Zitat von Rheinländer: Du beleuchtest Deine Beziehung von oben nach unten, machst dir um alle Menschen inkl. Deinem Ex Sorgen, suchst nach Gründen der Trennung, stellst dir Fragen, die sich eigentlich auch dein Ex stellen müsste und machst dir Gedanken darüber wie sich eventuell die Beziehung wieder aufleben lässt.
Ich glaube, es ist mein Weg loszulassen. Die letzten 14 Tage, wo ich darüber intensiv nachgedacht habe, war ich nicht himmelhochjauchzend. Manchmal habe ich mir sogar gedacht, es ist sexueller Notstand. Jetzt wo es kälter wird, fehlt mir jemand an den ich mich abends randrücken kann. Insgesamt es hat mir gut getan im Kopf einmal durchzuspielen, was das alles mit sich bringen würde. Ich habe vorher nicht klar gesehen, wie wenig er sich eigentlich bemüht, die jetztige Situation zu ändern. Er lebt 40km von uns entfernt. Er kann mich im Alltag nicht unterstützen und er tut auch nichts, um das zu ändern. Das ist eine sehr schmerzhafte Wahrheit für die ich jetzt 8 Monate gebraucht habe.
Zitat von Rheinländer: Spätestens jetzt sollte er doch mal so fair sein dich endgültig frei zu geben.
Ist meine Entscheidung. Er hat keine Rechte mehr an mir. Wahrscheinlich macht es meine Idee von Familie mir schwerer. Aber wir können Feiertage zusammen feiern. Wir können sehr zielorientiert über die Kinder reden und uns noch gemeinsam freuen. Das möchte ich nicht aufgeben.
Zitat von Caecilia: Das waren eher solche Dinge wie gesundheitliche und emotionale Baustellen bei ihm, die mir Sorgen gemacht haben. Ist aber jetzt natürlich nicht mehr mein Ding und ich muss das ganz bewusst ausblenden.
War bei uns auch so. Habe ich erst jetzt verstanden, dass ich das auch loslassen muss.
Zitat von Leopoldine1511: Es wird viel gedacht, gehofft, im Gesicht gesehen, interpretiert..... gesagt hatte keiner der EXen etwas von einem revival,
Es gab zwei Ansätze durch ihn. Da habe ich aber instinktiv das Thema gewechselt.
Ich möchte weiterhin das Vertrauen in mich behalten, dass ich eigentlich ganz gut darin bin, Menschen zu verstehen, Gefühle lesen zu können. Vielleicht ist die Hoffnung eine fiese Sache, aber sie lindert auch ein bisschen den Aufschlag.
Zitat von EngelohneFlügel: Denn, das wußten wir bis dahin auch nicht, als Ehepartner hast du keinerlei Befugnisse was medizinisch mit deinem Partner geschehen soll. Rechtlich darf dir der Arzt nicht mal sagen was deinem Partner fehlt sollte der z.B. im Koma liegen.
Ich komme aus dem Bereich. Rein praktisch gesehen interessiert das kein Schwein. Interessant wird es eigentlich nur, wenn der Patientenwillen offensichtlich oder angenommen nicht im Einklang mit dem Willen der Angehörigen steht. Ansonsten sagst du einfach: Ich bin der Mann und kriegst jede Auskunft.
Zitat von EngelohneFlügel:
Wir haben damals eine Sorgerechtsverfügung gemacht. Primär wegen den Kinder weil wir selber bestimmen wollten wer für was zuständig ist sollten wir beide Abtreten noch bevor sie Volljährig sind.
Das ist ein superguter Hinweis. Über die Versorgung der Kinder werde ich mal nachdenken.