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Sorgild
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Zitat von nimmermehr:@Frauenfarn
Ich denke doch gar nicht mies von ihm, ich bin einfach nur traurig, ich mache ihm keinen Vorwurf für seine Entscheidung, auch wenn ich traurig drüber bin, dass es so gekommen ist. Er fehlt mir einfach. Ich weiß, warum er das getan hat, tun musste, ich weiß nur nicht, wie ich mit meinen Gefühlen nun klar kommen soll und das abhaken soll. Dachte hier gibt es vielleicht Erfahrungswerte oder Tipps, oder jemand weiß, wie sich die andere Seite, die sich abwendet fühlt, vielleicht würde mir auch helfen zu verstehen, zu ahnen, was er dabei fühlt, ja, das sind alles so die Gedanken, die mich noch treiben, wenn man traurig ist und sich fragt, ob der Andere einen nicht auch vermisst und wenn nein wieso etc.! Und ob man so eine glückliche Ehe wieder führen kann nach sowas, all das sind meine Gedanken....
Ich kann dich verstehen.
Versuche auch gerade, die Gewohnheit abzulegen, die sich nunmal immer einschleicht, sobald ein Kontakt regelmäßig, wiederkehrend und über lange Zeit ist.
Da ist die Leere, die immer dann fast erdrückend wird, wenn die Tageszeit anbricht, in der man vor Kurzem noch so glücklich war.Bei uns waren es ganze Nächte. Sind beide momentan nicht gebunden, so musste nie was heimlich laufen, allerdings war bei uns von Anfang an klar, dass es zu keiner Beziehung kommen wird. Der Altersunterschied war uns beiden zu krass und er wollte beziehungstechnisch etwas absolut anderes, als ich. ich dache immer, ich genieße einfach den Moment, solange er andauert. Irgendwann wird es wohl zwangsläufig vorbei sein und dies Irgendwann ist jetzt.
Hätte ich am Anfang des Jahres eine Ahnung gehabt, wie weh sowas tun könnte, ich hätte es gelassen.
