Zitat von E-Claire:Sicher schon vorgekommen, aber ich mag nach wie vor
ver-rückt.
Ein Möbelstück oder ein Bild ist ver-rückt.
Manchmal ist meine Seele eben auch nur das. ein bißchen ver-rückt. Nicht gerade, nicht angepasst an den Rahmen, welchen wir auch immer brauchbar machen.
Einfach nur wie ein Sessel, den man eben auch gerade rücken kann, so ich das will.
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heute Morgen hatte ich ein Gespräch... "normal sein / nicht normal sein"! Was ist denn überhaupt "normal"-sein!? Angepasst? Stromlinienförmig? "Normal" ist für mich,
nichtangepasst und nicht stromlinienförmig zu sein.
Und da trennt sich die Spreu vom Weizen, wer sich als "normal" empfindet, bzw. Andere
als "nicht normal" sieht. Ich sehe mich z. b. wahrlich "nicht normal", weil ich gegen viele
Konventionen zu verstoßen gedenke - im Vergleich zu Menschen, die sich Konventionen
verschrieben haben. "Ver-rückt" zu sein - oder ..."ent-rückt" der Normalität, des Gewohnten,
des "Standards"...und all dem mehr "Fleisch" zu geben, unkonventionell zu sein.
Dennoch....
Diese Tage habe ich mal wieder eine Weisheit gelesen:
Wenn du keine Erwartungen hast, kannst du auch nicht enttäuscht werden.
Und an dieser Logik ist durchaus etwas dran.
So wie an:
Wenn du tot bist, kannst du auch nicht mehr sterben.
Ne. Ich muss zugeben, dass ich durchaus gerne Erwartungen habe.
Und erstaunlich oft führt eine Erwartung auch dazu, dass es kommt, wie du es gerne willst.
Zitat:Besonders dann, wenn du diese offen aussprichst und wenn du auch etwas für deine Erwartung tust.
Und klar werde ich auch mal enttäuscht. Aber damit lebe ich. Denn das gehört zum Leben dazu.
Erwartungen/Hoffnungen - was wiegt schwerer, was wiegt tiefer, bei Erfüllung/Nichterfüllung!?
Meine Maxime wurde, weniger Erwartungen zu haben, dafür mehr auf Hoffnung zu setzen, um realistischer zu sein..."realistisch gesund" zu denken, nicht ausschließlich positiv/negativ zu denken.