Zitat von TheWizard97: Dass hier viele meinen, man solle es erzählen, ist nicht direkt, aber mittelbar relevant, weil es was über die Wahrscheinlichkeit aussagt, wie es sich meine Freundin wünschen würde.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass ein Verheimlichen mich belasten würde.
Letztlich ist die Wahrscheinlichkeit auch groß, dass sie nach meinem sexuellen Vorleben fragt und spätestens dann muss ich entscheiden, was ich sage
Also überlegst du jetzt schon total taktisch, wie du am besten zurechtkommen kannst, ja?
Ich finde die ganze grundlegende Überlegung schon falsch. Du überlegst, wie du am besten vorgehst. Ob du es ihr erzählen kannst oder liebrr nicht und wie du möhlichst risikoarm herausfinden kannst, mit welcher Strategie du besser durchkommst.
Die Überlegung sollte aber lauten: wie finde ich eine Frau, die mich mit meiner (dann-)Vergangenheit so akzeptiert, wie ich bin?
Kannst du dir ernsthaft vorstellen, eine Beziehung zu führen mit einer Frau, die dich verachten würde, wenn sie die Wahrheit über dich wüsste? Die dich nur lieben kann, weil du sie belügst?
Ich werde nie-nie-niemals verstehen, wie man eine solche Partnerschaft aushalten kann, die schon auf falschen Tatsachen fußt, in der ein wesentlicher Teil überhaupt nicht passt, und man tut aber so, als wäre das Thema nicht existent. So kann man niemandem nah sein, das ist schlicht und ergreifend ausgeschlossen. Und dass man selber das nicht sieht, nicht erkennt und//oder es einem egal ist, kann einen Menschen wirklich sehr, sehr unsympathisch machen.