@Dauerverliebt Dann haben wir tatsächlich aneinander vorbeigeredet. Wenn ich das schreibe:
Zitat von acre: In diesem ganzen WG/Nestmodellquatsch könnte ich nicht mehr großzügig mit ihm sein und würde nur elend unglücklich werden.
Dann bedeutet das für mich, dass ich diesen Weg nicht gehen werden. Es lohnt sich trotzdem für mich, das gedanklich einmal durchzuspielen.
Zitat von Dauerverliebt: Er will irgendeine WG mit dir als Heimchen und dann immer wieder zur NExt turnen wenns mal wieder juckt.
Das hat er schon vorgeschlagen als er noch hier wohnte. Und jetzt wohnt er nicht mehr hier. Ich kenne meinen Wert. Trotzdem ist es ja so, dass er mehr Kontakt mit den Kindern will. Die Kinder ihn wieder in ihrem Alltag wollen und ich es gut fände, wenn ich bestimmte Aufgaben in der Kindererziehung, die ich jetzt übernommen habe, wieder an ihn abgeben könnte.
Gleichzeitig will ich aber Aufgaben, die ihn betreffen nicht mehr haben.
Wenn ich mit dem Finger schnippen könnte, wäre meine Ideallösung, dass er hier irgendwo eine Wohnung hat, wir uns im Kinderalltag wieder gut ergänzen, aber die Kinder im Residenzmodell bei mir bleiben und er hier ein gern gesehener Gast ist, der auch wieder geht. Das wäre meine Wunschperspektive für nächstes Jahr. Ich bin jetzt schon so weit gekommen, Abstand von der Beziehungsebene zu haben.
Aber wie @Heffalump schrieb, Geduld ist im Moment wahrscheinlich der beste Weg.
Zitat von Wüstenfee: Ich denke jeder muss für sich und sein „System“ eine gute Lösung finden.
Genau das ist mein Punkt. Wir haben noch keine gute Lösung. Wenn du und deine Kinder mit eurem System gut leben können, freue ich mich für euch. Nachdem was du so über ihn schreibst, klingt er sehr herrisch, und ich finde es gut für dich, dass du dich davon so klar abgrenzt.