×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

25001

Neustart 2023 - Ex, Next und Kinder

U
Danke übrigens @Rheinländer für den Spontacts-Tipps. Ich war letzte Woche über Spontacts auf einem Konzert, und ich war fassungslos, wie lustig das war und wie gut mir das tat. Es war ein bisschen wie früher, und ich hätte nicht gedacht, dass das mit Mitte 50 so einfach so gehen kann: Open Air, am Rand auf Holzpodesten sitzen, Sommer, Abendsonne, B. in der Hand und zu merken, man ist nicht unsichtbar. Geht natürlich erst, wenn es alles nicht mehr so duster ist. Aber mein Problem ist/war schon, dass mein Freundeskreis mehrheitlich aus Paaren besteht, die sowas eben nicht mehr machen. Dann (über die App) trotzdem sehr unkompliziert eine Gruppe von Leuten zu haben, mit denen man dort ist - das ist super.

x 1 #4141


W
Zitat von Unterwegs2023:
@alle: Weiß nicht, wer von Euch Podcasts hört und wer von Euch Steffi Stahl kennt, aber die aktuelle Folge von "Stahl aber herzlich" hat ...

Da höre ich gerade rein …. vielen lieben Dank für den Tipp !

x 1 #4142


A


Neustart 2023 - Ex, Next und Kinder

x 3


K
Zitat von Caecilia:
Das erste Markierte war bei uns sicher bis zu einem gewissen Grade auch so. Ich würde auch unterschreiben, dass wir beide Fehler gemacht haben - und ...


Fast meine Geschichte.

Kein körperlicher Betrug vor dem Tag der "Verkündung", da bin ich mir relativ sicher. Das ging per Handy monatelang in diese Richtung (was eigentlich schlimmer ist, als der berühmte "Ausrutscher").

Und dann hier das selbe. Man wird hingehalten, bis der Neue safe ist und dann abserviert.

Und ja, das zieht einem dem Boden unter den Füßen weg.
Hat allerdings weniger mit der Art und Weise zu tun, wie die Trennung erfolgt, als damit, wie sehr man emotional an den Partner gebunden ist, denke ich.


@Unterwegs2023

Ich möchte so einen "echten" Trauerfall auch gar nicht erleben und vielleicht ist es vermessen, so einen Vergleich anzustellen, wenn man es in der Konstellation selber noch nicht erleiden musste.

Es ging mir mehr um die Vermutung, dass der Abschied insofern ein anderer ist, als dass man eben das 'gute' Bild im Gedächtnis halten kann. Gedanklich ist das für mich schon nachvollziehbar.

x 1 #4143


Rheinländer
Zitat von Unterwegs2023:
Danke übrigens für den Spontacts-Tipps. Ich war letzte Woche über Spontacts auf einem Konzert, und ich war fassungslos, wie lustig das war und wie gut mir das tat. Es war ein bisschen wie früher, und ich hätte nicht gedacht, dass das mit Mitte 50 so einfach so gehen kann

Weißt du, ich war ja selber in der Situation und weiß wie es ist wenn sich der Freundeskreis auflöst, bzw. es einfach sehr schwierig ist neue Kontakte zu knüpfen.
Mitte 50 ist dabei gar nichts. Wir haben einfach Glück, dass wir in einer Region wohnen wo viel angeboten wird. Es gibt derzeit sehr viele Konzerte in der Rheinaue in Bonn. Habe da schon sehr viele Konzerte gesehen und fand das auch immer toll.
Ich kann Spontacts nur empfehlen und wünsche dir noch ganz viele schöne Events mit tollen Leuten.

x 2 #4144


D
@Unterwegs2023 Diese Podcast-Folge finde ich super, danke für die Empfehlung!

x 1 #4145


K
Zitat von DasWird:
@Unterwegs2023 Diese Podcast-Folge finde ich super, danke für die Empfehlung!

Habe es mir auch angehört.

@Unterwegs2023

Danke für den Podcast. Ich für meinen Teil finde den allerdings nicht sonderlich gut.

#4146


S
Guten Morgen zusammen,
Erstmal muss ich sagen das dieser Thread ganz toll ist...klasse.

Meine Trennung ist jetzt schon drei Jahre her.
Soweit geht es mir relativ gut.
Die Kinder sind fröhlich und aufgeweckt, der Kontakt zu meiner Ex ist gut.
Wir haben neulich sogar ein Bierchen zusammen getrunken.
Sie ist jetzt wieder mit dem Affärenmann zusammen.
Als ich das hörte war ich erst nicht wirklich begeistert, aber es ist ja ihre Sache.
Ich halte von ihm recht wenig, glaube aber das er gut mit den Kindern umgeht.

Für mich das schwerste an der ganzen Sache ist dieses Familienleben nicht mehr bieten zu können.
Ich bin gerade in letzter Zeit wieder sehr nachdenklich geworden, fühle mich einsam und habe mir aus diesem Grund eine Kur verordnen lassen. Darauf freue ich mich auch schon sehr.

Irgendjemand hatte hier mal im Forum geschrieben sein größter Fehler nach der Trennung wäre gewesen nicht immer freundlich zu seiner Ex gewesen zu sein.
Wenn Sie freundlich ist sei es auch.
Ich habe oft an diesen Satz denken müssen und handle mittlerweile so.
Anfangs hat das natürlich noch nicht geklappt...aber mittlerweile wirklich recht gut.
Dadurch hat sich unser Verhältnis auch sehr verbessert.
Für die Kids und uns auf jeden Fall ein Gewinn.
Ich kann aber ebenso verstehen das nicht zu können. Jeder ist da anders gestrickt.

x 6 #4147


N
Heute ist ein ....... Tag. Ich wünsch mir meine NF zurück

x 2 #4148


A
@Swen1977 Ich verstehe diese "neue" Familie tatsächlich als Bereicherung. Sie erleben Familie jetzt losgelöst von traditionellen Rollenmustern. Sie erleben Ihren Vater jetzt auch als Hausmann, der sich um alles kümmern muss. Sie erleben, dass Familie mehr als die Kernfamilie ist, weil wir jetzt viel mehr auf Großeltern oder andere Verwandte angewiesen sind. Und sie erleben sehr zuverlässige Freunde.

Sie haben ein Netz erlebt und ganz viel unterschiedliche Hilfen.

Wenn man als Eltern dann auch noch gut funktioniert, ist der Verlust vielleicht nicht so hoch.

x 5 #4149


S
@acre ich glaube den Kindern fällt das garnicht groß auf. Die sind wirklich zufrieden.
Das Problem bin eher ich.
Ich muss schon sagen das im Anfang Freunde und Familie viel unterstützt haben.
Insgesamt ist es aber etwas eingeschlafen...bin aber auch ein Typ der nicht gerne um Hilfe fragt.
Für mich habe ich gelernt viel öfter Nein zu sagen und es nicht immer allen recht machen zu wollen.

x 2 #4150


A
Wie sieht es denn nach drei Jahren insgesamt bei dir aus?

Ich hab ein bisschen in deinem Thread quergelesen.

Was macht die Freundin?
Auf welche Umgangszeiten habt ihr euch jetzt geeinigt?
Was sind die Empfehlungen an die Leute, die noch nicht so weit auf dieser Reise sind wie du?

Ich muss übrigens sagen, hätte mein Mann wegen Next auch nicht die Kinder mitgenommen, ich wäre ausgekreist, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Das freundlich klappt bei uns nur, weil sich der Schaden für mich in Grenzen hält.

#4151


S
@acre ja, in den letzten drei Jahren ist viel passiert bei mir.
Der große wohnt komplett bei mir und besucht seine Mutter immer seltener( hat dort kein eigenes Zimmer).
Die beiden jüngeren sind zwischen 5-6 Tage am Stück bei mir.
Insgesamt haben wir fast eine 50-50 Regelung.
Das klappt auch alles recht gut.
Spontan tauschen usw. funktioniert alles.

Das erste Jahr nach der Trennung war für mich ganz schlimm, es ist ja wirklich alles zusammen gebrochen.
Meine Ex-Frau hat immer versucht freundlich zu mir zu sein...Anfangs konnte ich das halt nicht annehmen.
Für mich waren die Scheidung sowie alles finanzielle zu regeln ganz wichtig.
Und gerade das finanzielle sollte man so schnell wie möglich auf die Reihe bekommen.
Der Scheidungstermin war nochmals wie ein Abschluss.
Wir haben danach zwei Sätze gewechselt und sind auseinander.

Ich hab ja dann nach 1,5 Jahren ca. meine Freundin kennengelernt...hat aber nicht funktioniert ( insgesamt aber auch 1,5Jahre).
Die Zeit war sehr schön und möchte ich nicht missen.

Was kann ich euch empfehlen?
Erstmal versucht wenn die Ex freundlich ist es Ihr zurück zuspiegeln. Das erleichtert vieles ungemein gerade wenn Kinder im Spiel sind.

Klärt Das finanzielle zügig.
Lasst euch auch Zeit zum trauern und verarbeiten.
Ich hab auch gedacht du lernst nie wieder eine Frau kennen...alles Schwachsinn.
Aber wenn ihr mit dem verarbeiten und abschließen noch nicht durch seid klappt das auch noch nicht mit einem neuen Partner.
Ich weiß ja selbst das das Idealbild von Familie bei mir nicht mehr klappt.
Aber es sieht halt anders aus und manchmal stimmt es mich traurig...
Insgesamt merke Ich durch die Trennung was mir wirklich wichtig ist. Grenze mich wesentlich besser ab und bin viel gelassener geworden.
Mein Gefühl sagt mir meine Trennung wäre auch ohne Affäre gekommen...vielleicht etwas später.
Wir haben uns einfach auseinander entwickelt...

x 3 #4152


U
@Swen1977 : ich habe eben auch dein Thema gelesen und finde deinen Thread ebenfalls toll - viele interessante Reaktionen.

Einen Lese-Tipp aus deinem Thema möchte ich hier posten, diesen englischen Artikel, in dem ich mich sehr wiederfinde:

https://www.dailymail.co.uk/home/you/ar...riage.html

Ich finde, er ist gut lesbar bei mittlerem Englisch, die automatische Übersetzung war schräger.

Was ich an solchen Artikeln oder auch dem Podcast heftig finde: Auch meine Gefühle sind null einzigartig. Was nach Betrug/Trennung nach langer Beziehung in mir passiert ist, war furchtbar. Das deutsche Wort "Liebeskummer" trifft es null. Hier im Forum war ich nach meiner Anmeldung überrascht, fast erleichtert, wie sehr sich die äußeren Geschichten ähneln. So langsam habe ich das Gefühl, auch innen verläuft Trennungsschmerz sehr vergleichbar. Lesenswert.

x 1 #4153


U
Zitat von KomischerVogel:
Danke für den Podcast. Ich für meinen Teil finde den allerdings nicht sonderlich gut.

Wenn Du magst, schreib mal kurz, warum nicht. Ich hatte zuerst Schwierigkeiten mit dem Pragmatismus: Denk Dir das und das weg, wie fühlt es sich an? Und mit der These: Ablenkung ist das beste Mittel gegen "Liebeskummer". Das klang im ersten Moment für mich nach "Lach doch mal" als Tipp für Leute mit Depressionen. Wobei Steffi Stahl auch sagt, Liebeskummer ist das falsche Wort, eine Trennung mit Betrug könnte gut an traumatische Erfahrungen ranreichen. Und klar: Alle finanziellen, organisatorischen oder zu klärenden Familien-Themen werden ausgeklammert, ist aber logisch. In einer Stunde Podcast kann man keine Trennung "aufarbeiten".

Was ich wichtig finde und sowohl im Podcast als auch im Artikel finde und selbst gerade erlebe: Ablenkung hilft tatsächlich und Selbstmitleid kann das eigene Leiden verschlimmern, kann kontraproduktiv sein. Im Podcast wird zwischen Selbstmitgefühl und Selbstmitleid unterschieden. Ich muss mich dafür entscheiden, Neues in mein Leben zu lassen. Da hab ich mich lange gegen gewehrt oder konnte es eben auch nicht. Irgendwas ist anders und ich glaube mir selbst nicht mehr recht, dass es mir schlecht geht. Ich habe halt noch keinen Plan, aber ich habe seltsamerweise Abstand.

@Swen1977 : Zwar wünsche ich mir für mich, dass ich nach einer Geschichte wie Deiner und nach drei Jahren Zeit nicht mehr traurig bin. Aber ich könnte es nicht ausschließen, dass es mich mein Leben lang anfliegt, einfach weil die Idee meiner Ehe "für immer" war und ich bis zur Trennung gedacht habe: Wir lieben uns doch. Dass Liebe allein nicht reicht, denke ich erst seit kurzem, bin davon inzwischen überzeugt. Ich habe das Gefühl, du kannst es akzeptieren, ab und zu traurig zu sein. Vielleicht interessant: Kennst Du das (schmale, gute) Buch "Trennt Euch" von Thomas Meyer? Ich habe das sehr kurz nach meiner Trennung gelesen und habe mir die Einleitung fotografiert als Mantra. Ich habe darin deutlich gelesen, was in meiner Beziehung gefehlt hatte, was ich aber nicht wahrnehmen wollte, weil "wir lieben uns doch". Ich zitiere aus der Einleitung:

(Zitat Anfang):
"Ich glaube, dass der Sinn einer Beziehung darin besteht, einander gutzutun und in der Entwicklung zu unterstützen.
Ich glaube, dass eine Beziehung, die Sie kleinhält und traurig macht, beendet werden muss.
Denn ich glaube, dass das Leben sehr kurz ist. Zu kurz für alles, was uns nicht zum Lachen bringt.
Also trennt Euch!"
(Zitat Ende)

Kann man sagen: bisschen platt. Oder: bisschen wahr zwinkern

x 1 #4154


S
@Unterwegs2023 das Zitat passt schon, sogar recht gut.
Den Rest müssen wir selbst in den Griff bekommen, es liegt ja ganz klar an uns ob wir uns Hilfe suchen, Freunde und Familie treffen,....
Einfach etwas gutes für uns tun, was mit dem Ex-Partner nie geklappt hätte.

x 1 #4155


A


x 4