Zitat von whynot60:Ich habe es ja schon einmal geschrieben: Für mich ist jeder Mensch eine eigene Welt für sich. Und wenn man diese betritt, indem man diesem Menschen näherkommt, dann wird man, wie in jeder Welt, sogar der eigenen, auf die verschiedensten Landschaften und Eigenheiten und Besonderheiten und auch Bedenklichkeiten stoßen.
Ich weiß, dass Dir nicht klar ist, was Du hier schreibst, deswegen bringe ich es für die Mitleser mal auf den Punkt:
- Es gibt keine "Mutter Natur"
- Der Mensch ist zu 100 Prozent ein Produkt der Sozialisierung
Und so eine Sichtweise nennt sich
Ideologie.
Denn a) gibt es genug wissenschaftliche Beweise für die Existenz unserer unterschiedlichen Wesensarten zwischen Mann und Frau und b) hatten wir schon mal ein System, bei dem versucht hat, eine Utopie aufzubauen, in dem man alles quantifizieren wollte und die Kritiker an diesem System in Lager abgeschoben hat.
Auf welcher Basis diskutieren wir hier eigentlich, wenn Du behauptest, dass die Welt eine Scheibe ist? Und wenn auf dieser Basis Deine Ratschläge fundieren, welchen Wert haben sie?
Zitat:Und da ich eben, wie gesagt, hier sehr offen bin, das tatsächlich wie ein "großes Abenteuer", eine "große Reise" sehe, lege ich nicht von vornherein fest, was sein darf und was nicht, und analysiere jemanden nicht gleich einmal durch die Vorlieben- und Abneigungenbrille, wäge nicht Vor- und Nachteile ab, teste nicht dieses und jenes usw. Wenn mir jemand ohnehin gar nicht entspricht, komme ich ihm auch erst gar nicht näher.
Wie Du Dein Leben führst, ist Deine Sache. Aber mir solche Aussagen in den Mund zu legen, nur damit Deine Ideologie nicht angetastet wird, ist sehr transparent.
Wir Männer wählen nach Aussehen aus und schauen dann, ob der Charakter passt und wenn nicht, suchen wir weiter. Und da der Charakter wichtig für eine lange und stabile Beziehung ist, haben wir Ansprüche und setzen Grenzen. Es ist also nach dieser Herangehensweise
die Frau, die sich im Fall der Fälle selbst disqualifiziert.
Auf Basis von Taten.
Und dies passt nicht in Deine Agenda und deswegen lässt Du es weg. Urmel sagt nicht "
die Frau hat zu kurze Haare, die solltet ihr erst gar nicht ansprechen" Urmel sagt "
Lernt die Frau kennen, schaut genau hin, wie sie handelt und wenn ihr nach einiger Zeit feststellt, dass die Frau nix taugt, sucht euch ne andere". Aber das weißt Du auch schon, aber es passt eben nicht in Deine Agenda, denn dies würde ja auch die ideologischen Aspekte aushebeln.
Zitat:Auch liegt es mir nicht, Grenzen festzulegen, weil Grenzen für mich immer etwas waren, das man überwinden muß. Sonst könnte man mit der Zeit doch etwas pfützig und stockig werden.
Und wieder falsch zitiert. Dazu noch ein schlechtes Gewissen machen wollen. Hast Du noch nicht begriffen, dass wir das "Shaming" schon vor Monaten durch hatten? Ist Dein Repertoir so begrenzt, dass Du keine anderen Mittel hast, um Deine Agenda durchzuwinken? ->
Jeder Mann benötigt Grenzen, denn sonst bekommt er im schlimmsten Fall ne gestörte Frau ab, die ihm auf der Nase rumtanzt.
Und wenn ich Deine Verwendung des Wortes "Grenzen" lese, dann kann man da auch das infantile Verweilen bei der Darstellung von Tugendhaftigkeit, bei der mütterlichen und naiven Emotion, Schutz bieten zu wollen, herauslesen. Welches in unserer Gesellschaft in Kontext zu echten Grenzen nichts, aber auch wirklich gar nichts verloren hat. Denn die Tugendhaftigkeit ist keine Lösung, sie ist eine Motivation. Und dann geht es nämlich los, und es werden auf Basis der Realität die Probleme gelöst. Da ist infantiler Schutzkomplex fehl am Platz.
Zitat:Auf irgendwelche Features achte ich vielleicht bei einem Fernseher oder einem Auto (und selbst hier reicht es mir, wenn ich ein Bild habe bzw. wenn es fährt), bei einer Frau aber nicht. Mir ist es sogar egal, ob alt, jung, dick, dünn, blond, dunkel, groß, klein usw. - nur geistlos sollte sie nicht sein, denn eben dort fängt für mich diese "Welt" an.
Bist Du zu sehr in Deiner eigenen Welt gefangen um "Its not a Bug, its a Feature" als die Aussage zu verstehen und zu übersetzen, die jeder halbwegs belesene Mensch daraus liest? Oder sind wir wieder bei Deiner Ideologie gelandet?
Der Spruch bedeutet, dass man Frauen so lieben soll wie sie sind und nicht verbittern soll, dass sie so sind, wie sie sind. Meine Fresse.