kuddel7591
Gast
Zitat von Sabine:Danke Kuddelchen. War sehr interessant zu lesen.
@ Sabine
der Text stimmt nachdenklich, legt er doch den Fokus auf einen selbst. Sich inhaltlich - vorerst
mal nicht auf sich selbst bezogen - Gedanken dazu machen, vorerst nur mal wahrnehmen, was
"da steht", lässt Begriffe ins Auge fallen, die sehr leicht überlesen werden, weil sie zur gelebten
Gewohnheit geworden sind.
"Unterstellungen" z. B. - wer sich auf den Fuß getreten fühlt, rutsch sehr leicht in den Bereich,
Unterstellungen zu verfallen, auch wenn kein Wort eines persönlichen Bezuges hergestellt wurde.
Frau/Mann fühlt sich sehr schnell persönlichen angesprochen und münzt das um in "Unterstellungen".
Die "Anrede" ist das entscheidende. Wer nicht angesprochen wird, braucht sich nicht der Begrifflichkeit "Unterstellung" zu bemächtigen. Erst wenn ich einen Mensch konkret anrede, ihm
mitteile, dass er ... das kann als Unterstellung gesehen werden. Einher mit Unterstellungen geht
der Begriff "Vorwurf"... auch Quatsch, wenn keine persönliche Anrede stattgefunden hat.
Die Macht und die Bedeutung von Worten... sich "zu eigen" machen - positiv wie negativ - oder
von sich zu weisen - meist Negatives....
Die Macht der Worte... und die Macht der assoziierten Gedanken!
