acre
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Mein August war so im Nachhinein betrachtet emotional irre. Erst war ich anderthalb Tage im Haus von ihm und Next, dann war ich mit einer Warmwechslerin im Urlaub, danach habe ich erfahren, dass ich noch mal den Job wechseln muss und dann kam die Scheidungsfolgenvereinbarung. Zwischendurch haben mir Freundinnen immer wieder von ihrem Datingleid erzählt.
Ich habe die Werktage mit den Kindern und er die meisten Wochenenden. Ich habe wenig Pausen mit den Kindern. Gleichzeitig habe ich Angst, dass er sich total aus dem Leben der Kinder verabschiedet, wenn ich nicht irgendwie an ihm festhalte.
Es wird noch dauern bis ich wieder beziehungsbereit bin.
Und auch wenn ich mein Leben sehr mag, fühlt es sich so femdbestimmt an. Ich weiß keinen Ausweg aus dieser Situation.
Ein Beziehungsrevival wäre so eine billige Lösung gewesen. Und als ich so meine Liste im Kopf hatte, wie es klappen könnte, kommt Next vorbei und ich denke mir, Nein.
Aber das bedeutet auch auf die nächsten 10 Jahre nicht in meinem eigentlichen Beruf arbeiten zu können, Freizeit mit den Kindern nur durch Feier- oder Streiktage zu "ergaunern" und jeden Termin außerhalb der Betreuungszeit mit meinem Netz abzustimmen.
Und der Beruf trifft mich am meisten.
Es schwankt sehr, ob ich mir noch Sex mit ihm vorstellen kann. Manchmal so gar nicht, und manchmal fehlt es mir. Beim Glatzkopf mit 16 Zehen bin ich noch nicht angekommen. Ich kannte mal einen mit 12. Vielleicht sollte ich den mal anrufen.
Aber ihr seid hier, damit ich mich auskotzen kann, und dann wird mehrheitlich geantwortet: lass ihn gehen. Das ist sehr hilfreich.