Sina69
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Mein Partner(57) und ich(52) sind seit ca 2 Jahren ein Paar. Leben nicht zusammen. Wohnen 40km getrennt.Sind beide wirtschaftlich unabhängig.
Er ist sehr pragmatisch, aufmerksam,liebevoll.
Er lebt in einem Nebengebäude auf dem Grundstück seiner Eltern seit der Trennung vor 11 Jahren von seiner Frau.
Vor 5 Jahren hatte er eine 2,5 Jahre andauernde Beziehung in der er nach 2 Jahren zusammen zog und sie sich nach 6 Monaten trennte. Natürlich frage ich mich inzwischen,ob sie das selbe erlebt hat wie ich.
Seit dem Tod des Vaters vor 1 Jahr "muss" er sich um seine Mutter kümmern.
Er wollte eigentlich zu mir ziehen. Nun fühlt er sich dermaßen für die Mutter zuständig, dass er dort wohnen bleibt.
Mich hat das sehr getroffen.
Ich zog mich ein Stück weit zurück.
Er meinte, er setze alles daran, dass ich mich nicht trenne.
1 Woche später, um Ostern herum, trennte er sich, mit den Worten: Er wisse darum, dass mich seine Entscheidung bzgl der Mutter richtig getroffen habe und er gäbe mich frei.
Der Kontakt blieb bestehen. Wurde wieder enger. Er bekam Corona und ist seit 3 Wochen AU.
Konnte sich nicht mehr wie gewohnt um alles kümmern.
Dann bat er mich um ein Gespräch vor 1 Woche. Wir trafen uns und gingen spazieren.
Wir redeten uns alles von der Seele.
Plötzlich meinte er, ich müsse noch etwas von ihm wissen.
Immer wenn es ihm nicht gut ginge, neige er zu Übrsprungshandlungen. Er würde mit den Kopf mit voller Kraft gegen Wände oder Gegenstände schlagen oder mit beiden Händen gleichzeitig auf die Schläfen. . und er demonstrierte es mir.
Es war schrecklich!
Danach ging er in Ruhe zum nächsten Thema über. nicht ohne mir zu sagen, ich bräuchte gar nicht daran denken ihm einen Therapeuten vorzuschlagen. Da ginge er eh nicht hin.
Seither schreiben und telefonieren wir. Morgen wird er zu mir kommen.
Ich bin VÖLLIG durcheinander! Das ist alles kaum fassbar für mich.
Kognitiv ist mir klar, ohne Therapie wurd sich das nicht ändern.
Aber mein Herz und meine Seele können nicht fassen, was ich erlebe.