja bei 4 oder 5 jährigen nicht.
Da bist Du hauptsächlich als Beobachter und Rettungsboje dabei.Oder als Wal,Floss oder was weiss ich was.Ist auch eine vetrauensbildene Maßnahme.
Aber mit der Auffassung lauf ich natürlich bei old school Schwimmlehrern gegen eine Wand.Einzig bei der Maßnahme,niemals Schwimmflügel sind wir einer Meinung

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Balu85
Zitat von MissLilly:
Bitte nicht falsch verstehen, denn ich meine es nicht böse, aber diese Argumentation jetzt gerade mal so richtig schön "typisch deutsch" ...denn es klammert die Situation in der sich das Kind emotional gerade befindet vollkommen aus!

Daran ist überhaupt nichts "typisch deutsch"....das ist einfache logik....leider hatte ich auch genug Lehrer die kein Sinn dafür hatten etwas zu vermitteln. Hast ja das beste Beispielt selber gebracht.

#1487


A


Neustart 2023 - Ex, Next und Kinder

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MissLilly
@Jamirah

wie lange warst du mit deinem Mann zusammen und wie alt waren die Kinder bei der Trennung?


Zitat von Jamirah:
Rausfinden, was kann er und wozu , ist er bereit.

Ich verstehe zwar was du meinst, aber ich persönlich habe die psychologische und empathische Tiefenanalyse irgendwann abgestellt und angefangen ihn wie einen erwachsenen Menschen zu behandeln (auch wenn er gar nie da war), anstatt wie ein Kind.

x 1 #1488


DieSeherin
Zitat von Zitronenfalter2:
Ich merke ja dass es ihn sofort triggern wenn ich etwas anders sehe, sein Weg ist dann halt die Flucht und er geht nicht in den Austausch.

du bist ja auch von seinem genervten blick "getriggert" 😁 ich finde das übrigens normal, dass es eine weile dauert, bis beide wirklich eine eltern-ebene finden, in der die trennungs"animositäten" nicht mehr zu finden sind!

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MissLilly
Zitat von Balu85:
Daran ist überhaupt nichts "typisch deutsch".

Doch ist es schon noch irgendwie, denn du hat ja selbst geschrieben :
Zitat von Balu85:
Es ist aber unter umständen nicht jeder als Lehrer oder Schwimmlehrer geeignet.

Eben...Und das gilt auch für Menschen die augenscheinlich dafür ausgebildet wurden.. So wie meine Schwimmlehrerin damals. Mit "typisch deutsch" meinte ich daher, dass die deutsche Mentalität eher offiziellen Schriftstücken das Vertrauen schenkt, anstatt engagierten und talentierten Menschen ohne offiziellen Stempel in der Mappe/Vita. zwinkern

Kurz um ging es mir eher darum aufzuzeigen, dass es zunächst darum gehen sollte herauszufinden, warum der Junge nicht schwimmen gehen will. Liegt es tatsächlich daran, dass er "nur" müde ist, mag er den Schwimmlehrer nicht oder möchte er dort nicht alleine sein, oder möchte er seine Zeit lieber bei Papa oder Mama verbringen ...Erst wenn die Ursache klar ist, kann man eine passende Lösung finden, anstatt darüber zu sinnieren/ zu streiten, WER jetzt wann die Entscheidungshoheit hat oder nicht..

x 1 #1490


Balu85
Ich hoffe man versteht das jetzt nicht falsch...aber man kann auch nicht jede Unschöne Situation für die Kinder entschärfen.
Wenn es darum geht hätte weder ich noch meine NF unsere Tochter manchmal in der Kita abgeben dürfen...weil sie die Erzieherin nicht leiden konnte usw.
Zitat von MissLilly:
Mit "typisch deutsch" meinte ich daher, dass die deutsche Mentalität eher offiziellen Schriftstücken das Vertrauen schenkt, anstatt engagierten und talentierten Menschen ohne offiziellen Stempel in der Mappe/Vita.

ähm....möglich, aber da ich den Papa nicht kenne kann ich nicht beurteilen ob er ein engagierter und talentierter Schwimmlehrer wäre.

x 1 #1491


J
Und beim Schwimmkurs für kleine Kinder gibt es ganz unterschiedliche Meinungen. Wichtig ist doch nur, dass beide Eltern dazu eine Meinung haben dürfen und dann überlegen, was gut für das Kind ist. Wenn jeder recht haben will, ist das nie gut für die Kinder. Wenn das schwer ist, muss man auch Geduld lernen. Beispiele, wie man es machen könnte ,gibt es hier bei den vielen guten Beratern genug.

#1492


MissLilly
Zitat von Balu85:
ähm....möglich, aber da ich den Papa nicht kenne kann ich nicht beurteilen ob er ein engagierter und talentierter Schwimmlehrer wäre.


Wie gesagt ..Ich hasse Wasser und war damals (als ich mit meiner Tochter im Becken stand) weder talentiert noch begeistert engagiert:-) Aber ich war äußerst bemüht und interessiert meiner Tochter ein Schwimmtrauma zu ersparen, indem sier erstmalig mit jemanden das Wasser betrat, dem sie vertrauten konnte. Meine Tochter (inzwischen 17) freut sich noch heute darüber, wenn ich ihr zu Liebe ins Wasser steige zwinkern

#1493


EngelohneFlügel
Zitat von Jamirah:
Wenn jeder recht haben will, ist das nie gut für die Kinder


So ist es. Durchatmen und auf den Bauch vertrauen und einfach mal machen. Meine Ex-Frau ist so jemand, der immer recht behalten will. Selbst schriftliche "Beweise" zählen da überhaupt nix. Ihre Meinung hat gefälligst allen ihre Meinung zu sein. Ich denke viele Eltern beider Seiten machen grundlegend schon das richtige für das Kind. Und wenn der andere anderer Meinung ist, dann vertraut einfach auch mal eurem eigenen Gefühl und tut einfach. Denn diejenigen die dann immer mit erhobenen Zeigerfinger auf den anderen zeigen und bevormunden wollen tun dies auch wenn du dich strikt an ihre Weisungen hältst.
Ich schaue da eher auf unsere Kinder und entscheide dann selber ob das jetzt gut ist für die Kleinen oder nicht. Und egal ob es jetzt von Muttern oder mir kam, wirklich eine schlechte Entscheidung kam noch nie vor. Egal wie der eine gegen die Ansicht vom anderen war.
Das muß aber auch erst noch erlernt werden von "frisch" Getrennten.

x 1 #1494


MissLilly
Ja in der Theorie hört sich das alles natürlich total gut und richtig an.. Die Realität ist aber eine andere, allem voran dann wenn Menschen nur wenige Wochen oder gar Tage nach dem Abgang aus dem Familienleben, direkt eine(n) NEXT den Kindern vorführen. Wenn man so selbstbezogen und kaltherzig ist, bringen auch engelsgleiche Gespräche nichts mehr....

x 1 #1495


Balu85
@MissLilly japp...verstehe ich. Ich persönlich versuche jeden Kontakt auf das Nötigste zu beschränken und es dreht sich nur um unsere Tochter oder organisatorisches wegen der Scheidung. Es ist auch irgendwie einfacher sich zu sagen "das geht mich nichts an, muss sie selber wissen wie sie das macht"....man wird eh immer enttäuscht.

#1496


MissLilly
Zitat von Balu85:
japp...verstehe ich. Ich persönlich versuche jeden Kontakt auf das Nötigste zu beschränken und es dreht sich nur um unsere Tochter oder organisatorisches wegen der Scheidung. Es ist auch irgendwie einfacher sich zu sagen "das geht mich nichts an, muss sie selber wissen wie sie das macht"....man wird eh immer enttäuscht.

Ich persönlich war, bin und werde immer auf der Seite der Kinder sein und würde es niemals zulassen, dass mein Ex-Partner seine persönliches Image durch Lügen und Heuchelei auf dem Rücken unseres Kindes aufzupolieren versucht.
Aus meiner Sicht tituliert deine EX ihren neuen Lover nur deswegen als NUR einen "Arbeitskollegen", weil sie nach Außen hin und grob gesagt nicht "die Bi*tch" sein will und nicht weil das Seelenheil eurer Tochter die oberste Priorität einnimmt.
Wäre es anders, würde sie erstmal EURE Trennung als Familie vorrangig bewältigen und zu einer guten Zukunft führen, anstatt neue Familienexperimente durchzuführen...

x 2 #1497


A
Zitat von DieSeherin:
ich finde das übrigens normal, dass es eine weile dauert, bis beide wirklich eine eltern-ebene finden, in der die trennungs"animositäten" nicht mehr zu finden sind!

Das finde ich sollte man doppelt unterstreichen und markieren. Es braucht sicher Zeit bis man einen Weg findet, der für alle passt.
Es erleichtert mich aber ein wenig, dass wir scheinbar alle diese Probleme haben, wie man auf eine gute Elternebene kommt. Ich finde es ganz schwierig einzuschätzen, welche Sachen uns beide betreffen und wo ich ihn raushalte. Grundsätzlich darf ich mich nicht in seine Umgangszeiten einmischen, trotzdem sind es ja gemeinsamer Kinder, die eine Grundstruktur brauchen.

Zitat von Golem:
Wichtig finde ich, das gerade zum Anfang regelmäßig Abgleichgespräche geführt werden sollten. Was lief gut und was nicht.

Schafft ihr das?

@Zitronenfalter2 wir haben in dem Alter auch einen Schwimmkurs gemacht und ja, es gibt die Kinder, die schon so früh schwimmen lernen. Meiner war es nicht und im Nachhinein betrachtet war es einfach nur Stress mit wenig Ergebnis. Ich finde den Vorschlag, dass er dann halt mit dem Kind nachmittags schwimmen geht supergut. Er scheint es ja zu können und wenn der Kleine durch den Kiga fertig ist, kann so ein Papaschwimmen auch einfacher mal ausfallen.

x 1 #1498


alleswirdbesser
Zitat von Puschel8:
Wenn ich aber deutlich gemacht habe, dass ich arbeiten muss und sie definitiv in die Kita müssen, dann war das halt so. Und gut...

aber Homeoffice ist doch auch Arbeit und bedeutet, dass das Kind sich allein überlassen wird, mit dem Unterschied, dass es nicht allein ist daheim. Da ist die KiTa in meinen Augen sinnvoller, zumal ein Jahr vor der Einschulung.

x 1 #1499


alleswirdbesser
Ich hatte heute auch einen WA Austausch mit dem Vater der Kinder. Auf meine Nachfrage hin, teilte er mir mit, dass er in den Ferien die Kinder nicht nehmen kann, weder die Pfingstferien 1 Woche, noch die Sommerferien 3 Wochen. Und mein Urlaub ist aber auch begrenzt ich nehme natürlich immer eine Hälfte und teile ihm alles sehr zeitig mit, hätte ich jetzt nicht nachgefragt, hätte ich nichts gewusst. Irgendwelche Ferienfreizeit für die Kurze zu suchen ist nun zu spät, sowas ist immer früh ausgebucht, war im Februar schon der Fall. Und er geht automatisch davon aus, dass wenn er nicht kann, wann er muss, ich automatisch alles übernehme. Er macht sich da null Gedanken in Richtung vielleicht mal nach der Freizeit schauen oder so, nein, er kann nicht und das Thema ist für ihn komplett erledigt. Und ausgerechnet in dem Monat fange ich wieder Vollzeit zu arbeiten an. Ich habe ihm gesagt, dass ich von einseitigen Absprachen, die immer von mir ausgehen, nichts mehr halte, und er sich in Zukunft nicht beschweren soll, wenn auch ich nichts mehr mit ihm abspreche. Natürlich muss ich dann die Konsequenzen tragen, aber was wäre dann anders als jetzt? Nichts. Ich habe ihn gefragt, was wäre, wenn ich jetzt für 5 Wochen zur Reha müsste. Natürlich kam da keine Antwort. Er ist einfach nicht mehr verantwortlich, und besucht die Kinder, wenn es bei ihm passt. Fängt er demnächst an den Wochenenden zu arbeiten an, werden sie den Papa wahrscheinlich kaum noch zu Gesicht bekommen.

Auch wenn wir schon so lange getrennt sind, rege ich mich darüber auf. Klar ist das demnächst verdaut, aber gerade stinkt es mir. Zumal er auch letztes Jahr im Sommer 1.5 Wochen statt drei übernommen hatte und im Herbst gar nicht.

Und wenn es soweit ist, bin ich diejenige, die den Frust der Kurzen volle Pulle abbekommen wird. Beim Papa ist immer Verständnis da, von mir wird immer erwartet, dass ich was tue.

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A


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