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Heffalump Mitglied
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Pfeifchen ich bin kein besonders religiöser Mensch. Weil im Namen der Kirch zu viel Böses geschehen ist. Gott mag es geben, aber sein Bodenpersonal ist mir zu eklig. Ob ich da an die Hexenverfolgung, die Erde-Scheibe-Theorie, oder an Vergewaltigung Schutzbefohlener denke
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#1696
Pfeifchen Mitglied
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Klar. Kann ich nachvollziehen. Kirche und Religion sind oft verschiede Dinge. Aber bitte noch evangelisch und katholisch trennen. Ich weiß, warum ich evangelisch bin und da wo ich arbeite sage ich, das kann ich guten Gewissens tun. Ich könnte nie für eine Organisation arbeiten, die ihre Werte mit Füßen tritt. Man muss aber sagen, schwarze Schafe gibt es überall, in jedem Beruf. Dafür kann die Firma oft nichts. Sie kann allerdings entscheiden, wie sie das aufarbeitet. Schwieriges Thema.
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#1697
A
Neustart 2023 - Ex, Next und Kinder
x 3
Heffalump Mitglied
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Zitat von Pfeifchen:
Sie kann allerdings entscheiden, wie sie das aufarbeitet.
gar nicht - so scheint es.
Zitat von Pfeifchen:
evangelisch und katholisch trennen
nur weil du denen angehörst, die kein Zölibat leben und erleiden müssen, heißt nicht, das dort nicht auch schwarze Flecken wären
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x 1#1698
Pfeifchen Mitglied
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@Heffalump das ist richtig. Die hat man leider auch überall, in anderen Vereinen oder Kitas, Schulen.... was das alles nicht besser macht. Aber ich weiß, dass zumindest bei uns gerade fundierte Aufarbeitung stattfindet. Wir hatten da letztens eine Fortbildung zu. Da gibt's extra ein Team dazu, was da forscht und es werden umfassende Präventionsmaßnahmen entwickelt. Schutzkonzepte, Schulungen für uns, um Situationen zu erkennen, all sowas.
Ich weiß von entfernteren Kollegen, die nicht "nur" versetzt worden sind. Die haben das volle Programm abbekommen. Zu Recht.
Immerhin....
Ich hoffe, dass sowas in meinem Arbeitsumfeld nie passieren wird.
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x 1#1699
Heffalump Mitglied
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Trotzdem
Dieses, bis das der Tod uns.., ist ne Erfindung vom Bodenpersonal, ebenso wie "Sünde" und solch Götzenbilder. es mag uns als Gesellschaft einen gewissen Halt bieten, aber festverbrieft ist es nie gewesen.
Wenn Mann sich trennt, legt man ihm kaum Steine in den Weg, bei Frauen kommt all die Verachtung, die jenes Bodenpersonal in der Weste trägt zum Vorschein. Widerliches Pack.
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x 1#1700
Pfeifchen Mitglied
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@Heffalump das stimmt in jedem Fall. Die ganze Sache bringt mich gerade dazu, mal die aktuellen Texte zu finden. Zumindest in meiner Ecke ist einiges im Umbruch und es werden die Texte geändert. Ich habe gehört, dass das mit dem Tod so heute gar nicht mehr versprochen wird, und manch anderes auch nicht mehr. Weil es eben nicht biblisch ist und die Menschen sich solche Dinge nicht mehr versprechen wollen. Das interessiert mich jetzt selber, wie die Formulierungen werden.
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x 1#1701
J
Jamirah Mitglied
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Erst einmal möchte ich mich wegen der Namensverwechslung entschuldigen. Und danke@name, dass Du mich auf das @ aufmerksam gemacht hast. Auf @senneca 22 möchte noch eingehen, zuvor aber@pfeifchen noch einmal virtuell in den Arm nehmen. Am Anfang ist man sehr entfernt von den Dingen, die man auf dem Weg von Trennung und Scheidung erleben kann, vor allem von Glück, das ja am Ende auch kommen kann. Wie das Glück aussieht ist ja bei jedem verschieden. Hier schreiben so viele tolle Leute mit eigenen Geschichten und an unterschiedlichen Stellen der Trennung. Ich finde es wunderbar, dass sich zugehört wird, Trost gegeben wird und das braucht man am Anfang. Mit so vielen Anregungen über die man nachdenken kann. Als ich das bei @Seneca22 gelesen habe, wollte ich die Liebe verteidigen. Ich fühle auch nur bedingungslose Liebe zu meinen Kindern. Aber die Liebe hatte für mich in der ersten Beziehung einen Wert, welchen ich definiert habe. Gemeinsame Werte (nicht materielle waren mir wichtig, der Blick auf unser Leben war mir wichtig, Reflexion, Verantwortung für die Kinder, Verantwortung für einander und kritische Auseinandersetzung war für mich wichtig, damit wir aneinander wachsen. Bei meinem Ex war die Arbeit oft Nummmmer 1, ich war manchmal jähzornig. Darüber konnten wir reden. Trotzdem ist er auf unschöne Art zu Ende gegangen und die Liebe hatte ein Ende. Aber meine Vorstellungen von Liebe wollte ich erhalten. Dass meinte ich damit. Aber@Seneca22 hat recht, die Bedingungen durch Beziehungsangst und dder schnelle Tripp zu S. und oberfächlichen Begegnungen ist ein Problem. Aber das Schauen, was will ich aus der alten Beziehung in mein neues Leben mitnehmen, hat mir geholfen.
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x 1#1702
W
Warsdas Gast
Die 10 gebote
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#1703
W
Warsdas Gast
Ups, zu schnell losgeschickt 🙈 . Weil ihr wissen wolltet, wo das eigentlich in der Bibel steht: Steht in den 10 Geboten: "Du sollst nicht ehebrechen" und "du sollst nicht begehren das Weib deines Nächsten". Kommt also gleich zwei mal vor quasi....Auch wenn sicherlich viel falsch gelaufen ist in der Kirchengeschichte....die 10 Gebote sind ja so eine Art moralisches Grundgerüst (nicht töten, nicht stehlen...) zum friedlichen Miteinanderleben. Hat meiner Meinung nach schon seine Berechtigung, dass es so steht - zum Schutz der Menschen, nicht als Moralkeule. Aber meine Meinung.
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x 5#1704
DieSeherin Mentorin
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Zitat von Pfeifchen:
Zumal ich gar nicht weiß, wo das in der Bibel so explizit steht
so total explizit findet man das gar nicht an einer bestimmten stelle - da gibt es mehrere aussagen, die zusammengefügt dann das gesamtwertesystem ergeben... angefangen von den geboten, bis hin zu den korintherbriefen...
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#1705
Pfeifchen Mitglied
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@DieSeherin na das ist es ja eben. Dieses Bild hat jemand gemacht. Aber gibt keine Stelle, an der steht: Du sollst bis zum Todzusammenkbleiben. Klar, nicht ehebrechen, nicht begehren.... das lässt Interpretation zu, und das machen die verschiedenen Sparten jede auf ihre Weise.
Und auch zu der Zeit war bis zum Tod nicht so lange hin, wie heutzutage. Die benannten hochbetagten waren die Ausnahme.
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#1706
S
Seneca22 Mitglied
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@Warsdas: Richtig. Die 10 Gebote sind in Wirklichkeit eine Handlungsanleitung für ein friedliches Zusammenleben. Nicht mehr und nicht weniger. Die gleich zweimalige Erwähnung des Ehebruchs in den 10 Geboten widerspiegelt mE die Dringlichkeit. Offenbar führte damals das Zuwiderhandeln zu massiveren gesellschaftlichen Verwerfungen, mgw auch Blutrache uä. 😀
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#1707
D
Dauerverliebt Mitglied
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Zitat von Warsdas:
Ups, zu schnell losgeschickt 🙈 . Weil ihr wissen wolltet, wo das eigentlich in der Bibel steht: Steht in den 10 Geboten: "Du sollst nicht ehebrechen" und "du sollst nicht begehren das Weib deines Nächsten". Kommt also gleich zwei mal vor quasi....Auch wenn sicherlich viel falsch ...
Alles geklaut. Ist ja nicht so, daß unsere Vorfahren wie die Affen gelebt haben bis der Bartzausel sich in der Wüste verlaufen hat, auf einen Berg geklettert ist um sich zu orientieren und aus dem Gase austreten, er high wurde vom Sauerstoffmangel und von dann wirres er Zeug geredet hat. Haben die Hellenen übrigens in Delphi nachgemacht und mit einer Frau, die sie dauerbreit gehalten haben richtig Kohle verdient.
@DieSeherin na das ist es ja eben. Dieses Bild hat jemand gemacht. Aber gibt keine Stelle, an der steht: Du sollst bis zum Todzusammenkbleiben. Klar, nicht ehebrechen, nicht begehren.... das lässt Interpretation zu, und das machen die verschiedenen Sparten jede auf ihre Weise. Und auch zu der Zeit war bis zum Tod ...
Kenne auch keine konkrete Stelle. Wenn dann ergibt es sich eher aus dem Kontext, dass 2-3 mal darauf hingewiesen wird, dass Scheidung lediglich bei Ehebruch "erlaubt" ist.
Und natürlich schon recht deutlich:
"So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch. Was denn Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden."
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#1709
S
SchlittenEngel Gast
@Seneca22
Zitat von Seneca22:
Die gleich zweimalige Erwähnung des Ehebruchs in den 10 Geboten widerspiegelt mE die Dringlichkeit. Offenbar führte damals das Zuwiderhandeln zu massiveren gesellschaftlichen Verwerfungen, mgw auch Blutrache uä
Die Dringlichkeit dahinter ergab sich vorrangig aus dem Fehlen von validen Vaterschaftstests und der festgelegten Erbfolge.
Daher musste möglichst sicher gestellt werden, dass Hab und Gut an eigene Nachkommen geht.