VictoriaSiempre
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Oder hast Du da einiges übersehen wollen, weil er so gut in Deine Familienplanung passte? Auch das ist kein Vorwurf, ich kann Dich total verstehen
Die rosarote Brille und schwebende Herzchen vernebeln leider den klaren Blick.Ich kenne kein einziges Paar, dessen bisheriges Leben nicht völlig auf den Kopf gestellt wurde, wenn plötzlich ein hilfloser, aber durchaus gewünschter Säugling dazu kommt. Die meisten stellen sich jedoch darauf ein - auch wenn sie erst durch Erfahrung merken, wie mürbe und dünnhäutig schlaflose Nächte machen
Dein Partner ist weit davon entfernt, das mitzutragen. Jedesmal, wenn er verschwindet, lässt er ja nicht nur Dich mit Deinen Beziehungsfragen, sondern auch Euer gemeinsames Wunschkind zurück. Er ist nicht da, um die Windel zu wechseln, ggfs. ein Fläschchen zu geben, mit dem Kind in der Sportkarre an die frische Luft zu gehen. Er ist nicht nur kein verlässlicher Partner, sondern auch kein verlässlicher Vater.
Für mich wäre das keine Option für die Zukunft. Und ja klar - die Beziehungsebene ist total wichtig. Aber bei einem hilflosen Kleinkind finde ich die Elternebene wichtiger. Zumal wenn diese bewusst gewählt wurde - da müssen sich Mama und Papa in ihren Befindlichkeiten einfach zurücknehmen. Wenn einer (hier der Vater) das nicht kann, dann ist eine Trennung der richtige Weg.