KomischerVogel
Mitglied
- Beiträge:
- 986
- Danke erhalten:
- 1972
- Mitglied seit:
Zitat von thegirlnextdoor:Logisch ja, ist aber in der Realität nicht so. Selbst wenn Mama und Papa dauernd streiten (habe ich so erlebt) kommt es auf ganz viele Dinge an... ...
Ich meinte damit nicht etwa, dass es Kindern, die aus "streitenden" Elternhäusern egal ist, oder nichts ausmacht. Ganz und gar nicht.
Mein Punkt war die Überlegung, ob man als Trennungskind aus einer "heilen" Familie, jemals wieder absolute Sicherheit fühlen kann. Oder ob zum Beispiel in einer Partnerschaft immer unangebrachtes Misstrauen vorhanden sein wird.
Andererseits, bei Kindern aus offensichtlich kaputten Familien tritt dieses Misstrauen ja auch auf.
Vielleicht macht die Art des Traumas dann doch keinen Unterschied.
Zitat von Caecilia:Das alles war hier exakt auch so. Der Ex ist katholisch und bis zu einem gewissen Grad spielt da für mein Gefühl auch diese für mich (Achtung - Klischee!) typisch katholische Doppelmoral mit rein bzw. es ist ein Paradebeispiel dafür...
Ich glaube, das hatten wir in dem Thread hier schon mal, ist hier auch so.
Was die katholische Doppelmoral angeht: Der Katholizismus verlangt von seinen Schäfchen gerade hinsichtlich der Ehe schon absolute und lebenslange Treue.
Das entspricht eben nicht mehr den heutigen Realitäten und dem zu entsprechen ist heute eher selten geworden.
Das Besondere am Ehebruch ist außerdem:
Aus der Sünde kommt der Sünder nicht mehr raus, weil sie ja nicht wirklich abstellbar ist.
Klaut er dagegen einer Oma die Handtasche, kann er danach beichten gehen und gut ist.
Als Ehebrecher kann er ja gleich im Beichtstuhl sitzen bleiben.
Also: Das ist ein Punkt, da wird sich die Kirche wohl bewegen müssen.