Zitat von TheWizard97: würde das für euch als hypothetische Partnerin etwas zum Verständnis und zur Akzeptanz beitragen?
Für mich eher nicht. Wenn jemand das so treffend beschreiben kann wie du, und dabei aber keine Asperger-Diagnose hat, würde ich erwarten, dass man in genau die Situationen geht, ausprobiert und diese sozialen Spielregeln halt lernt. Oder selbstsicher genug wird, um drüber zu stehen.
Läge eine Asperger-Diagnose hingegen vor, käme der Mann für mich als Partner aus anderen Gründen nicht in Frage.
Ich beherrsche diese "sozialen Spielregeln" oft auch nicht gut. Ich bin zB richtig schlecht in Smalltalk, antworte auf die Frage wie es mir geht ehrlich (will keiner hören) und komme überhaupt nicht mit Fremden ins Gespräch. Mir macht das aber nix aus, denn Smalltalk finde ich an sich schon doof und "falsch", das ist für mich Zeitverschwendung und diese duzi-duzi-tussis, die mit jedem herzlichst "befreundet" sind (nach 3x sehen) sind mir eh suspekt.
Das ist für mich aber nicht Anlass, innerhalb meiner Komfortzone zu bleiben und Sex zu kaufen, sondern ich suche mir dann Menschen, die mit mir, so wie ich bin, was anfangen können.
Und das ist es, was du nicht machst. Du vermeidest und bleibst in deiner Komfortzone. Und genau das würde ich noch zusätzlich unattraktiv finden.