E-Claire
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Zitat von thegirlnextdoor:Verstehst du, wie ich meine?
Ah jetzt wird es klarer, Deine und meine Vorstellung von "richtig" waren da unterschiedlich.
Zitat von thegirlnextdoor:Die meisten Leute tun es mit Schmerzen und Bauchweh - meist obwohl sie den anderen noch lieben - "weil es nicht mehr geht".
Für mich ist "nicht mehr geht" und "richtig" nicht ident. Und ich habe halt immer mal wieder den Eindruck, daß auf ein "richtig" gewartet wird, bis so ein Affekt oder verzweifeltes "nicht mehr geht" eintritt. Aber das ist semantisch und nicht unbedingt inhaltlich ein anderes Verständnis.
Zitat von thegirlnextdoor:Aber der SCHRITT.
DER muss sich richtig anfühlen.
Wie gesagt, ich glaube sich jetzt gehen zu lassen empfände ich angesichts der Situation als "richtig", verstehe aber, daß Micha noch nicht an dem Punkt ist.
Grundsätzlich ist das auch eine heillos schmerzhafte Situation, weil der Gedanke, wenn sie das Bedürfnis nicht mehr hätte oder der vermeintliche Auslöser für ihr Bedürfnis nicht mehr da wäre (Kontaktabbruch zu S+T), dann wäre vielleicht alles wieder gut, sich ja immer wieder einstellt.
Nur wenn ich das
Zitat von Micha83:Sie kam auf mich zu und meinte sie habe die Verabredung mit S. noch nicht abgesagt und wolle dies eigentlich auch nicht.
Zitat von Micha83:Meine Freundin blieb natürlich sauer, antwortete mit einem knappen "Ist ok", gab mir und meinen Ängsten an allem die Schuld und verzog sich immer noch beleidigt in ihr Zimmer.
und das
Zitat von Micha83:In meiner Idealvorstellung soll sie erst einmal ihre selbst versemmelte Jugend verarbeiten und dann nochmal ganz genau in sich hinein horchen, ob Polyamorie oder eine offene Beziehung wirklich ihr Problem lösen würde. In meinen Augen ist sie nämlich nicht polyamorös, sondern bei ihr ist in der Jugend gehörig etwas in die Hose gegangen.
lese, dann habe ich eine Vater-Tochter Konstellation vor Augen, die der TE vermeintlich meint managen zu können, um sich selbst dann doch nur als Antidepressiva fressenden Menschen (mit massiver Wut auf sie) zu bezeichnen.
Da ist einfach schon jetzt so viel im Argen, daß ich für meinen Teil bei allem Verständnis für die Emotionen des TE, daß nicht anders als klar und damit vielleicht zu wenig einfühlsam benennen kann, wie ich die Dinge wahrnehme.