Zitat von Nostraventjo: Für mich als Mutter wäre meine Priorität das mein Kind einen Platz in meinem Zuhause hat und zwar immer.
Das ist auch dies was mich sehr verwundert, aber sie baut sich aus Selbstschutz oder zur eigenen Rechtfertigung im Moment eigene Welten auf die mich ab und an nur mit offenen Mund dasitzen lassen.
In dem Gespräch mit ihr erzählte sie auch, das sie die letzten 14 Jahre ihr komplettes Leben für ihre Tochter geopfert hätte und nicht dies hat machen können was sie wirklich wollte.
Kindergeburtstage, Spielbesuche die sie nicht mochte , im Kindergarten Bastelaktionen mit ihr unsympathischen Eltern, wobei sie die Elternsprecherin war und die Bastel und Ausflugstage immer genossen hatte.
Mutti Frühstücke wo sie hingegangen ist , fand sie auch alle unsympathisch das gleiche beim Reitunterricht der Tochter usw...im Grunde fand sie alles im nachhinein blöde und all die anderen Mütter und Väter waren nicht ihr Ding....das zieht sich bis zur Schule wo sie aber auch selbst einen Malkurs nachmittags geleitet hat , der ordentlich in Geld ging und ihr große Freude bereitet hatte......nun war alles eine Last und das Kind dankt es ihr nicht genügend.
Nach der Geburt wollte meine NF zuhause bleiben das war ihr Wunsch und ihr damaliges Lebensziel, nach 5 Jahren hat sie dann halbtags mit ihrem Kleingewerbe angefangen, aber auch wieder eine Sache die sie sich ausgesucht hatte.
...tja und nun war alles blöde, alles eine Last und sie fühlt sich ihrer Lebensjahre beraubt, da sie sich selbst nicht weiterentwickeln konnte ..... im ganzen hören sich unsere 20 gemeinsamen Jahre nun wie die Hölle auf Erden an, wenn sie davon berichtet..... ob man sich sowas wirklich einreden muss um sich besser zu fühlen ....
Zitat von Nostraventjo: Ich finde das alles sehr traurig. Zumal man nicht übergangsmäßig zu jemandem zieht bei dem man sich nicht sicher ist.
Auch dies Glaube ich ihr nicht wirklich, sie lebt seid 3 Monaten bei ihm und bis sie überhaupt eine neue Wohnung mit Kündigungsfristen usw findet vergehen nochmal 3. Wenn sie dies überhaupt wirklich vorhat...die bisherige Wohnung wird vom Amt bezahlt und tut ihr daher nicht wirklich weh.
Ich glaube eher das sie mit ihrem neuen Partner zusammenleben möchte nur dies mir und unserer Tochter warum auch immer nicht erzählen möchte oder später gründe sucht ( wie der Wohnungsmarkt ist so schlecht usw ) dies zu rechtfertigen...dabei wäre es hier besser Ehrlich an die Sache ranzugehen.
Ich fragte sie auch , wenn sie sich mit dem neuen nicht so sicher ist, warum will sie dann von ihrem bisher guten Standort ( Wohn und Anbindungstechnisch ) hier in unsere Nähe ziehen, da es Jobmässig hier deutlich schlechter ist. Sie sagte nur das sie ja nun auch bei Ihm wohne um ihre Vorteile daraus zu ziehen ....
Zitat von unbel Leberwurst: Apropos Wohung...
Kannst Du euer Haus auf Dauer halten oder planst Du Veränderungen?
Wir besprechen und schauen gerade wann und wohin wir umziehen werden, denn nein das Haus kostet Zuviel und um es zu halten müssten wir auf vieles verzichten und den Gürtel sehr eng schnallen , aber auch arbeitstechnisch ist es nicht wirklich machbar....