Zitat:mich würde es mal brennend interessieren, wieviel ihr beim Kennenlernen von euch preisgebt, was man darf und kann und was man vorerst auf garkeinen Fall von sich preisgeben sollte.
Da hab ich wenig „feste Regeln“ und bisher recht spontan entschieden, je nachdem welches Bauchgefühl ich bei meinem Gegenüber hatte und wie sich das Gespräch und die Stimmung entwickelt haben.
Tabu ist lästern über Ex-Partner. Sehr zurückhaltend bin ich beim Thema Einkommen / Vermögen.
Das erste Treffen generell nur auf „neutralem Grund“. Meine Adresse gab‘s nur, wenn dieses erste Treffen positiv verlaufen ist.
Ganz offen umgegangen bin ich in der letzten „Datingphase“ mit meinem nicht vorhandenen Kinderwunsch und meinem Familienstand. Damals hatte ich mich auf einem Online-Portal angemeldet. Und wenn sich ein Kontakt mit einem mir sympatisch erscheinenden Mann ergeben hat, hab ich schon sehr früh (in der zweiten / dritten Mail, die hin und her ging) geschrieben, dass ich a) noch im Trennungsjahr, also formell noch verheiratet bin und b) keine Kinder will.
Für mich sind was wichtige Fakten, und wenn einer damit nicht klargekommt (weil er zum Beispiel sehr gern noch Kinder möchte oder Sorge hat, dass es wegen der noch ausstehenden Scheidung Probleme geben könnte) wollte ich das lieber gleich wissen. Also Karten auf den Tisch…
Meinen jetzigen Partner hab ich dann auch über dieses Portal gefunden

Ihn hat weder a) noch b) abgeschreckt und er fands gut, dass ich da so „offensiv“ war.
Wo ich ebenfalls recht früh was drüber wissen wollte waren politische Einstellung und Sicht zu Religion. Da gibt’s einfach Ansichten, die für mich bei der Partnerwahl ein No Go wären, auch wenn der Kerl sonst toll ist.