Liebe @Wüstenfee
Ich möchte dir mal eine Rückmeldung geben und hoffe dir damit Anregungen zu geben.
Zitat von Wüstenfee: Erst antworte ich mal hier ..
Ne, diese Vereinbarung haben wir (noch?) nicht. Hat mein Anwalt auch nichts dazu gesagt.
Ne, für die Betreuung brauche ich ihn nicht. Mein Anwalt meinte nur das ich ihm Auskunftspflichtig wäre. Die Kindern würden sicherlich was erzählen…
Ich kann gar nicht verstehen, warum dein Anwalt dir/euch nicht zu einer Scheidungsfolgevereinbarung rät. Neben vielen Dingen kann dort unter anderem auch der nacheheliche Unterhalt geklärt werden. Hier geht es um die Höhe als auch um die Dauer. Das bedeutet Planungssicherheit für beide und Fragen wie sie jetzt bei dir aufkommen gibt es nicht, weil sie dann keine Rolle mehr spielen. Es ist dann nämlich alles geregelt und nicht jeder hat Sorge das der andere Ex Partner direkt wieder das Gericht anruft, sollte sich das eigene Gehalt, oder das des Ex Partners ändern. Für einen endgültigen Abschluß ist das in meinen Augen elementar.
Zitat von Wüstenfee: Ich würde von 21 auf 28 Stunden. mit mehr Arbeit hätte ich nach Stephanie Stahl mehr Kontrolle und Ablenkung.
Es spricht ja nichts dagegen, dass du deine Stunden aufstocken möchtest. Hat ja auch einige Vorteile. Was du aber auch haben wirst ist mehr Stress in der Familie, weil du weniger Zeit hast.
Solltest du das machen, aber bereits nach ein paar Monaten merken, dass es Probleme gibt, wird es schwer werden zurück zu fahren, da eventuell der Unterhalt neu berechnet werden muss. Willst du das wirklich? Immer wieder von vorne anfangen und um deine Rechte kämpfen. Das ist doch sehr nervenaufreibend und nicht zu vergessen auch sehr kostspielig.
Mit einer Scheidungsfolgevereinbarung kann das alles vorher und ein für allemal geklärt werden.
Zitat von acre: So weit ich weiß wird nachehelicher Unterhalt bei langen Ehen für bis zu drei Jahre gezahlt.
Das stimmt jedoch muss das immer begründet werden und folgt keinem Automatismus. Entscheiden tut dann immer in letzter Konsequenz ein Richter, sollte man sich nicht einigen. Kostet aber Zeit und Geld.
Sollte dann aber irgendwann das eigene Gehalt steigen, wird der Ex direkt darauf drängen den Unterhalt zu reduzieren. Wieder kostet das Zeit und Geld. Wer will das denn?
Ich würde immer für eine Vereinbarung plädieren und den Weg über die Anwälte und Gerichte nur dann gehen, sollte es nicht möglich sein, eine solche auf den Weg zu bringen.
Mein Fazit:
Bevor es keine Vereinbarung gibt, würde ich die Stundenzahl nicht ohne Not erhöhen.