Zitat von CocosPool:@paul258 Würde es für dich in Frage kommen nochmal ein Beziehungsversuch mit ihr zu starten (gesetzt dem Fall es würde zu dieser ...
Das ist Mal eine Frage.
Ich sag Mal so:
Ich habe nicht alles hier geschrieben, aber ich habe mich in den letzten Wochen sehr intensiv mit der ganzen Thematik beschäftigt. Viel Podcast gehört und paar Bücher gelesen.
Ich glaube erkannt zu haben wo mein Problem in der Vergangenheit lag und was ich oft falsch gemacht habe, nicht nur auf die Beziehung bezogen, sondern aufs ganze Leben. Der Mensch, der ich im Januar z.b. war möchte ich nicht mehr sein. Ich möchte mein Leben voran bringen (und da bin ich ja gerade dran). Ich habe wirklich voll Motivation, auch wenn es Mal Rückschläge gibt. Aber gleichzeitig läuft es alles ziemlich gut und ich kann gar nicht klagen. Im Gegenteil, es geht mir Recht gut gerade.
Sollte sie ankommen und eine Wiederbelebung anstreben, würde sie ja zwar Änderung erwarten, aber zeitgleich würde sie vieles erwarten was ich früher getan habe - aber nun nicht mehr machen würde, weil ich mir meinem Wert bewusst bin. Sprich, dadurch dass wir ja keinen Kontakt hatten und sie auch während der Trennung mit dem Kopf in einer anderen Welt lebte, würde sie ja gar nicht begreifen was ich nun alles anders mache und dass sie, so blöd es klingt, da gar nicht mehr dazu passen würde.
Ich denke nicht, dass sie sich einen Zentimeter verändert hat, warum auch. Sie hat ja für ALLES mir die Schuld gegeben. Wir wären also auf völlig unterschiedlichen Ebenen.
Vermutlich würde sie denken, dass sie mit den Finger schnippt und dann bin ich da, weil so mein altes Ich traurigerweise war. Dabei wäre es nun komplett andersherum: ich würde einiges erwarten was sie ändern müsste, was sie niemals tun würde. Und eine zusammen geklebte Vase kann schön sein, aber man sieht immer die Risse.
Die Frage wäre ja auch vor allem: Warum sollte ich? Ich bin 34, will beruflich voran kommen, mache Sport, lese viel, treffe Freunde, genieße das Leben...warum sollte ich mich da in eine ehemals toxische Beziehung werfen und wieder soviel aufgeben...nur um zu sagen "Ich bin vergeben?". Das wäre doch mehr als albern.
Ich habe von Anfang an gesagt und die Meinung habe ich bis heute:
Sie mag sich zwar getrennt haben, aber der große Verlierer hier bin nicht ich. Ich muss einfach mein Leben etwas besser auf die Reihe bekommen, dann werde ich schon irgendwann eine Frau finden, die Lust hat sich lieben zu lassen, gerne lacht, gerne philosophische Gespräche führt, gerne rumalbert usw. Bis dahin schau ich einfach auf mich.
Ich stelle es mir schwierig vor mit ihren ganzen Komplexen, "Problembewältigungsstrategien" und mangelnder Reife eine "gute Partie"/ Mann Ende 30 zu finden der Single ist, mit dem sie so Gespräche führen kann wie mit mir, der so da ist für sie wie ich es in den letzten sechs Jahren durchgehend, Tag für Tag, war.
Ich würde ihr das gönnen!
Ich denke nur ehrlich gesagt, dass meine Karten da etwas besser liegen.