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Plötzliche Trennung nach Reha

Worrior
@Diego85
Traurige Geschichte!
Lerne für die Zukunft, nutze die Kennenlernphase.
Immerhin hat es 9 Jahre gehalten.
Da ist halt wieder der klassische Fehler hinsichtlich unverdauter psychischer Probleme.
Nette Menschen als Kumpels und Kumpelinen aber problematisch für Beziehungen.
Künftig in Frauen investieren die nicht so belastet sind.

x 5 #31


D
@Worrior ja definitiv richtig ! War mir eine Lehre, war halt immer ein Thema bei ihr ( psychische Probleme). Demnächst wird genauer drauf geschaut 👍

x 2 #32


A


Plötzliche Trennung nach Reha

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GreenTara
Hi @Diego85, tut mir leid, das muss dir echt den Teppich unter den Füßen weggezogen haben. Mit 40 bzw. 50 sollte man soviel Realitätssinn haben und wissen, dass das wahre Leben nicht in der Reha stattfindet. Es ist das Handeln zweier labilen Menschen, und bei deiner Frau ist es ein Muster.
Dir bleibt nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, und dich nach und nach in dein neues Lehen hinein zu finden, und für deine eigene Stabilität zu sorgen.
Hast du außer deiner Schwester und deinem Vater noch weitere gut Kontakte?
Freunde? Nachbarn? Kollegen? Hobbys? Ehrenamt?
Es ist sehr richtig und klug, dass du den Fokus auf dich selbst legst und du dir selbst eine Stabilität gibst.
Die Art und Weise, wie schnell deine Ex bereit ist, in das Leben anderer einzusteigen statt sich ein eigenes Fundament zu bauen, sagt schon einiges aus. Sicherlich kann sie ihrem Partner über eine gewisse Zeit in Bestätigung hüllen, wie toll er doch ist, und auch die Rettung. Für eine Beziehung reicht dies aber nicht; statt dir mit deinen Eltern den Rücken zu stärken, sieht sie nur das eigene Zukurzkommen.
Ich habe so das Gefühl, dass sich das momentane Gefühl der Leere mit zuversichtlichen Gedanken füllen wird.
Wenn du dich damit auseinander setzt, siehst du, worauf du bei einer neuen, zukünftigen Partnerschaft achten solltest.

x 2 #33


B
Zum Thema, dass in der Reha angeblich zu Trennungen geraten wird....

Nach meiner Erfahrung wird in der Reha sogar dringend davon abgeraten, weitreichende Entscheidungen wie Trennungen oder Jobkündigungen während der Rehazeit und sogar noch drei Monate zu treffen...eben weil man sich in einer geschützten Blase befindet und die neuen Erkenntnisse erst in der Realität ausprobiert werden sollten.

Es tut mir sehr leid, dass dir das passiert ist!

Ich bin auch ziemlich überzeugt, dass diese neue Beziehung deiner Frau in der Realität nicht überleben wird, da sie offenbar ihre eigene Bedürftigkeit jetzt dem nächsten "Retter" vor die Füsse legt, anstatt zu versuchen, alleine klarzukommen...sobald der Hormonrausch vorbei ist, wird das Konstrukt vermutlich in die Luft fliegen.

Aber letztendlich kann dir das dann egal sein...ich wünsche dir dass der Herzschmerz bald nachlässt!

Ich verstehe gut, dass du beim Auszug nicht dabei sein willst und finde die Idee mit den Freunden, die das überwachen, eigentlich sehr vernünftig.

x 4 #34


D
@GreenTara ja habe gute Freunde, mit denen ich viel Zeit verbracht habe ( mehr als sonst), einen guten Job finde und ich mache viel Sport. Ich versuche so gut wie meine Routinen beizubehalten. Denke auch, dass es für beide nichts
Langfristiges wird, aber es ist nicht mehr meine Baustelle. Momentan habe ich eher ein Gefühl von Leere, bin aber optimistisch, dass es besser wird sobald die räumliche Trennung vollzogen ist !

x 2 #35


D
@Bergfichte Danke für deinen Zuspruch. Man kann sich ja auch nicht in den Kopf der Beteiligten hinein versetzen, Wahnsinn eigentlich, dass man echt dazu in der Lage ist, sein komplettes Leben aufzugeben….! Aber richtig, es ist nicht mehr mein B.! Möchte einfach, dass ich mich demnächst auf andere Sachen wieder freuen kann

x 2 #36


Tobuka
@Diego85 Genau das ist wichtig!

x 1 #37


GreenTara
Zitat von Diego85:
Wahnsinn eigentlich, dass man echt dazu in der Lage ist, sein komplettes Leben aufzugeben…

Was für eigenes Leben? Sie ist ein Mensch, der anderes Leben mitlebt.
Sie steigt ein und aus.

x 5 #38


Gorch_Fock
Klingt gut, Diego. Scheidung kannst Du dann nach einem Jahr Trennungszeit angehen. Du kannst mal ihre Bereitschaft zum Abschluss einer notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung abfragen bei Gelegenheit. Das verkürzt den Gerichtstermin auf 15 Minuten, weil im Vorfeld alles geklärt ist.

x 1 #39


R
Zitat von Pippa:
Was hat das mit dem Thema zu tun?

Weil die Reha es offenbar einer der Top3-Trennungsgründe ist.

Wer mit beiden Beinen im Leben steht, der will auch wenn er krank ist, da gar nicht hin.

#40


D
Hi zusammen, mal ein kurzes Update von mir

EX Frau ist heute ausgezogen aus unserer gemeinsamen Wohnung, der Abschied war sehr emotional, wir haben uns sehr lange umarmt ( mehrmals ) und alles Gute nur gewünscht ( Kurzversion ), es flossen viele Tränen. War eigentlich anders gedacht, aber gegen Gefühle sollte man nicht ankämpfen.
Als ich dann die Haustür schloss und zur Arbeit fahren wollte, wurde ich von so vielen Gefühlen gleichzeitig überwältigt Trauer, Wut, Enttäuschung, Leere, Schock aber auch etwas Erleichterung, weil das warten nach dem Abschied endlich vorbei war. Glaube der Moment war schlimmer als die Trennung selbst, weil nun die Endgültigkeit da ist. Hat jemand sowas ähnliches erlebt ? Auch die Zeit die nun kommt, wird denke ich mal noch hart werden, erst Recht wenn man in die leere Wohnung zurückkommt. Jemand Tipps wie man die erste Zeit übersteht ?

x 1 #41


B
Kopf hoch, es wird besser.

#42


DieSeherin
Zitat von Diego85:
Als ich dann die Haustür schloss und zur Arbeit fahren wollte, wurde ich von so vielen Gefühlen gleichzeitig überwältigt Trauer, Wut, Enttäuschung, Leere, Schock aber auch etwas Erleichterung, weil das warten nach dem Abschied endlich vorbei war. Glaube der Moment war schlimmer als die Trennung selbst, weil nun die Endgültigkeit da ist. Hat jemand sowas ähnliches erlebt ?


das ist wohl ein gefühls-knäuel, das einige hier kennen - aber du kannst dich jetzt mit der endgültigkeit auseinandersetzen, in jedes einzelne gefühl reinhorchen, wütend auf sie sein, auf eure gemeinsame zeit zurück schauen und loslassen - und dann nach vorne schauen. das geht es jetzt!

x 1 #43


M
Zitat von Diego85:
Ja sie wäre wahrscheinlich zu mir zurück gekommen und wir hätten unser Leben weiter gelebt. Sie sagte, der neue war quasi nur der Katalysator zur Trennung …

So, na, ob der Neue über seine Funktion so erfreut wäre? Als Katalysator, damit sie einen Grund hat, die Ehe zu verlassen und ohne ihn hätte sie es nicht geschafft? Scheint so, denn jetzt hat sie einen Grund und vor allem einen temporären Ersatz. Ohne Ersatz wäre sie selbstverständlich geblieben. Sie muss dich wirklich sehr "geliebt" haben.
Den Neuen mit seinem Van kannst du beglückwünschen für seine Wahl, denn iwann kommt der Alltag und dann der Nächste als Sprungbrett. Der weiß ja noch nicht, was er sich da aufhalst, aber wer gleich nach der Reha eine neue Frau in sein Leben holt, ist wohl ähnlich drauf und verquer wie sie.

Sie wird ihr Lehrgeld schon zaheln, keine Sorge. Sieh zu, dass du von der Frau wegkommst und vor allem wegbleibst. Wenn es sie packt, geht sie über Leichen.

Emotional sehr instabil wird sie immer wieder in eine Reha gehen, die wie üblich nichts hilft, sondern wo sie den nächsten Katalysator, findet, von dem sie das bekommt, was sie braucht. Anerkennung, ganz viel Verständnis, Zuwendung, Bestätigung für ihre Leiden. Klar ist der Neue besser als du, denn den kennt sie ja nicht bzw. kaum, träumt sich aber alles mögliche zusammen von der großen Liebe, wie bei dir damals. Sie rennt ihren Träumen hinterher und wenn der Traum zu Ende ist, zieht sie weiter, Irgendwen findet sie schon, der dann das Sprungbrett ist.

Im Grund genommen instrumentalisiert sie Männer, die auf ihr Spiel reinfallen.

Und du kannst froh sein, dass sie weg ist. Eine emotional instabile Frau ist immer ein Pulverfass und man weiß nie, wann die Explosion stattfinden wird.

Das wird jetzt hart für dich, aber gut, wenn sie weg ist. Du wirst merken, dass es mit der Loslösung sukzessive leichter wird. Distanz ist das beste Hilfsmittel. Auch wenn die jetzt die Einsamkeit zu schaffen machen wird, gewöhne dich wieder ans Alleinsein, das auch seine Vorteile hat. Und halte Kontakt zur Familie, zu Freunden, denn das ist gerade in Umbruchzeiten eine große Hilfe.

Leite das Trennungsjahr ein und lass dich baldmöglichst scheiden, damit hier klare Verhältnisse herrschen.

#44


B
Zitat von Diego85:
Jemand Tipps wie man die erste Zeit übersteht ?

Der einzige Weg hinaus geht hindurch...vermutlich stehen dir jetzt ein paar schlimme Wochen bevor, und leider gibt es keine Abkürzung.

Versuche dich immer wieder auch abzulenken, mach Sport, pflege deine sozialen Kontakte....dazwischen lass alles zu an Gefühlen was so kommt, es ist anfangs ein wildes Chaos und Durcheinander..

den Rest erledigt die Zeit und der möglichst wenige Kontakt zu deiner Ex, auch wenn du dir das jetzt noch nicht vorstellen kannst.

Es wird wieder besser, aber es dauert etwas...stell dich am besten auf das übliche Trauerjahr ein, und mach dir keinen Druck.

Viele von uns hier haben das ausgehalten und irgendwann geschafft, du schaffst es auch!

Alles Gute!

#45


A


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