Zitat von Diego85: Unter anderem war sie bereits schon länger unglücklich in der Beziehung, in der Reha hat sie einen Mann kennengelernt ( der ist 50, also 10 Jahre älter ), der bereits in der kurzen Zeit sie wirklich gesehen hat mit all ihren Problemen, der sie wertschätzt und ihr zuhört. Das konnte ich ihr in der Beziehung nicht oft geben schrieb sie.
Und wieder einmal das alte Spielchen:
Frau ist unglücklich, kriegt anscheinend die Zähne nicht auseinander sondern leidet still vor sich hin, opfert sich auf bis zur Selbstaufgabe und zur Reha, die wird dann zum Brandbeschleuniger und von oben herab wird dann eine einsame Entscheidung getroffen.
Zitat von Diego85: Gehirnwäsche ?!
Glaub bloss nicht an das Märchen von den bösen Psychologen/innen, die armen Rehabilitanten/innen auf Teufel komm raus einreden, dass sie sich trennen sollen, ihren Job aufgeben sollen etc.
Wie bereits geschrieben - die gesamte Reha-Umgebung ist anscheinend nur noch Brandbeschleunigung für Themen gewesen, die schon lange geschwelt haben.
Zitat von Diego85: So dass nach einigen Wochen sie bereits direkt zu mir schon hingezogen ist, obwohl sie erst eine neue Wohnung in der Nähe bezogen hatte . Naja was soll ich sagen, wir waren auf Wolke 7 .
Weht mich da evtl. schon was emotional-instabiles an?
Zitat von Diego85: Auch danach musste ich mich auch mehr um meinen Vater kümmern, so dass das Eheleben deutlich zu kurz kam, aber das sollte auch selbstverständlich meiner Meinung sein, erstmal andere Prioritäten zu haben.
Wenn das Fundament stimmt, sollte die Ehe so eine temporäre Verschiebung auch aushalten.
Zitat von Diego85: Meine Frau hat sich trotz alledem um mich gekümmert so gut es ging.
Ihr persönlich ging es aber auch immer damit schlechter und hat einen Antrag zur Reha gestellt.
Wie muss man sich das genau vorstellen?
Zitat von Diego85: Wir wohnen nun seit 2 Monaten in der gleichen Wohnung ( jeden Morgen sieht man sich, echt hart ), Freitag zieht sie aus zu ihrem neuen Mann ( paar hundert Kilometer entfernt / hat Job gekündigt, alles aufgegeben ).
Das war hart - aber was deine Nochfrau da jetzt abzieht, ist auch nicht ohne und wie bereits festgestellt wurde, scheint sich da ein Muster zu wiederholen.
Wenn ihr bereits in dieser Zeit auf die notwendigen Voraussetzungen geachtet habt, zählt das Trennungsjahr - auch unter gemeinsamem Dach - ab dem Zeitpunkt, an dem sie die Trennung verkündet hat. Es wird der Punkt kommen, an dem du um jeden Tag froh sein wirst, den du früher aus diesem Possenspiel rauskommst.
Zitat von Diego85: Sie sagte, dass es ihr immer noch weh tut und sie es extrem Schade findet, dass unsere Beziehung gescheitert ist. Sie hat mich sehr geliebt etc . Das mach mit einem was psychisch natürlich
Ob man das unter diesen Umständen so 100% ernst nehmen kann?
Die Frau ist volle Kanne im Hormonrausch mit den Next ...
Zitat von Diego85: Der Auszug am Freitag bereit mir mehr Sorgen und Kummer als die Trennung selbst, wenn ich ehrlich bin. Wie soll ich mich da verhalten ?
Dokumentier den Zustand der Wohnung vorher und nachher - dazwischen bist du am besten gar nicht da.
Fehlt irgendwas, was nicht ausgemacht war, wird das halt der erste Fall für den Anwalt.
Zitat von Diego85: Wirkliche Heilung beginnt nach dem Auszug hoffe ich.
Das wird definitiv so sein, denn allein der große räumliche Abstand wird sehr hilfreich dabei sein.
Solange ihre Sachen noch bei dir sind, solltest du - fallst nicht schon erledigt - alle relevanten Unterlagen (Finanzen, Versicherungen, Rente etc.) sichten und sichern, damit es da keine bösen Überraschungen gibt, wenn es um die Scheidungsformalitäten geht.
Viel Glück!